245 Einträge
155 doris
15.10.08 13:14
Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.

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Kommentar:
Danke liebe Doris
 


154 Robert Koch
13.09.08 15:06
Sehr geehrter Herr Jost!

Zuallererst ist zu Ihrer Homepage und zu Ihrem Wissen und zu Ihrem Einsatz anzumerken, dass eine derart umfangreiche Wissens- und Erfahrungssammlung wie Ihre Homepage zum Thema der Wühlmausbekämpfung wahrscheinlich weltweit einzigartig ist - VIELEN DANK dafür!!!

Mein Vater kämpft auf ca 3000 m² mit Wühlmausvertreibern und Ködern verbissen gegen seine Wühlmäuse - aber mir scheint, da geht nichts weiter.
Bei meinen Internetrecherchen bin ich natürlich auf Sie und Ihre hausmaus.at-Seite gestoßen - und Sie sind ja - bei all Ihrer Bescheidenheit - quasi wohl der "Wühlmausfängerpapst", der noch dazu eine gewisse ehrende jagdliche Einstellung bei der Sache hat.

Ich würde aber zum Schluss kommen, wenn man den (bestehenden oder vernichteten) Befall nicht zählen oder kennen muss, wenig Jagdtrieb hat und Fallenstellen weder kann noch unbedingt lernen will, kommen ein paar andere - zugegebenermaßen erheblich "unsportlichere" - Methoden in Frage:

1. Die von Ihnen erwähnte und auch beschriebene Vergasung (Mauki - http://www.bruehwiler.com/mauki.htm; Wüma - http://www.zuwa.de/wuema.htm) (leider finden wir im Raum Graz / Süd- / Weststeiermark nirgends ein Verleihgerät!?!) oder

2. (die von Ihnen noch nicht erwähnte) - ich nenne es einmal "Sprengung" - siehe http://www.voen-ueberdachung.de/cms/index.php?id=19 bzw http://www.voen-ueberdachung.de/cms/uploads/media/voenR odenator.pdf

3. Ein Freund schlug vor, Kohlendioxid (CO2) aus der 40-Liter-Druckflasche (200 bar Druck, mit Druckreduzierer) in das Gangsystem einzuströmen. Nachdem das Gas nicht brennbar, nicht explosiv, aber erstickend wirkt, müsste das doch auch eine Methode sein, um das Wühlmausproblem rasch und verlässlich zu lösen?

Meine Bitte: Was halten Sie von diesen 3 "Alternativmethoden", wenn jemand eben nicht so wie Sie ein Profi-Fallensteller ist?
Nochmals danke für Ihre tolle Internetseite, weiterhin viel Erfolg und danke im Voraus für Ihre Rückmeldung zu meiner Frage!
Herzliche Grüße,
Robert Koch



Nachtrag vom 14.09.2008
Sehr geehrter Herr Jost,

ich habe mich über Ihre rasche, umfangreiche und einleuchtende Beantwortung sehr gefreut!
Ich gebe diese gleich meinem Vater weiter.

Mit dem aus Klimaschutzgründen zu vermeidenden CO2 haben Sie sicher Recht - das hätte ich nicht bedacht und das wäre wirklich nicht gut gewesen.
Die Bodensprengung mit dem Rodenator kam mir auch gleich von Anfang an ein bisserl "wild" vor. Aber offensichtlich soll die gegen die Wühlmäuse aufgestaute "Energie" bewusst nach "Terminator-Art" für einen Verkaufserfolg des Gerätes genutzt werden...

Nochmals vielen lieben Dank für all Ihre Mühen - und natürlich braucht nur ein "Wühlmauspapst" für die Wühlmäuse beten!

Ich meine, der "Wühlmausfängerpapst" hingegen ist nur für ein qualfrei-rasches, schmerzloses Lebensende der Wühlmäuse zuständig - vielleicht auch ein wenig für die möglichst gleichzeitige Ausrottung der Jungtiere nach Fang des Muttertiers.
Also müssten Sie höchstens dafür beten, dass nicht zu viele unprofessionelle Wühlmausbekämpfer und Lebendfallen im Einsatz sind...

Spaß beiseite: Auch der Aspekt, dass die zwar lästigen schädlichen Wühlmäuse bei der Bekämpfung nicht unnötig gequält werden, kommt auf Ihren Seiten nie zu kurz.
Unter den gegebenen Notwendigkeiten scheint mir das recht fair.

Nochmals vielen Dank für Ihr Meisterwerk (!) im Internet und für Ihre rasche Antwort!

