Reaktionenen auf meinen Standpunkt zum Thema »Zeitgenössische Kunst bei ebay«



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80 Gerrit Brodmann
24.04.05 21:56
Ich habe die Seiten zufällig gefunden, weil ich einfach mal nach ebay und Kunst gegoogelt hatte. War man neugierig, was anders Leute so zu dem Thema sagen.

Meine Erfahrung mit Ebay und Kunst:
Viel Ramsch und Massenware, welche man selber in den Formaten und zu den Preisen gar nicht herstellen könnte.
Beispiel: Ein hochwertiger Druck auf Leinwand kostet mich hier im Format A2 ca 50 Euro. Bei ebay werden Bilder A0 und größer für 25 Euro im Sofortkauf angeboten.

Ich habe mal einen Versuchsballon gestartet, aber einfach um zu schauen, ob es möglich ist, ebay als Werbeplattform zu nutzen. Aber selbst diese Versuche sind eher unbefriedigend vom Ergebnis.

Im Endeffekt verdient nur ebay dabei 8-(

Wenn jmd Lust hat, mal zu schauen, unter:
http://gerrit.brodmann.com/temp/PortfolioV2.pdf
dindet Ihr mein Portfolio und die Vita als PDF (ca 8MB). Etwas strukturierter als die Homepage und mal ein Querschnitt durch verschiedene Arbeiten (Auftrag und freie Arbeiten)
  E-Mail http://gerrit.brodmann.com


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Der Meinungsaustausch soll auch nach Ablauf der ebay-"Auktion" fortgesetzt werden.

79 Sabine Minten
25.08.04 15:59
Uuups - da find ich über Google doch glatt meinen Namen hier erwähnt und wollt doch mal schauen, in welchem Zusammenhang: Als Tipp für abstrakte Malerei auf Ebay in einem früheren Beitrag von silk - danke!

Mittlerweile verkaufe ich meine Bilder nicht mehr über Ebay! Warum?

Der weitaus grösste Teil der bei Ebay angepriesenen "Gemälde" ist dermassen grottenschlechtes Zeugs - hergestellt, um einen Massenmarkt zu bedienen - ausgestattet mit gefakten Lebensläufen und an den Haaren herbeigezogenen angeblichen Galeriepreisen - in dieser Umgebung möchte ich mich nicht mehr finden.

Da bedient eine Schar von vermeintlich cleveren Verkäufern die Masse der "billig-will-ich"-Fraktion. Ich frage mich nur, wer dort wen mehr über den Leisten zieht...

Die auf ebay erzielten Verkaufspreise spiegeln die Erbärmlichkeit des Angebots ja auch deutlich wider. Einen ernsthaften künstlerischen Ansatz der dort vertretenen "Maler" wird man wohl nicht mehr erwarten können. Abgesehen davon, dass kein Publikum mehr vorhanden ist, einen solchen zu erkennen und angemessen zu honorieren.

In diesem Sinne
Sabine Minten
www.brooklynONE.de/artshow
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78 best-art4u
22.08.04 23:15
Hallo zusammen,
hoffe das liest noch jemand. Bin zufällig bei der Suche nach Kunst und Ebay auf diese Diskussion gestoßen. Es wurde ja mal bemängelt, dass kein Künstler mitdiskutiert. Ich bin zwar selbst auch keiner, kenne mich aber relativ gut aus und ich kenne eine hervorragende Malerin, die seit fast 20 Jahren als Künstlerin arbeitet.

Seit Jahren versuche ich, sie dazu zu überreden, einige Bilder auf Ebay anzubieten. Sie hat immer abgelehnt, mit der Begründung, sie verramsche ihre Bilder nicht ... und 99 Prozent der in Ebay angebotenen Bilder sei Schrott (da hat sie leider Recht), da mache sie nicht mit ... schließlich mache deshalb auch kein bekannter Künstler mit ...

Vor einigen Tagen war sie plötzlich bereit dazu - allerdings nur, wenn ihr Name nicht in der Auktion genannt wird - also habe ich unter dem Namen best-art4u einige Bilder eingestellt, und zwar einige alte Arbeiten aus den 80er Jahren (ihrer "Lehrzeit") und einige neue, die sie speziell für Ebay angefertigt hat. Nun zu den Erfahrungen.

Von den alten Bildern wurde eines verkauft für 32 Euro. Es war ein Ölkreidebild, ein Katzenkopf in Ölkreide gemalt, so perfekt fast wie ein Foto. (Wer will, kann ein jpg-Bild bekommen, soll mir halt mailen.) Dazu hatte die Künstlerin damals mehrere Tage gebraucht, der Stundenlohn lag also bei weit unter einem Euro.
Von den neuen Bildern in Acrylmischtechnik auf Leinwand wurden drei verkauft, eins für knapp 50 Euro und zwei für je 24 Euro. Bei den alten Bildern hatten wir einen Startpreis von 1 Euro, bei den neuen 24 Euro.

