Wie war ich überrascht und entsetzt zugleicht, als ich einen Abstecher durch Kassel machte und durch meine ehemalige Heimat vom März 1962 bis Dezember 1963, der Wittich-Kaserne machte, sie von Zivilisten bevölkert sah.
Meine Grundausbildung war damals vom Jan. bis März 62 in der Jägerkaserne unten in der Stadt. Anschließend wurde ich in die Wittichkaserne verlegt.
Als der Spiess (Hfw. Kühling) meinen Beruf ausfindig machte (Schaufenster-Dekorateur und Grafiker), bat er mich daß ich in der Stammeinheit der Kompanie beitreten solle. Ich tat's und wurde fast Kasselaner.
Meine Einheit war nun: RUA-Ausbildungs-Kompanie 542.
Im Jan. 63 wurde ich nach UA-Lehrgang in Göttingen im Sommer darauf zum UFFZ und dann selbst zum
Ausbilder der UA's zuhause in der Wittich. So ganz nebenbei richtete ich alle Offiz-und andere Bälle dekorativ in musikalisch aus. Oberleutnant Schmilinsky war zu der gesamten Zeit mir stets und wirklich eine vorbildliche, väterlich und nachahmenswerte Leitfigur. Korrekt, fürsorglich, freundlich und ehrlich. Streng zwar, aber mit spürbarer Liebe zu uns Menschen.
3 Kameraden wurden damals gebeten, im Stamm zu bleiben. Es waren Wolfgang Schweisser, Rolf Conrad und ich, Wolfram Heck. Der Rest ging zu den Panzern nach Fritzlar.
Eins kann und will ich sagen: WIR WAREN EINE TOLLE UND GUTE EINHEIT !
mit Lehre zum..............DANKE Kameraden !
Leben |