Liebe Grüße,
Robert Koch


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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Koch Robert
Vielen Dank für diese netten Worte.
Nun zum Wühlmauspapst reicht es bei mir nicht, aber das macht nichts, denn sonst müsste ich ja für die Mäuse den ganzen Tag beten und hätte keine Zeit mehr sie zu bekämpfen. Hi – da ist mir das zweite von Beiden schon lieber.
3000 Quadratmeter dürften für einen Fallensteller kein Problem sein. Das ihr Vater mit den Wühlmäusen auf dieser doch recht kleinen Fläche nicht fertig wird ist mir ein Rätsel. Möglicherweise liegt es an den Wühlmausvertreibern.
Was Ihre drei Fragen betrifft.
Das Mauki Gerät kenne ich nur vom zu sehen. Die beiden Besitzer welche ich kenne schwören darauf. Es raucht bei allen Ecken und Enden aus der Erde heraus, aber wie es sich auf den Rest der Tierwelt wie z.B. Regenwürmer ectr. auswirkt kann ich nicht sagen. Man kann ja von oben außer Rauch nichts erkennen.
Beim Rodenator ist es ein klarer Fall. Da fliegt ja alles in die Luft. Das scheint mir schon etwas übertrieben. Warten wir den ersten Unfall ab. Danach wird der Gesetzgeber wach und das „Bodensprengen“ wird schnell eingeschränkt. Tja manchmal scheint mir, als ob die Paragrafenreiter blind sind.
Wenn ich nur daran denke, wie viele Sicherheitsauflagen die Firma Kieferle bei dem von ihnen gebauten Wühlmausschussapparat erfüllen muss und dieses Gerät ist von der Sicherheit wirklich optimal. Aber der Kieferle Wühlmausschussapparat kommt halt nicht aus Amerika sondern aus Deutschland.
Ob die Idee von Ihrem Freund wirklich gut ist kann ich nicht beantworten, aber ich dachte immer, dass Kohlendioxid zur Erderwärmung (Treibhauseffekt) beiträgt. Vielleicht liege ich auch falsch.
Ich werde auf alle Fälle keines der drei hier angeführten Produkte verwenden, denn ich bin nach wie vor überzeugt, dass jeder Haus und Gartenbesitzer das Mäuseproblem mit Fallen lösen kann. Es ist ja nur eine Übungssache und mit dem Erfolg kommt der Jagdeifer.
Es grüßt Gerfried



Nachtrag 14.09.2008
Lieber Herr Koch Robert
Wenn es die Zeit erlaubt so Antworte ich sofort. Vielfach komme ich aber erst einige Tage später dazu.
Aber wie sagt man so schön: "Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben".
Schöne Grüße sendet Gerfried
  E-Mail www.robert.koch.net


153 M.Matt
13.08.08 22:15
Sehr geehrter Herr Gerfried J.
Schon seit Jahrzehnten haben wir bei
uns in der Nähe Münchens ein ernsthaftes Problem mit Schermäusen,
wir haben schon sämtliche Hausmittel
Flaschen eingegraben,Petroleum,Bremsflüssigkeit geträkte Lumpen, Hundehaare,Knoblauch,Begasungspatro-
nen, PH3-entwickelnde Substanzen und
Blutgerinnungshemmer ausprobiert-
alles leider nur mit mäßigem Erfolg.
Bis ich auf Ihre (sehr informative!)
seite gestossen bin. Ich habe Bayerische Mausfallen aufgestellt und binnen eines Jahres drei Schermäuse gefangen. Leider waren die Fallen allerdings oft verwühlt.
Köder habe ich keinen verwendet, ein
kleines Luft-und Lichtloch habe ich freigehalten und die Fallen sehr scharf gestellt. Vielleicht wissen
Sie, wo die Ursache an den Fehlfängen liegen könnte. Könnte der
Einsatz Z.B. der Attenkofer-,Kippbügel oder Wolfscher-Falle besser sein oder bleibt nur noch der
Schussapparat als Ausweg.
Im voraus besten Dank.
m.f.G. M.Matt
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Matt
Leider ist es so, dass nicht jedes Hausmittel wirklich hilfreich ist. Aber jeder Mensch muss diese Erfahrung erst selber machen bevor er es glaubt.
Das mit den Fehlfängen ist mir ein Rätsel. Natürlich sind verschiedene Fanggeräte kein Nachteil, aber ich habe früher immer nur die Bayrische Falle verwendet und damit jegliches Ziel früher oder später erreicht.
Ich glaube einfach, dass das Problem bei Ihnen nicht die Wühlmaus sondern eventuell ein Maulwurf sein könnte.
Machen Sie nun folgendes. Schneiden sie mit einem scharfen Messer den Gangverlauf auf ca. einem halben Meter auf und kippen sie danach diesen aufgeschnitten Rasen einfach heraus. Danach reinigen sie den Gang sauber von Erdresten. Hernach warten sie ein oder mehrere Tage ab. Wird der Gang einseitig oder sogar beidseitig geschlossen, so handelt es sich zu 99% um eine Wühlmaus. Wird der geöffnete Gang jedoch durchwühlt, so ist es mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Maulwurf.
Sie können mir aber auch Bilder auf meine E-Mail senden. Anhand dieser Bilder kann ich ihnen möglicherweise auch sagen mit was für einen Gast sie es zu tun haben.
Was die Fallen betrifft, so würde ich aus den von ihnen beschriebenen Geräten die Augsburger Kippbügelfalle wählen. Diese kann nach dem Schafstellen noch zusätzlich fein gestellt werden. Aber aufgepasst auf die Finger, denn die Feineinstellung ist etwas riskant, aber im Gegenzug recht nützlich.
Der Schussapparat ist schlussendlich die letzte Instanz. Ich würde aber vorher alle denkbaren Möglichkeiten ausschöpfen. Außer sie haben das Gefühl, dass sie die Schussfalle öfters als nur einmal brauchen. Dann empfiehlt es sich jedoch gleich zwei Stück zu nehmen, da ein Stück immer ein Risiko bei Doppelgängen ist. Man weiß ja nie von wo die Wühlmaus wirklich kommt.
Herzliche Grüße sendet Gerfried ins schöne Bayern.
  E-Mail


