Reaktionenen auf meinen Standpunkt zum Thema »Zeitgenössische Kunst bei ebay«



87 Einträge
87 Alex
22.08.09 21:34
hey wirklich klasse seite, weiter so. ))
  E-Mail


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

86 doris
19.02.09 14:00
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.
  E-Mail


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

85 sebastian nowak
31.05.07 15:45
e-bay ist nicht der richtige ort für
zeitgenössische kunst, die neuste mode ist ja auch nicht am flohmarkt zu ersteigen.

junge zeitgenössiche kunst gibt´s bei www.kunstohneraum.de
  kunstohneraum.de


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

84 Albert Kaupp
18.09.06 16:21
ebay ist meiner meinung nach kein geeigneter ort für kunst.
  E-Mail www.albert-kaupp.ag.vu


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

83 ufuk
13.07.05 19:13
hey leute ich such nen lebenslauf von jackson pollock kann mir da jemand helfen
  E-Mail


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

82 Stefan Schieritz
01.06.05 09:48
Ich Liebe Ebay....
Ebay macht weiter so....
 


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

81 Ludwig Mang
26.05.05 21:33
Hallo - wollte als über 20 Jahre professionell tätiger bildender Künstler (und Marketingfachmann- das gibts auch bei Künstlern) zum Thema eBay - und Kunst einige Worte schreiben.

Meine Meinung:
Auf der (Kunst-)Plattform von eBay würde ich trotz derer großen Bekanntheit niemals ein anspruchsvolles Kunstwerk präsentieren. Auch nicht, wenn heute in den Zeiten von Hartz IV viele Künstler (auch Profis) um ihr Überleben kämpfen (müssen) und eBay u.U. einem wegen der angeblichen Verkäufe als vermeintlich erfolgreicher Rettungsanker und Geldmaschine vorgegaukelt wird.
Wirklich gute Kunst wird dort schon wegen des Preises, die solche einfach hat, niemals verkauft werden können.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Präsentation dort positiv zu einer mühsam erworbenen Vita beitragen wird – eher das Gegenteil.
Sehr wenige sich dort tummelnde "Künster/innen" haben vom Kunstmarkt und wie er funktioniert scheinbar wirklich eine Ahnung.
Man sollte Kunst bei eBay einfach unter dem derzeit allgemein gebräuchlichen Konsum-Schlagwort "Geiz ist geil" einstufen.