Beim Auswerten dieses Misserfolgs fanden wir folgende Ursachen: Die Auktionen wurden fast nicht gefunden, weil wir das mit den Topangeboten nicht wussten. Tatsächlich waren wir bei Ablauf der Bilder auf Seite 19 gelistet!!!
Die anderen "Künstler" bieten Massenware an, teilweise vermutlich in China gemalt, mit falschen Fotomontagen, falschen Künstlernamen und sie werfen mit Begriffen wie "abstrakt", "informell" oder "konkrete Malerei" um sich, ohne zu wissen, was das eigentlich bedeutet (meist das Gegenteil von dem, was auf dem Bild ist). Aber der Käufer scheint noch weniger Ahnung zu haben ... und fällt auf so etwas herein ...

Die Folge: die Künstlerin malt jetzt ihre Ebay-Bilder nicht mehr auf slbstbezogener und selbstgrundierter Leinwand, sondern nimmt fertige, und malt "gefällige" Ebay-Bilder. Immer noch weit besser als das meiste was in Ebay angeboten wird, aber eben nicht zu vergleichen mit ihren "normalen" Arbeiten. Sie malt jetzt also zweigleisig. Ob das gut für die Kunst oder die Malerin ist, wage ich zu bezweifeln. Aber sie will das jetzt versuchen und entwickelt richtig Energie ... aber sicher nur für eine begrenzte Zeit, denn für so einen Hungerlohn arbeitet niemand lange. Dann ist es allemal besser, tolle Bilder zu malen und wenig zu verkaufen ... Vielleicht kann ich sie aber auch davon überzeugen, einige ihrer "normalen" Arbeiten anzubieten, dafür aber mit einem Startpreis ab 350 Euro ... Aber dazu müssen erstmal Strategien gefunden werden, dass ihre Ebayauktionen auch gefunden und angesehen werden. Nur wie?

Zum Thema "was ist Kunst". Es ist toll, dass sich so viele darüber Gedanken, machen, daher ein paar Hinweise von mir: Kunst lässt sich - im Gegensatz zur landläufigen Meinung - sehr wohl definieren und erkennen, dazu gibt es Kriterien. Und Kunst hat nichts mit "gefallen" oder Geschmack zu tun, denn das ist individuell. Einige dieser Kriterien:
Kunst kommt nicht von Können, wie viele glauben, sondern von "Künstlich" in Abgrenzung zum Natürlichen. Kunst muss also geschaffen werden. In Abgrenzung zum Kitsch (nicht negativ gemeint, Kitsch ist für Menschen lebensnotwendig) erfüllt Kunst keine Erwartungshaltung, gibt damit auch keine Sicherheit (das sind dagegen wichtige Funktionen von Kitsch). Kunst erfordert die Auseinandersetzung, die Konfrontation, das Nachdenken über das Bild. In diesem Sinne ist das oben erwähnte Katzenbild keine Kunst, sondern perfektes Handwerk (für solche Bilder kann man heute einen Fotoaparat nehmen), kein Wunder, dass die Malerin seit Jahren so nicht mehr malt (ich erinnere mich noch an die erste Ausstellung der Künstlerin mit abstrakten Werken, da kamen mehrere Besucher und meinten "aber sie haben früher doch so schön gemalt ...".

Fazit meiner Gedanken: Wer dekorative oder "gutgemachte" Bilder kauft, darf und soll das auch. Er sollte nur nicht glauben, dass er damit auch immer Kunst erhält.