152 Pèdà
12.08.08 16:56
Sehr geehrter Herr Gerfried,
VIELEN DANK für die Mühe dieser informativen Site !
Bin gerade durch wiki darauf gestossen,
habe mir alles durchgelesen - und
bin dadurch glücklicherweise von einem
fast Karbid-Kauf abgehalten worden ! Werde mir Bayerische besorgen und dann ruhig-systematisch anfangen.
Wer selbst betroffen miterlebt wie der mühsam angelegte Garten kontinuierlich von Wühlmäusen zerstört wird kommt an den Punkt wo das Kriegsbeil ausgegraben wird ! Hugh ! Und so genannten Tierschützern, die wild rumposaunen und 5 Minuten danach ihr Massentierhaltungsfleisch verschlingen gebe ich den Rat, erstmal ihre eigenen Mörderaspekte zu klären bevor sie auf unflätige Weise andere beschimpfen.
Sie, geschätzter Gerfried, scheinen jedoch eine gesunde Grundeinstellung nach dem Motto "Was stört es den Baum wenn das Schwein sich d'ran kratzt" zu haben ! Gut so !
Wünsche Ihnen Alles Gute bei Bester Gesundheit ...

Pèdà Szomm ... aus Deutschland
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Kommentar:
Hallo Pèdà Szomm
Hi – Ich kenne nicht nur einen Tierschützer welcher zu mir sagte, nur eine tote Maus ist eine gute Maus. Es kommt immer darauf an, ob sich das Problem in des Nachbarsgarten oder im eigenen Garten abspielt. Tja, in solch einer Situation, da denkt so mancher sonst so „brave“ Bürger um.
Schöne Grüße sendet Gerfried
  E-Mail http://szomm.com


151 Linde
04.08.08 13:44
Ich bin durch Zufall auf ihre Website gestossen, die sicherlich sehr informativ ist, sollte man ein Problem mit diversen Schädlingen haben. Was ich jedoch sehr schade finde, ist die einseitige Panikmache in ihrem Beitrag über Wespen und Fliegen. Natürlich stimmt die Information, dass sowohl Schmeißfliegen als auch Wespen aufgrund der Hygiene nicht an den Essenstisch gehören. Doch meine Erlebnisse als Biologien mit meinen Mitmenschen sind, dass sie zwischen Insekten und Insekten nicht unterscheiden können und wollen. Unnötige Strafaktionen gegen Nachbarn, die Nisthilfen für solitäre Bienen aufstellen, Vernichten von Wepsen- und Hornissennestern, deren abgelegener Nistplatz absolut keine Bedrohnung für Menschen darstellt und ähnliches sind die Folge. Ich würde deswegen vorschlagen, dass sie in einem kurzen Satz erwähnen, dass Bienen, Wespen und Fliegen nicht automatisch zu vernichtenende Schädlinge sind, sondern nur in ensprechenden Situationen in Grenzen gewiesen werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen,
Linde
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Kommentar:
Sehr geehrte Frau Linde.
Leider kann ich Ihrem Wunsch nicht nachkommen, da ich keine Panikmache finden kann. Wenn man das Essen abdeckt oder ein Wespennest oberhalb eines Esstisches entfernt, so ist man doch noch lange nicht in Panik. Das Wort Schädling konnte ich auch nicht finden.
Es steht nicht einmal etwas vom Töten der Tiere auf dieser Seite geschrieben. Selbst Bienen und Hornisse kommen hierbei nicht vor.
Sogar das Stechen der Tiere habe ich bewusst ausgelassen. Der Mittagstisch im Garten oder Balkon ist hierbei meiner Ansicht nach jedoch ein Risiko. Ich habe selber bei einem Fest miterlebt, als ein „angeheiterter“ Kollege mit Heißhunger ein Sahnekuchenstück mitsamt einer Wespe in den Mund hineinschaufelte. Der Kollege hatte Glück im Unglück, denn er war nicht gegen Wespenstiche allergisch. Was EpiPen heißt, dass muss ich Ihnen als Biologin wohl nicht erklären. Ich kenne hierbei nicht nur eine Person, welche so etwas für den Notfall in der Tasche trägt. Nicht jeder kann wie mein lieber Onkel welcher Imker ist glücklich behaupten, dass ein Bienenstich zum Beispiel eine „Medizin“ sei.
Liebe Frau Linde. Hornissen stehen ja ohnehin unter Schutz und wenn jemand Bienenstöcke oder auf fremden Eigentum Nisthilfen zerstört, so gehört er ohnehin von Gesetzeswegen bestraft.
Es grüßt sie Gerfried
  E-Mail