Weitere Argumente:
Auch in der heutigen Zeit geht es für eine Künstler-Existenz vorrangig immer noch um die Positionen und inhaltlichen Aussagen der Kunst in der Gesellschaft.
Die einschneidenden Veränderungen in gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen haben jedoch zwangsläufig auch eine existenzielle Auswirkung auf die Positionierung und Professionalität eines Künstlers im derzeitigen Kunstmarkt. Kunstschaffende werden auch kaum daran vorbei kommen, sich mehr denn je Gedanken zu machen über die Strukturierung und Erschließung seiner eigenen Zielgruppen und Käufer – im Kunstmarkt; z.B. was sind deren Beweggründe sich mit zeitgenössischer Kunst zu beschäftigen und einzurichten?! Es bedarf neben dem künstlerischen Können zunehmend mehr des Wissens um die Vermarktung der Kunst, um den oft mühevollen Balanceakt auf dem Kunstmarkt zu bestehen.
Auf den Punkt gebracht - wer oder was verhilft heute in der Kunst erfolgreich zu sein? Die verstärkte Orientierung auf ein (eigenes), professionelles Management erschließt, finanziert und sichert letztendlich den Künstlern das Einkommen und längerfristig auch den Erfolg in diesem Berufs-Genre. Kunstmarkt-Kenner, Kunstvereine, Kulturmanagement-Projekte und sogar Printmedien empfehlen, sich dringendst darauf einzustellen. Aktuellst stellt die Gewerkschaft Ver.di bereits eine besonders verschärfte, existenzbedrohende Lebenssituation gerade in den freien, künstlerischen Berufen fest.
Nach einer aktuellen, repräsentativen Ver.di Umfrage 2005, ist der Jahres-Durchschnittsverdienst aller freien, künstlerischen Berufe, ca. 11.000 €. Das entspricht gerade etwa 1/3 anderer Fachberufe, z.B. einer Bürofachkraft, Kaufmann-, Dienstleistungs- oder Handwerker-Tätigkeit, geschweige denn eines qualifizierten, akademischen Berufes in einem Angestellten oder Beamtenverhältnis.
eBay trägt also sicherlich nicht dazu bei gerade wirklichen Sachverhalt zu verbessern – eher erneut zum Gegenteil – des Wertes der Kunst!
Z.B. der qualifiz. Handwerksmeister bekommt für seine Handwerksleistung in der Regel selbstverständlich eine angemessene Vergütung – der Künstler bei eBay präsent – bescheisst sich selber mit Dumpingpreisen für seine Arbeit. (allerdings würde ich als Kritiker div. Arbeiten nicht einmal umsonst ordern).
Leider taugen heute die bisherigen, oft elitären Verkaufs- und Ausstellungskonzepte vieler Galerien auch nicht mehr, um alternativ – statt bei eBay – erfolgreich im Kunstmarkt tätig zu sein.
Galerien, meist nach unternehmerischen Grundsätzen geführt; inzwischen selbst spezialisiert und in bevorzugte Stilrichtungen oder thematischen und kulturellen Ausstellungs-Schwerpunkten aufgesplittert, sind fast ausnahmslos die Vertriebs- und Geschäftspartner der bildenden Künstler. Galerien wollen und können jedoch nicht der Masse der angebotenen Werke gerecht werden, sondern sie versuchen fast alle zwischen dem eigenen Idealismus, der Vorstellung von Kunst, der Nachfrage Ihrer vorhandenen(?) Zielgruppen deckungsgleich, eine Ware – Kunst – anzubieten. Trotz der Besonderheit der Produkte herrscht da also ebenso ein Markt, der de fakto mehr oder weniger auch den Gesetzen des Marktes folgt. Siehe auch unter www.Capital.de
(Im Gegensatz der Kriterien von Museen und u.U. div. städtisch/privat subventionierter Kunstvereine – die allerdings, sich inzwischen durch die Reduzierung von Zuschüssen auch bereits den kommerziellen Finanzierungierungs-Mechanismen des allgemeinen Marktes anpassen (müssen!).
(produziert voraussichtlich eine noch größere elitäre Auslese von Kunstschaffenden!)
Die Suche nach der „richtigen“ Galerie, am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt, ist deshalb eine frustrierende Erfahrung für viele Kunstschaffende - für nicht wenige fast unüberwindbar. Auch qualitativ gute Kunstwerke stapeln sich so in vielen Fällen weiter in Ateliers und der damit vermeintlich (naiv) erhoffte Erfolg schmilzt so dahin.
Realistisch analysiert ist diese entstandene Entwicklung der entscheidende strategische (Denk-) Fehler und Nachteil der „Ware Kunst“ im heutigen
Kunstmarkt.
Wer diesen Nachteil erkannt hat, steht dem klassischen Galerie-Handel; der Form des bisherigen Kunstmarktes, inzwischen sehr kritisch gegenüber.

Sie fragen sich – wo sind die Kunstliebhaber – gibt es effizientere Möglichkeiten, am Kunstmarkt tätig zu sein?
Nicht wenige sind auf der Suche nach neuen Alternativen, anderen Konzepten und Lösungen. Aber – eBay ist das sicherlich nicht.
Welche Verkaufchancen bieten sich also den bildenden Künstlern? Statt den „anonymen Kunden“ zur Kunst (quasi in die Galerie) zu bringen, sollte, ja muss die Kunst direkt zum Kunden! Auch wenn diese neuen Entwicklungen und Konzepte für Kunst- und Kulturliebhaber. inklusive des Managements erst entstehen und aufzubauen sind, wird/ist diese Vision bereits Realität und sicherlich die Zukunft.
Wenn jemand darüber (Start-up-Onlineprojekt) nähere Informationen wünscht, sende ich ihm/ihr diese gerne zu.

Viele Grüsse
Ludwig Mang

Ps.vielen Dank für meinen Texteintrag ins Gästebuch.
  E-Mail


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

80 Gerrit Brodmann
24.04.05 21:56
Ich habe die Seiten zufällig gefunden, weil ich einfach mal nach ebay und Kunst gegoogelt hatte. War man neugierig, was anders Leute so zu dem Thema sagen.

Meine Erfahrung mit Ebay und Kunst:
Viel Ramsch und Massenware, welche man selber in den Formaten und zu den Preisen gar nicht herstellen könnte.
Beispiel: Ein hochwertiger Druck auf Leinwand kostet mich hier im Format A2 ca 50 Euro. Bei ebay werden Bilder A0 und größer für 25 Euro im Sofortkauf angeboten.

Ich habe mal einen Versuchsballon gestartet, aber einfach um zu schauen, ob es möglich ist, ebay als Werbeplattform zu nutzen. Aber selbst diese Versuche sind eher unbefriedigend vom Ergebnis.

