128 Einträge
118 Yankel Moishe
09.01.11 17:39
Zu http://www.jgmainz.de/synagoge.htm zwei Korrekturen:
1. "Kedushah ist das hebräische Wort für Segensspruch". Korrekt wäre: Keduschah ist das hebräische Wort für Heiligkeit. Das hebräische Wort für Segensspruch ist Brachah.
2. "Das Schofar, das Widderhorn, ist das älteste jüdische Symbol, ..." Brith Milah, die Beschneidung, ist ein älteres jüdisches Symbol.
Die Beschneidung ist übrigens unter anderem ein Symbol für die jüdische Tugend der Selbstbeschränkung. Diese Tugend finde ich in der Architektur des Gebäudes eher nicht zum Ausdruck gebracht.
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117 Heinz Nesseler
06.12.10 21:30
Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Botschaft des Staates Israel,
habe ich von einem verheerenden Feuer in
Nordisrael erfahren.
Das Feuer wütete 82 Stunden und forderte
43 Menschenleben.
33 Menschen wurde verletzt und 3 Menschen schweben noch in Lebensgefahr.
Es sind mehr wie 5 Millionen Bäume und
74 Gebäude verbrand.
137 Gebäude sind durch das Feuer teilweise zerstört.
Aus diesem Grund, möchte ich in Ihren Gästebuch, meine Tiefe Betroffenheit und auch Trauer zum Ausdruck bringen.

Heinz Nesseler
  E-Mail http://0011000.multiply.com/


116 Dr. Georg Brunn
30.11.10 23:44
Sehr geehrte Gemeindemitglieder.
Ich selbst bin Jahrgang 1967 und wohne inzwischen in Bingen. Da ich mein Studium in Mainz absolvierte, zieht mich diese Stadt immer noch sehr an. Welch ein Juwel hat Mainz doch erhalten!
Ich habe mich intensiv mit der Zeit von 1933 bis 1945 auseinandergesetzt. Ich finde es so großartig, dass nach diesen schrecklichen Verbrechen wieder so viele Juden Deutschland als Heimat wählen. Und welche Stellung hat Mainz durch diese herausragende Synagoge! Ich wünsche Ihnen von Herzen Heimat inmitten von Mainz und ein friedvolles Miteinander!
  E-Mail www.dr-brunn.de


115 Carola Strauß
10.11.10 19:23
Sehr geehrte Damen und Herren, mit Betroffenheit habe ich auf Ihrer Seite vom versuchten Brandanschlag erfahren und wünsche Ihrer Gemeinde viel Kraft und Unterstützung.
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114 Klaus-Peter Idel
02.11.10 18:31
Liebe Gemeindemitglieder, ich möchte mein Mitgefühl und meine Solidarität mit Ihnen angesichts des Brandanschlags zum Ausdruck bringen. Es wäre sehr verständlich, wenn Sie jetzt vom Konzept der Offenheit und Transparenz abrückten. Bitte tun Sie es nicht! Wir brauchen jüdische Gemeinden, die in der Öffentlichkeit präsent und deutlich wahrnehmbar sind. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar für das wiedererstarkte jüdische Leben und Selbstbewusstsein in Deutschland. Dazu gehört auch die kritische Stellungnahme der Zentralratsvorsitzenden Charlotte Knobloch bezüglich der Berichterstattung über den Brandanschlag. Ich hoffe, dass sie genügend Beachtung findet. Herzliche Grüße, Klaus-Peter Idel
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113 Christof Jung, 50969 Köln
02.11.10 10:27
Sehr geehrte Damen und Herren, der versuchte Brandanschlag auf die neue Synagoge hat mich sehr betroffen gemacht. Man sieht daran mal wieder, daß die verblendeten Dummen -und leider auch die gefährlichen verblendeten Dummen- nicht aussterben. Charlotte Knobloch ist bei Ihrer Kritik an der Politik voll zuzustimmen und auch unsere
Medien haben sich dezent zurückgehalten ( mit Ausnahme der Regionalnachrichten des Südwestrundfunks ). Die Prioritäten der Berichterstattung scheinen dort eher beim FC Bayern zu liegen, über dessen interne Querelen natürlich ausführlich berichtet wurde. Dafür ist dann selbstversändlich auch keine Sendezeit zu schade und wenn diese nicht ausreicht macht man halt noch eine Sondersendung.
Beim Sonntagsredenhalten sind dann natürlich wieder alle ganz groß. Ich hoffe, daß in den nächsten Tagen näheres über die Hintergründe herauskommt und unsere Justiz wenigstens umgehen und entsprechend reagiert. Mit freundlichen Grüßen und
"Kopf hoch": Christof Jung

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112 Ulla Brede-Hoffmann, MdL
01.11.10 18:26
Ich möchte mein Mitgefühl und meine Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und allen ihren Mitgliedern zum Ausdruck bringen für diesen scheußlichen Brandanschlag auf die neue Mainzer Synagoge. Ich hoffe, dass die Untersuchungen herausfinden, dass dieser Anschlag die Tat eines Verwirrten war und nicht eine rechtsradikale oder gar faschistisch begründete Tat! Mainz soll eine friedliche und weltoffene Stadt bleiben, in der rechtes und faschistisches Gedankengut keinen Platz finden darf!
Ulla Brede-Hoffmann, MdL
Ortsvorsteherin Mainz-Altstadt
  E-Mail www.brede-hoffmann.de


111 Dr. Jochen Haas
30.09.10 12:26
Zum bevorstehenden Feiertag "Freude der Torah" alles Gute und Gottes Segen
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110 Hartmut Scharf
28.09.10 00:07
Liebe Fast-Nachbarn, ich habe 27 Jahre in der Hindenburgstrasse 49 gewohnt, also direkt gegenüber der neuen Synagoge. Ganz ehrlich, hätte ich mir lieber ein Gebäude in der Art der von den Nazis 1938 zerstörten Synagoge gewünscht oder im Stil der neuen Münchner Synagoge. Vielleicht bin ich einfach ein bisschen altmodisch. Trotzdem, lieber diese Synagoge als keine Synagoge im Mainz. Und deshalb wünsche ich Ihnen alles Gute und masel tov. Ich würde mich auch gern im Förderverein für Verständigung und Toleranz einsetzen und denke dabei auch an unsere muslimischen Nachbarn.

Mit herzlichen Grüssen

Hartmut Scharf
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109 Sascha Nikolas Berger
19.09.10 14:54
Es freut mich sehr, dass die jüdische Gemeinde nun auch wieder sichtbar dort angekommen ist, wo Menschen unserer Vorgängergenerationen versucht hatten, sie auszurotten, nämlich mitten unter uns. Herzlich Willkommen! Ich freue mich auf einen regen Austausch, ich freue mich über ein deutlich sichtbareres jüdisches Leben in Mainz, eine weitere Stärkung der alten Schum-Städte. Und ich hege die Hoffnung, die jüdische Gemeinde wird auch über ein kulturelles Leben ihren Platz in unserer Mitte wieder deutlicher einnehmen. Schalom.
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