150 Reiner Schmidt
30.07.08 18:06
Sehr informative Webseite! mich hat jetzt auch das Jagdfiber gepackt und in 4 tagen schon 5 Wühlmäuse erlegt, 4 mit der Zangenfalle(Köder grüne Mirabellen)und eine mit der Kieferle.
Vielen Dank, Gruss Reiner


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Kommentar:
Hallo Reiner
Es freut mich, dass es mit den Fallen so wunderbar klappt. Das Wühlmäuse grüne Mirabellen fressen habe ich nicht gewußt, aber man lernt halt nie aus.
Schöne Grüße sendet Gerfried
  E-Mail


149 Waldemar Löffler
03.06.08 21:27
Guten Tag lieber Gerfried,

auf diesem Wege möchte ich Dir nochmals ganz herzlich Dank sagen für die Möglichkeit bei Dir ein "Wühlmaus-Fangkurs" zu absolvieren. Ich habe mir viel versprochen von unserem Treffen bei Dir, aber dass der Erfolg gleich so groß wird, mit dem habe ich nicht gerechnet. In 5 Stunden 20 Wühlmäuse. Das habe ich in den letzten 50 Jahren nicht geschafft, obwohl ich immer wieder Leute nach der richtigen Technik gefragt habe. Aber da werden ja Storry`s Land auf Land ab erzählt und nichts funktioniert.

Also ich habe bei Dir sehr viel gelernt und bin sehr zuversichtlich, dass es auch in Zukunft auf deutschem Boden funktionieren wird.

Ich danke Dir nochmals recht herzlich auch für Deine Geduld und den guten Kaffee und Kuchen von Deiner lieben Frau. Grüße auch Deine Frau und Deine Töchter von mir ganz herzlich. Wenn ich mal in Eurer Nähe bin komme ich wieder vorbei.

Mit den besten Grüssen aus dem Schwabenland

Waldemar Löffler
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Kommentar:
Servus Waldemar.
Auch für mich war es eine ganz besondere Ehre mit dir die Wühlmaus zu bekämpfen. Nicht jeder Mensch nimmt so eine lange Anreise auf sich um hernach noch mühevoll nach der Wühlmaus zu suchen. Ich habe daher eine große Achtung vor dir.
Ja. Solche Besuche sind für mich natürlich eine große Herausforderung, denn der Gast sollte ja mit einem guten Eindruck und möglichst viel Wissen wieder in seine Heimat reisen können. Er ist ja nach dem Fangkurs wieder ganz alleine auf sich gestellt und hierbei sollte natürlich das Erlernte auch erfolgreich in die Tat umzusetzen sein.
Da der Boden zu dieser Zeit recht hart und trocken war, so waren die Bedingungen zum Fallenstellen nicht gerade gut, was dich jedoch nicht von einem hervorragenden Fangergebnis abhielt.
Ich bin zuversichtlich, dass du mit Fleiß und Ausdauer dein Wühlmausproblem sicher in den Griff bekommen wirst, denn du weißt jetzt ja, wo du den „Hebel“ ansetzen musst. Die Feinheiten kehren ja ohnehin mit der Zeit von selber ein.
Es würde mich ganz besonders freuen, wenn du uns bei einer Durchreise wieder einen Besuch abstatten würdest, so dass wir bei Kaffee und Kuchen gemeinsam die neuesten Erkenntnisse über die Wühlmausbekämpfung austauschen können.
Schöne Grüße an dich und deine Familie sendet Gerfried aus Vorarlberg
  E-Mail www.schwaben-progress.de


148 Antoinette
29.05.08 15:03
Guten Tag Gerfried,

Heute habe ich mir 2 bayrische drahtfallen gekauft.
Ich hab mit muhe gegeben, krieg die Dinger mit meinen Händen nicht zusammen gekniffen.
Brauche ich Werkzeug um die fallen zu spannen ?