Im Endeffekt verdient nur ebay dabei 8-(

Wenn jmd Lust hat, mal zu schauen, unter:
http://gerrit.brodmann.com/temp/PortfolioV2.pdf
dindet Ihr mein Portfolio und die Vita als PDF (ca 8MB). Etwas strukturierter als die Homepage und mal ein Querschnitt durch verschiedene Arbeiten (Auftrag und freie Arbeiten)
  E-Mail http://gerrit.brodmann.com


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

79 Sabine Minten
25.08.04 15:59
Uuups - da find ich über Google doch glatt meinen Namen hier erwähnt und wollt doch mal schauen, in welchem Zusammenhang: Als Tipp für abstrakte Malerei auf Ebay in einem früheren Beitrag von silk - danke!

Mittlerweile verkaufe ich meine Bilder nicht mehr über Ebay! Warum?

Der weitaus grösste Teil der bei Ebay angepriesenen "Gemälde" ist dermassen grottenschlechtes Zeugs - hergestellt, um einen Massenmarkt zu bedienen - ausgestattet mit gefakten Lebensläufen und an den Haaren herbeigezogenen angeblichen Galeriepreisen - in dieser Umgebung möchte ich mich nicht mehr finden.

Da bedient eine Schar von vermeintlich cleveren Verkäufern die Masse der "billig-will-ich"-Fraktion. Ich frage mich nur, wer dort wen mehr über den Leisten zieht...

Die auf ebay erzielten Verkaufspreise spiegeln die Erbärmlichkeit des Angebots ja auch deutlich wider. Einen ernsthaften künstlerischen Ansatz der dort vertretenen "Maler" wird man wohl nicht mehr erwarten können. Abgesehen davon, dass kein Publikum mehr vorhanden ist, einen solchen zu erkennen und angemessen zu honorieren.

In diesem Sinne
Sabine Minten
www.brooklynONE.de/artshow
  E-Mail www.brooklynONE.de/artshow


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

78 best-art4u
22.08.04 23:15
Hallo zusammen,
hoffe das liest noch jemand. Bin zufällig bei der Suche nach Kunst und Ebay auf diese Diskussion gestoßen. Es wurde ja mal bemängelt, dass kein Künstler mitdiskutiert. Ich bin zwar selbst auch keiner, kenne mich aber relativ gut aus und ich kenne eine hervorragende Malerin, die seit fast 20 Jahren als Künstlerin arbeitet.

Seit Jahren versuche ich, sie dazu zu überreden, einige Bilder auf Ebay anzubieten. Sie hat immer abgelehnt, mit der Begründung, sie verramsche ihre Bilder nicht ... und 99 Prozent der in Ebay angebotenen Bilder sei Schrott (da hat sie leider Recht), da mache sie nicht mit ... schließlich mache deshalb auch kein bekannter Künstler mit ...

Vor einigen Tagen war sie plötzlich bereit dazu - allerdings nur, wenn ihr Name nicht in der Auktion genannt wird - also habe ich unter dem Namen best-art4u einige Bilder eingestellt, und zwar einige alte Arbeiten aus den 80er Jahren (ihrer "Lehrzeit") und einige neue, die sie speziell für Ebay angefertigt hat. Nun zu den Erfahrungen.

Von den alten Bildern wurde eines verkauft für 32 Euro. Es war ein Ölkreidebild, ein Katzenkopf in Ölkreide gemalt, so perfekt fast wie ein Foto. (Wer will, kann ein jpg-Bild bekommen, soll mir halt mailen.) Dazu hatte die Künstlerin damals mehrere Tage gebraucht, der Stundenlohn lag also bei weit unter einem Euro.
Von den neuen Bildern in Acrylmischtechnik auf Leinwand wurden drei verkauft, eins für knapp 50 Euro und zwei für je 24 Euro. Bei den alten Bildern hatten wir einen Startpreis von 1 Euro, bei den neuen 24 Euro.

Beim Auswerten dieses Misserfolgs fanden wir folgende Ursachen: Die Auktionen wurden fast nicht gefunden, weil wir das mit den Topangeboten nicht wussten. Tatsächlich waren wir bei Ablauf der Bilder auf Seite 19 gelistet!!!
Die anderen "Künstler" bieten Massenware an, teilweise vermutlich in China gemalt, mit falschen Fotomontagen, falschen Künstlernamen und sie werfen mit Begriffen wie "abstrakt", "informell" oder "konkrete Malerei" um sich, ohne zu wissen, was das eigentlich bedeutet (meist das Gegenteil von dem, was auf dem Bild ist). Aber der Käufer scheint noch weniger Ahnung zu haben ... und fällt auf so etwas herein ...