Nur wie kann man dem Künstler aus diesem Dilemma helfen? Einerseits muss er leben, Material und Miete bezahlen etc. soll er deshalb den Markt befriedigen und billig produzieren also besser 100 Bilder für 120 statt zwei für 1200? Ich tendiere inzwischen eher gegen diese Meinung. Denn jeder andere Beruf wird auch ausreichend bezahlt. Dies muss für die künstlerische Arbeit auch gelten und das muss ins Bewusstsein der Käufer. Ich habe erlebt, wie ein mir bekanntes Ehepaar ein teures Bild erwarb. Innerhalb eines halben Jahres hatte sich das Wohnzimmer um das Bild herum verändert. Die beiden entwickelten Geschmack und lernten den Wert des Bildes richtig einzuschätzen. Bei den Billigbildern wird so eine Entwicklung nie stattfinden. Da wird weiterhin das Bild passend zum Sofa gekauft (und das alte Bild mitsamt dem alten Sofa weggeworfen). Ist der Kunstmarkt also doch in zwei Klassen getrennt: Die einen, die eine Ahnung haben und den Wert kennen und die anderen, die halt ein buntes Bildchen für möglichst wenig Geld an der Wand wollen? Soll (muss) man beide Märkte bedienen, um zu überleben? Wollen die Käufer überhaupt Kunst haben, denn viele scheuen die Auseinandersetzung mit dem Bild, weil sie meist die Auseinadnersetzung mit sich selbst scheuen. Sie wollen berieselt werden, nicht aufgerüttelt ... sie wollen konsumieren (das ist nicht negativ gemeint ... nach 8 Stunden Fließband will ich mich auch nur noch berieseln lassen ...) Mit all diesen Fragen quäle ich mich nun seit Tagen, seit ich die Bilder der Künstlerin in Ebay eingestellt habe. Bin gespannt auf eure Anregungen/Antworten
gruß
Jürgen
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77 simplyherself
13.07.04 11:57
erst einmal muss ich sagen, die diskussionen hier finde ich sehr ergiebig.
die immerwährende frage "was ist kunst" und wo steht die kunst heutzutage, nämlich bei ebay oder auch nicht. das es so einfach und adhoc dafür keine lösung geben wird, dafür steht die sache an sich. gott sei dank, muss ich sagen, denn wenn mir einer sagen könnte was kunst w i r k l i c h ausmacht, wäre mein weltbild zerstört. kunst steht -für mein empfinden- auch für wandel, sie ist eine eigene sprache mit vielen "dialekten", die natürlich auch nicht von jedem "verstanden" werden. wiederum gott sei dank! und jegliche missverständnisse eingeschlossen, weil durch missverständnisse eine rege kommunikation ensteht, man könnte es auch streit nennen. wunderschön aber auch, wenn der betrachter die selbe sprache versteht wie der künstler. anders ist es, wenn kunst erst durch kritiker und kunstversteher übersetzt wird. da kunst wie eine nonverbale sprache ist, kann sie auch nur non-verbal verstanden werden und wer hat dann schon immer einen kunstverständigen zur hand
d.h. ein bild muss für sich selbst sprechen können, wenn nun z.b. bei ebay ein bild - goldener block auf roter leinwand - zu jemanden spricht, darf man nicht so schlecht urteilen genauso wenig, wenn z.B. schreckliche kleckse in einer galerie zu einem sprechen und man über tausend euro dafür zahlen muss.

ich selber habe viele schöne bilder bei ebay gesehen, aber auch lange gesucht... diese hatten ihren preis, für mich nicht möglich, da ich selber male und daher... meine wände schon vergeben habe. es ist schön diese bilder zu finden, aber auch erschreckend, das sie unter den anderen lieblos und im akkord gemalten bildern untergehen. es ist aber genauso möglich das bilder dieses schicksal in galerien teilen und dort auch "untergehen". vorallem was nützt es in galerien zu hängen und evt. zwei bilder zu verkaufen und "unbekannt" zu bleiben, hierbei meine ich ungesehen. die besucherzahl auf ebayseiten ist weit aus höher, als die der einladungslisten von galerien zu vernissagen. ich werde auch wieder bei ebay verkaufen, damit ich wieder freude habe, wenn die leute sich persönlich bedanken und einfach auf das bild a b f a h r e n! natürlich sind das keine galeriepreise, aber...

was mich nur stört sind angebliche galerien bei ebay, die mit kunstbegriffen um sich schmeissen, z.b. wie bauhauskunst, galerie zurich,newyork und was weiß ich. wie schon gepostet, diese bilder haben eine galerie nie von innen gesehen, geschweige es gibt diese galerien in real. wenn aber ein autodidakt einfach ehrlich schreibt und ein etwas bekannter künstler seine werke mit einem euro einstellt und so mehr menschen erreicht und die möglichkeit bietet seine kunst erschwinglich zu ersteigern - finde ich, hat es sich schon gelohnt. für beide! wie gesagt, der schindluder der getrieben wird, das ist es was aufmerksamkeit und aktion erfordert, schade das alle glauben, ein boykott der ebay topangebote würde nicht funktionieren und ehrlichkeit würde nicht siegen!! schade! wäre sofort dabei - auch mit eigeninitiative!

und schade das niemand mehr postet!!!

simplyherself
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76 liege rothko zu füssen
01.07.04 20:17
es ist so schade dass die anregende und nette diskussion auf dieser site so ein jähes ende gefunden hat.
 