Gruss,
Antoinette Rutten
Niederlande
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Kommentar:
Sehr geehrte Frau Rutten.
Vielfach ist es so, dass die bayrische Drahtfalle im Neuzustand extrem stark ist. Es kommt immer auf die Qualität des Federstahles an. In Ihrem Fall ist er recht stark. An und für sich wäre dies ja richtig.
Sie machen nun folgendes. Sie prüfen zuerst, ob der Schlagbügel beim Spannen mit dem Vorderteil beim Draht oberhalb der Falle ansteht und daher der Auslöser nicht eingehängt werden kann. Wäre dies der Fall, so können Sie mit einer Kombizange den Schlagbügel im vorderen Bereich ein wenig nach unten knicken. Somit wäre dieses Problem gelöst. Der Auslöser lässt sich hernach leicht einhängen.
Weiters können Sie eine starke Falle auch schwächer machen.
Siehe unter - www.hausmaus.at/BayrischeDrahtfalleRegulieren01.htm Sie machen hierbei genau das Gegenteil von dem was ich dort vorzeige. Sie können den Schlagbügel mit Gefühl wippend nach oben ziehen. Dadurch wird die Spannkraft verringert. Damit die Feder nicht verwürgt wird, so sollten Sie einen runden Eisenstab während des Biegevorganges durch das Federnloch schieben. Somit bleibt die Feder schön rund.
Weiters können Sie auch zum Spannen der Falle Ihr Körpergewicht verwenden.
Das geht so. Sie nehmen ein Brettchen oder das Markierstöckchen und stellen dieses senkrecht vor sich hin. Sie nehmen hernach die Drahtfalle in beide Hände und drücken den Bügel auf der Kante vom Brett oder Stock bis zum Anschlag hinunter und schieben gleichzeitig mit dem Finger den Auslöserhacken zum Schlagbügel.
Siehe hierzu die beiden letzten Bilder unter - www.hausmaus.at/Bayrischfangkurs.htm Sie können aber auch einen Weidezaundraht als Hilfsmittel verwenden. Er gibt zwar etwas nach, aber man kann damit im Gegendruck den Schlagbügel recht gut nach oben drücken. Der Weidezaun sollte aber nicht „geladen“ sein!!
Werkzeug zum Spannen der Falle gibt es keines, aber vielleicht wird eines Tages noch was in diese Richtung erfunden.
Um meinen festen Griff zu behalten, so trainiere ich meine Finger jeden zweiten Tag mit Hand-Grips. Ein paar Übungen reichen schon. Man muss ja nicht gleich wie der „Seewolf“ eine rohe Kartoffel zerdrücken können. Diese Hand-Grips gibt es in jeden Sporthandel.
Liebe Frau Rutten. Lassen Sie sich nur nicht wegen dieser Kleinigkeit entmutigen. Die Falle ist für Sie noch ungewohnt. Alles was neu ist muss zuerst geübt und erprobt werden. Selbst ich lerne immer wieder hinzu.
Einen guten Fangerfolg wünscht Ihnen Gerfried aus Vorarlberg
  E-Mail


147 Waldemar Löffler
18.05.08 22:51
Ihre Homepage finde ich sehr aufschlussreich. Ich konnte viel dadurch lernen. Trotzdem würde ich gerne bei Ihnen einen Kurs besuchen. Wann und wo findet der nächste Kurs statt?

Mit freundlichen Grüssen
Waldemar Löffler
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Löffler
Wühlmausfangkurse werden eigentlich nur von Vereinen ausgeschrieben. Jedoch ist dies recht selten der Fall.
Ich kann Ihnen aber folgendes anbieten. Sollten sie einmal in der Nähe von Hohenems Ihren Urlaub verbringen, so können Sie ohne weiters zu mir kommen und ich führe Ihnen sämtliche notwendigen Fallen vor. Sie gehen mit mir danach auf die Wiese und können unter meiner Aufsicht die Fallen stellen. Ich zeige Ihnen hernach alle Tricks, welche zum Erfolg notwendig sind.
Dies geht allerdings immer nur am Wochenende. Sie sollten auch unbedingt „wetterfest“ sein. Beim Wühlmausfang gibt es kein gutes und kein schlechtes Wetter.
Gerade dieses Wochenende kommt ein Herr aus Deutschland, welcher in Lindau seinen Urlaub verbringt zu mir auf einen Fangkurs.
Dies ist natürlich für einen „Interessierten“ eine günstige Angelegenheit, denn bei den heutigen „Spritpreisen“, oh – oh, da muss man schon überlegen. Hi. Er hat sozusagen ein „Kombipaket“. Urlaub und gleichzeitig einen Fangkurs.
Ein Fangkurs kostet bei mir nichts. Ich nehme mir für den jeweiligen Besucher einfach Zeit. Allerdings muss ich den Besuch früh genug wissen.
Sollte so ein Termin für Sie einmal aktuell werden, so erhalten Sie von mir die Telefonnummer per Mail.
Mehr kann ich Ihnen leider nicht anbieten. Ein öffentlicher Fangkurs ist derzeit nicht geplant.
Schöne Grüße sendet Ihnen Gerfried

  E-Mail www.schwaben-progress.de


146 katharina
04.05.08 16:52
Hallo gerfried,

ich habe ein großes problem.
Habe ein loch in meiner teichfolie.
Im märz festgestellt.
Damals war die ursache unbekannt und ich habe es kleben lassen.
Nach 14 tagen wieder ein loch.
Die ursache sind schermäuse, eine wurde in der falle von einem fachmann gefangen, da ich mich mit fallen überhaupt nicht auskenne.
Es sind aber noch weitere da, ich habe sie gesehen.
Schauen vorwitzig aus dem loch der folie , machen es dann wieder zu und die gesamte erde fällt in den teich.
Wenn es an einer anderen stelle wäre, würde ich mich damit abfinden, aber ich habe frösche und kaulquappen im teich.:((
Können Sie mir die TopCatFalle empfehlen?
Bin absoluter laie und es sollte eine falle sein, die ich ohne probleme stellen kann.
Danke herzlich!