Die Folge: die Künstlerin malt jetzt ihre Ebay-Bilder nicht mehr auf slbstbezogener und selbstgrundierter Leinwand, sondern nimmt fertige, und malt "gefällige" Ebay-Bilder. Immer noch weit besser als das meiste was in Ebay angeboten wird, aber eben nicht zu vergleichen mit ihren "normalen" Arbeiten. Sie malt jetzt also zweigleisig. Ob das gut für die Kunst oder die Malerin ist, wage ich zu bezweifeln. Aber sie will das jetzt versuchen und entwickelt richtig Energie ... aber sicher nur für eine begrenzte Zeit, denn für so einen Hungerlohn arbeitet niemand lange. Dann ist es allemal besser, tolle Bilder zu malen und wenig zu verkaufen ... Vielleicht kann ich sie aber auch davon überzeugen, einige ihrer "normalen" Arbeiten anzubieten, dafür aber mit einem Startpreis ab 350 Euro ... Aber dazu müssen erstmal Strategien gefunden werden, dass ihre Ebayauktionen auch gefunden und angesehen werden. Nur wie?

Zum Thema "was ist Kunst". Es ist toll, dass sich so viele darüber Gedanken, machen, daher ein paar Hinweise von mir: Kunst lässt sich - im Gegensatz zur landläufigen Meinung - sehr wohl definieren und erkennen, dazu gibt es Kriterien. Und Kunst hat nichts mit "gefallen" oder Geschmack zu tun, denn das ist individuell. Einige dieser Kriterien:
Kunst kommt nicht von Können, wie viele glauben, sondern von "Künstlich" in Abgrenzung zum Natürlichen. Kunst muss also geschaffen werden. In Abgrenzung zum Kitsch (nicht negativ gemeint, Kitsch ist für Menschen lebensnotwendig) erfüllt Kunst keine Erwartungshaltung, gibt damit auch keine Sicherheit (das sind dagegen wichtige Funktionen von Kitsch). Kunst erfordert die Auseinandersetzung, die Konfrontation, das Nachdenken über das Bild. In diesem Sinne ist das oben erwähnte Katzenbild keine Kunst, sondern perfektes Handwerk (für solche Bilder kann man heute einen Fotoaparat nehmen), kein Wunder, dass die Malerin seit Jahren so nicht mehr malt (ich erinnere mich noch an die erste Ausstellung der Künstlerin mit abstrakten Werken, da kamen mehrere Besucher und meinten "aber sie haben früher doch so schön gemalt ...".

Fazit meiner Gedanken: Wer dekorative oder "gutgemachte" Bilder kauft, darf und soll das auch. Er sollte nur nicht glauben, dass er damit auch immer Kunst erhält.

Nur wie kann man dem Künstler aus diesem Dilemma helfen? Einerseits muss er leben, Material und Miete bezahlen etc. soll er deshalb den Markt befriedigen und billig produzieren also besser 100 Bilder für 120 statt zwei für 1200? Ich tendiere inzwischen eher gegen diese Meinung. Denn jeder andere Beruf wird auch ausreichend bezahlt. Dies muss für die künstlerische Arbeit auch gelten und das muss ins Bewusstsein der Käufer. Ich habe erlebt, wie ein mir bekanntes Ehepaar ein teures Bild erwarb. Innerhalb eines halben Jahres hatte sich das Wohnzimmer um das Bild herum verändert. Die beiden entwickelten Geschmack und lernten den Wert des Bildes richtig einzuschätzen. Bei den Billigbildern wird so eine Entwicklung nie stattfinden. Da wird weiterhin das Bild passend zum Sofa gekauft (und das alte Bild mitsamt dem alten Sofa weggeworfen). Ist der Kunstmarkt also doch in zwei Klassen getrennt: Die einen, die eine Ahnung haben und den Wert kennen und die anderen, die halt ein buntes Bildchen für möglichst wenig Geld an der Wand wollen? Soll (muss) man beide Märkte bedienen, um zu überleben? Wollen die Käufer überhaupt Kunst haben, denn viele scheuen die Auseinandersetzung mit dem Bild, weil sie meist die Auseinadnersetzung mit sich selbst scheuen. Sie wollen berieselt werden, nicht aufgerüttelt ... sie wollen konsumieren (das ist nicht negativ gemeint ... nach 8 Stunden Fließband will ich mich auch nur noch berieseln lassen ...) Mit all diesen Fragen quäle ich mich nun seit Tagen, seit ich die Bilder der Künstlerin in Ebay eingestellt habe. Bin gespannt auf eure Anregungen/Antworten
gruß
Jürgen
  E-Mail


Tipp: Setzen Sie ein Lesezeichen (Bookmark) auf diese Seite, denn das Schwarze Brett bleibt weiter online.
Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

1 2 3 4 5 ... 9 | vor »




Vielen Dank, dass Sie vorbeigeschaut haben.
art-goes-ebay.zweimaleins.net | Impressum