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75 Jogi
17.04.04 15:26
Hallo, bin grad ein bischen am herumsurfen und dabei auf Eure Homepage gestossen. Eine interessante und gut gemachte Seite. Wünsche Euch viel Erfolg und interessierte Besucher
Liebe Grüsse Jogi
  E-Mail http://autoschrauber.info/


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74 tatata-Onkel
18.02.04 19:51
an Oliver ...
also ich verkaufe lieber 10 Bilder im Monat für 120 Euro über ebay als 1 für 1200 - man muss ja auch mal sehen dass man nicht (nur) des geldes wegen malt - dann sollte man sowieso aufhören... - sondern weil man es erstens gern tut und zweitens weil man sich ausdrücken will und drittens weil man sich auch in seinen malerischen Fähigkeiten weiterentwickeln möchte - und um so mehr man malen kann um so besser sollten die Werke werden - man hat halt viel mehr die Möglichkeiten neue Techniken zu testen und zu verfeinern wenn man mehr Bilder malt..... ist einfach so - Talent ist nicht alles auch die Übung oder das KÖNNEN ist wichtig - insoweit schafft Dir als Künstler ebay auch die Möglichkeit mehr zu machen als nur ein 30-Stunden Bild im Monat. .... hätte natürlich nichts dagegen für jedes meiner Bilder 1200 Euro zu bekommen
  E-Mail


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73 Mathias F. Küffler
17.02.04 00:17
Hallo!

Habe gerade einen Artikel bei openbc.com zum Thema Kunst im Netz gelesen.

Bin seit einiger Zeit dran, für einen sehr renommierten Fotobuch-Verlag zusammen mit den Künstlern die beste Art der Onlinevermarktung zu finden, im Sinne von Mehrwert für den Verlag und die Künstler.

Als u.a. qualitativer Marktforscher ist es da immer interessant, in Kommentaren quer zu lesen, gerade in dem Forum und dem wirklich dankenswerten Link zu den Gedanken des Marketingexperten zu Kunst bei ebay, um gute Strategien zu entwickeln.

Ebay ist auch im Sinne eines Verlags das einzig erntzunehmende Portal für solcherlei Aktionen/Onlinegalerien: Vertrauen, Zahlungsmöglichkeiten, Etablierung als Marke - unumgänglich um überhaupt einen Markt zu kreieren.

Als langjähriger Lebensgefährte Sylvie Blums (www.sylvie-blum.de) bin ich sowohl mit derem Portfolio, als auch mit den toppreisigen Werken ihres verstorbenen Ehemannns Günter Blum besten vertraut in Bezug auf Galeristen, Onlinemarketing (Anbahnung von Verkäufen von Fotooriginalen), Verlagswesen.

Bei weiterem Interesse am Thema können wir uns gerne im Sinne neuer (Denk-)Anstöße und Möglichkeiten gerne in Verbindung setzen.

Mit besten Grüßen

Mathias F. Küffler
  E-Mail


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72 oliver
16.02.04 09:58
Also ob dei Oogik,,lieber 100 Bilder für 120 EUR zu verkaufen als zehn für 1200 so greift, weiß ich nicht.

Sonst könnte man auch sagen: "Arbeite lieber 3x soviel für ein Drittel des jeweiligen Geldes, dan geht es dir auch gut."

D.h. Du gehst davon aus, dass die 1200 EUR ein 'eigentlich' nicht gedeckter Preis für ein paar Zig-Stunden Arbeit sind. (Jemand nannte hier 30h/Bild.)

Also rechnen wir mal:

1200/30 = 40 EUR Stundenlohn.

Mein Elektriker verdient mehr.

Bei 120 EUR sind es dann noch 4 EUR/h und eben die zehnfache Arbeit; vom Material ganz zu schweigen.

Oder man malt das Bild in 3h auf ALDI-Bananenkisten-Karton...
----------------
Kommentar: Oliver, diese Rechnung habe ich so nicht gemacht. Ich habe behauptet, es sei zu überlegen ob man im Jahr lieber 2 (zwei!) Werke für 1.200 Euro verkauft oder 100 für 120 Euro. Natürlich hast du Recht, dass im letzteren Fall kein vernünftiger Stundenlohn herauskommt, auch wenn ein ebay-Gemälde sicher keine 30 Stunden in Anspruch nimmt. Die Zeit, die ein Künstler für ein Bild benötigt ist auch nicht unbedingt ein Maßstab für die Qualität des Werkes. Aber über ebay-Verkäufe kann ein Künstler ein Stück weit seine Existenz sichern und sich entwickeln.
Wolfgang
  http://carpe.com/bm


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71 Moses
31.01.04 23:56
Was ist Kunst?
Das was sich am besten am Geschmacksdünkel der breiten orientiert? Aber was will man von einem Marketing-Menschen, der von allem den Preis aber von nichts den Wert kennt schon erwarten ...
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Kommentar: Ein Anschiss von Moses?
Wie kommt er zu seinem Urteil? Hat er das aus meinem Artikel heraus gelesen? Klar, da geht es um Gebühren und Auktionspreise. Aber wo steht, Kunst sei, was der Masse gefällt? Das habe ich nicht geschrieben!
Leicht verärgert
Wolfgang
 


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