Katharina
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Kommentar:
Hallo Katharina
Die TopCat Falle ist ein gutes Fanggerät und löst schon bei der geringsten Berührung aus. Ich verwende sie daher speziell für den Feldmausfang. Ich baue aber hierfür den Auslöser um, was bei der Wühlmaus nicht notwendig ist.
Ich kenne einige Personen, welche nur dieses Gerät besitzen und sehr zufrieden sind. Zum Beispiel Frau Meißnitzer aus Mondsee hat mit einer oder zwei Fallen über 100 Mäuse erlegt.
Frau Wacker aus Deutschland hat mit zwei Fallen unzählige solcher Tiere gefangen.
Frau Glauninger aus der Steiermark hat keinen blassen Schimmer vom Fallenstellen, aber mit der TopCat Falle konnte sie das Problem lösen. (Liebe Tante. Verzeihe mir diese Bemerkung)
Ich war auch bei Fangkursen direkt mit dem Erzeuger Herr Malevez Jean mit auf den Feldern und die Erfolge waren beeindruckend. Allerdings waren hierbei immer bis zu 50 Stück im Einsatz.
Katharina. Ich denke, dass Sie mit einer Falle das Problem lösen können und den Mäusen das Lachen vergehen wird. Den Ausstecher benötigen sie aber meiner Ansicht nach nicht, denn sie können den Kreis zum Falle einbauen mit einem scharfen Messer genau so gut richten. Der Suchstock ist bei Ihnen auch nicht von Nöten, denn Sie könnten die Gänge auch mit einem spitzen Stock orten. Das Problem ist ja sichtbar und man muss nicht mühevoll auf dem Feld danach suchen.
Sie sollten halt vorm Fallenstellen die Angaben in der Webseite von mir gut durchlesen. Mit den paar Mäusen werden Sie doch locker fertig.
Hoffe, der Fachmann hat für das Einzeltier nicht zu viel Geld verlangt. Das eigentliche Problem wurde ja durch den Einzelfang nicht aus der Welt geschafft.
Es grüßt sie Gerfried aus Vorarlberg
  E-Mail


145 Udo
01.05.08 20:31
Hallo Gerfried,

das ist ja eine ganz schreckliche Seite. Wenn man ein echtes Problem mit den Viechern hat, kann ich ja verstehen, dass etwas unternommen werden muss. Aber all die gruseligen Bilder hier finde ich total daneben. Ich bin durch Zufall hier gelandet, weil ich eine Maus identifizieren wollte, die uns regelmäßig auf dem Balkon besucht. Um jetzt auch mal dein Unverständnis zu provozieren: Wir legen ihr immer etwas Leckeres hin und freuen uns jedesmal, sie wieder zu entdecken. ...sie heißt "Friedhelm" :o)

Mal eine etwas andere Sichtweise...

Liebe Grüße,
Udo
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Kommentar:
Hallo Udo
Ich habe natürlich vollstes Verständnis dafür, wenn Ihnen meine Webseite nicht gefällt.
Es handelt sich hierbei um keine „Kuschelseite“. Würde ich so wie Sie denken, so wäre ich über so eine „Rohheit“ wahrscheinlich auch entsetzt. Ich denke aber anders.
Ich könnte natürlich alle Bilder löschen, aber dies wäre zu einfach. Jeder Mäuse oder Rattenfänger muss sich auf solche Anblicke gewöhnen.
Ein Tier zu töten ist nun einmal keine schöne Sache.
Wissen Sie. Ich habe eine Webseite von unserer bei uns in der Wohnung lebenden wilden Hausmaus bei der Hausmausrubrik eingefügt und wurde deshalb schon kritisiert. Sie lebt natürlich in einem Terrarium. Es ist also nicht leicht etwas richtig zu machen. Die Maus ist inzwischen schon über drei Jahr alt.
Udo. Sie sind gebildet und haben Ihre Worte gut gewählt. So mancher Mensch könnte von Ihnen etwas lernen. Das meine ich ehrlich.
Sollten Sie ihren „Friedhelm“ noch nicht identifiziert haben, so senden Sie mir einfach ein E-Mail mit mehreren Bildern. Möglicherweise kann ich das Tier erkennen. Sie brauchen hierbei keine Bedenken haben, denn ich behandle alles diskret. Ich würde aber jetzt schon auf eine Waldmaus tippen.
Hi – wie kommen Sie ausgerechnet auf Friedhelm? Es könnte ja auch eine Friedhelmine sein.
Schöne Grüße sendet Gerfried.
  E-Mail


144 Carola
30.04.08 10:08
Lieber Gerfried,

vielen Dank für diese informative Homepage!
Auch ich leide seit Jahren an ein verstärktes Wühlmausproblem - dachte ich zumindest - da am helllichten Tag (!) mir die Wühlmäuse über den Weg liefen. Ob beim Unkrautjäten oder im Garten sitzen, sie betrachteten mich ohne Scheu, zogen die gejätete Löwenzahnwurzel in ihren Gang hinein oder knabberten mit Genuss meine Gartenpflanzen ab. Ich war perplex gegenüber solcher Unverfrorenheit!
Dies hat sich seit letztem Herbst gebessert, da ich nun einen sehr aktiven Kater besitze, der mir am Tag 3-4 Mäuse anschleppt. Leider auch Spitzmäuse. Ich habe allerdings aufgegeben, ihn beim Anschleppen lebendiger Mäuse zu loben, nachdem er voller Stolz mehrmals die Maus fallen lies, um stattdessen sich Beifall heischend am Boden zu wälzen und seine Streicheleinheiten einzufordern. Seufz. Die Maus war somit vom Nachbargrundstück in meinen Garten eingeschleppt worden.
Mein momentanes Problem besteht darin, dass immer noch sämtliche Pflanzen abgefressen werden. Also stellte ich die bayrische Drahtfalle auf (3 x 2 Stück). Mittlerweile fing ich aber nur drei Maulwürfe. Ein sehr großes Männchen und zwei Weibchen. In der Nachbarschaft sind viele Maulwürfe, aber es verwirrte mich sehr, da die Fallen im Abstand von nur 10m standen, dass diese so nah beieinander leben. Es sind immer noch Wühlmäuse im Gangsystem, da leider die Fallen verwühlt werden und z.B. Zwiebelblumen welken.
Ich bin jetzt etwas unsicher beim Fallenaufstellen, da ich die Vermutung hege, dass die Wühlmäuse zu misstrauisch geworden sind, um in die Falle zu gehen und bei mir nur Maulwürfe ungewollt getötet werden.

Zu den "Mäusefreunden" noch meine Meinung. Meiner Nachbarin teilte ich mit, dass ich gegen die Wühlmäuse vorgehe. Sie fand es erfreulich, da ihr Garten einem Acker gleicht (Allerdings mehr Maulwurf bezogen im Rasen und Wühlmaus bedingt in den Beeten). Aber die Methode fand sie furchbar, da es grausam sei, erschlagen zu werden. Ihre bisherigen Methoden waren Gift (da sieht man das langsame Sterben ja nicht), Glasscherben im Gangsystem (hierbei sollte man sich die Stellen merken, BEVOR man Beetpflege ohne Handschuhe betreibt), solarbetriebener Wühlmausschreck und Karbit jedoch ohne Erfolg. Sie wühlten umso mehr - ungefähr einen halben Meter weiter - neue Gänge.
Ich finde einen kurzen, schnellen Tod um Einiges angenehmer, als ein unkontrolliertes Verletzen und Töten von Tieren.
Mit etwas Galgenhumor habe ich festgestellt, dass durch das häufige Ausbessern der Beete, der Boden wunderbar belüftet und locker ist.
Viele herzliche, für die Anregungen dankbare Grüße aus Franken von Carola


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Kommentar:
Hallo Carola
Es ist wirklich beeindruckend, dass bei Dir die Mäuse am Tag durch den Garten gelaufen sind. Leider konnte ich so etwas noch nie beobachten. Gelegentlich laufen mir Mäuse bei der Heimfahrt über die Strasse, wobei ich aber immer reflexartig ausweiche. Dies geht natürlich nur mit dem Fahrrad.
Mir wurde einmal von einem leider schon verstorbenen Freund erzählt, dass er immer zwischen den Gartenzeilen ein paar Fallgruben einbaute und so die Wühlmäuse gefangen habe. Die Tiere kommen hierbei in der Nacht aus dem Gangsystem und gehen oberhalb auf Nahrungssuche. Somit fallen sie in die Grube.
Ich würde Dir daher den Vorschlag machen, dass du eventuell ein paar von solchen Gruben installieren könntest. Die oberste Pflicht wäre hierbei jedoch die tägliche Kontrolle der Gruben, denn verhungern sollte man die Tiere nicht lassen. Sie müssen mit einem Stock kurz und schmerzlos getötet werden.
Fallgruben kann man allerdings nur bei einem steinlosen Boden bauen, denn der Bohrer verhackt sofort bei einem Stein.
Die Meinung deiner Nachbarin ist natürlich falsch. Gift ist sicher keine gute Lösung. Man redet von Umweltschutz und legt Gift aus. So was ist ja widersprüchlich. Ich verfüge über Bilder, welche die Kettenreaktion von Gift auslegen zeigen. Werde darüber eine Webseite zusammenstellen, aber das braucht Zeit.
Freue dich über deinen Kater, denn er scheint ein tüchtiges Tier zu sein.
Carola. Die Anleitung für die Fallgruben findest Du bei mir unter der Feldmausdatei ganz unten.
Schöne Grüße sendet Gerfried aus Vorarlberg.
  E-Mail


143 Thomas
11.04.08 13:12
Na, das ist ja eine grossartig gelungene Seite! Ich bin langjähriger Internet-User, habe jedoch erst heute zum ersten Mal eine komplette Seite mit allem Drum und Dran durchgelesen. Wirklich sehr informativ und ich glaube einige Gründe entdeckt zu haben, die meine bisherigen Bestrebungen nach Wühlmausbekämpfung erfolglos liessen. Ich habe grosse Probleme mit Wühlmaus und (Ja, auch der!) Maulwurf. Ich wohne in einer Neubausiedlung und habe 2006 auf dem gewachsenen relativ festen und lehmdurchsetzten Boden guten lockeren Mutterboden verteilen lassen. Is’ klar... eine Einladung für fast alle Bodenbewohner. Der Maulwurf ebnete den Weg und die Wühlmaus zog als Untermieter wohl nach. Durch das Zutun des Maulwurfs sackte mein im März 2007 gebautes Gartenhäuschen ab und ist nunmehr derart verzogen, dass es praktisch abgerissen und neu erbaut werden müsste. Dann vernichtete eine Wühlmaus meinen neuen Kirschbaum, ein Rosenstämmchen (ein Geburtstagsgeschenk meiner Frau!) und entwurzelte einen kompletten Fliederstrauch. Erwartungsgemäss blieb ein sog. „Wühlmaus-Schocker“ (der steckte doof im Boden und quiekte von Zeit zu Zeit) wirkungslos, ich hatte vielmehr den Eindruck er sei sogar noch angeknabbert worden. Erst das auf dieser HP eingehend beschriebene Schussgerät zeigte ersten Erfolg. Ein Maulwurf! Zu meinem ausdrücklichen Leidwesen! Mist! Derzeit ist jedoch erst einmal Ruhe im Garten, vermutlich weil der Maulwurf verschieden ist und die Wühlmaus satt ist. Oder aber sie findet nichts essbares mehr, da sie ja selbst alles vernichtet hat. Im Herbst letzten Jahres habe ich im übrigen unter meinem Komposthaufen ein Gängesystem freigelegt in dem ich die Gesamtheit meiner im Frühjahr gesetzten Blumenzwiebeln wiederfand. Ich habe das seinerzeit fotografisch dokumentiert und würde diese Bilder bei Bedarf auch gerne zur Verfügung stellen. Für diesen Fall erbitte ich eine kurze Info als Kommentar unter dieses Posting, da ich aus „Spamgründen“ meine Mailadresse nicht gerne in Gästebüchern und Foren bekanntgeben möchte.

Viele Grüsse aus Deutschland, Thomas

Ach ja, zum Posting Nr. 141:
„Den Wein erkennt man am Geruch,
den Esel an den Ohren,
den Klugen wohl an Tun und Spruch
und am Geschwätz den Toren“
(jüdisches Sprichwort)

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Kommentar:
Hallo Thomas.
Es ist richtig, dass der Maulwurf in vielen Fällen der Vorarbeiter der Wühlmaus ist. Es ist daher nicht leicht den „richtigen Täter“ aus dem gemeinsamen Gangsystem zu fangen. Es trifft dich am Tod des Maulwurfes keine Schuld. Selbst erfahrene Mäusefänger hätten in so einem Fall ein Problem.
Es stimmt auch, dass der Maulwurf gröbere Schäden anrichten kann. Ich kenne einen Fall in Tirol, wo bei einem „Schergang“ durch schwere Regenfälle Wasser eintrat und dabei ein ganzer Hang abgerutschte. Es waren hierbei ein paar tausend Kubikmeter. Damals berichtete man aber bei solchen Vorfällen nichts in den Medien. Heute würde es lang und breit in der Zeitung stehen. (Klimawandel) Ich weiß von dieser Geschichte, da ich den Landwirt persönlich kenne.
Die Bilder welche du gemacht hast würden mich freuen. Möglicherweis kann ich sie gut brauchen. Muss sie mir aber vorher ansehen. Solltest du sie mir zusenden, so gib aber unbedingt einen Begriff ein, da ich sie sonst möglicherweise lösche. Erhalte ja E-Mail-Müll ohne Ende.
Danke noch für das Sprichwort. Es ist treffend.
Schöne Grüße sendet Gerfried
  E-Mail


142 Rolf Tunnat
05.04.08 02:40
Hallo Gerfried!
Auch ich finde deine HP SUPER. Habe am Anfang meiner Jagt nach der Ratte eine Luna Rattenfalle und Weizengift eingesetzt und über 3 Wochen keinen Erfolg gehabt. Beim Stöbern im Internet bin ich Gott sei Dank auf Deine HP gestoßen. Dank deiner Tipps und eines richtigen Fangwerkzeug, ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten.
Danke Dir und mach so weiter.
LG. Rolf aus Bochum

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Kommentar:
Hallo Rolf.
Es freut mich, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Bei der nächsten Rattenjagd hast du es nun schon bedeutend leichter. Die ersten Erfahrungen sind gemacht.
Schöne Grüße sendet Gerfried nach Bochum
  E-Mail http://bowetter.bo.funpic.de/


141 f.a.
02.04.08 20:53
Is ja lauter oller quatsch wat ihr da schreibt. Habt ja keene anung wie ma de dinger richtig fängt. Lach mich bei dene seite ja richtig krum.
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Kommentar:
Tja. Da bin ich aber heilfroh, dass sie sich nur krumm und nicht tot gelacht haben.
Wußten sie, dass man am "Lachen" den Narren erkennen kann?
  E-Mail


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