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246 Nellie
18.02.12 21:24
Hallo und vielen herzlichen Dank für die informativen Seiten. Sehr hilfreich! Das muß viel Zeit gekostet haben, das alles zusammenzutragen.

Ich habe gestern, nachdem der Boden in meinem Gemüsestück endlich halbwegs aufgetaut war, zum ersten Mal Wühlmausgänge gefunden - meine Pastinakenreihe fehlte komplett, und zwei meiner letztjährigen Obstveredelungen hatten schon arg gelitten. Nun habe ich mir heute gleich ein paar Bayrische besorgt und will mal mein Glück versuchen. Mit all den guten Anleitungen hier kann es fast nicht schiefgehen :-)

Ein Wort zur Supercat Mausefalle aus Plastik. Ich hatte mir vier davon besorgt, weil ab und zu Mäuse auf dem Dachboden sind, zusätzlich zu den guten alten Luna-Fallen. Ich habe auch richtig Mäuse darin gefangen, allerdings waren drei- oder viermal die Mäuse nicht gleich erschlagen, sondern konnten sich wohl im letzten Augenblick noch wegdrehen - und hingen nur mit einem Vorderbein oder mit der Schulter darin! Was für Schmerzen müssen die gehabt haben! Was für ein gräßlicher Tod. Eine hat noch sogar noch versucht, sich freizunagen! Ich habe die Supercats dem Mülleimer zugeführt und stelle nur noch die herkömmlichen Luna-Holzfallen auf, damit ist so eine Tierquälerei noch NIE vorgekommen! Meiner Meinung nach gehört die Supercat verboten, auch wenn es sich "nur" um Mäuse handelt.
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Kommentar:
Hallo Nellie
Ja, es kostet einige Zeit um eine Serie zu erstellen. Der Zufall spielt hierbei oft eine Rolle und die Digitalkamera macht es dann möglich doch günstig und flexibel zu arbeiten.

Ich denke, dass die Bayrische sicher ihre guten Dienste tut. Anfangs wird es etwas schwer sein da das Eisen noch blank ist, aber mit der Zeit bekommt man die Falle in den Griff. Geduld ist auf alle Fälle nötig, es wird auch Rückschläge geben. Geht aber allen Fängern gleich. Also nicht den Mut verlieren. Ansonsten können sie mir ja ein Mail senden, falls es wirklich nicht klappen würde. Mir fällt sicher etwas ein.

Thema Kunststofffalle.
Ich persönlich verwende nur die Rapp2 und die selbstgefertigten Kunststofffallen aus Iso-Rohr. Bei diesen beiden Fallen hat die Maus keine Chance auch nur im Geringsten zu entkommen. Bei der Rapp2 befindet sie sich immer im Schlagbereich und bei der Iso - Rohrfalle wird sie immer stranguliert.

Die weiteren handelsüblichen Kunststofffallen sind zu langsam für die Mäuse. Zum Teil ist der Auslöser auch nicht richtig angesetzt und steht zu weit nach vorne oder ist überhaupt zu hoch. Daher auch die Fänge an den Vorderpfoten. Ich bin kein Freund von Plastik und vermeide daher solche Käufe, abgesehen von den beiden Fallentypen wie oben beschrieben. Die Plastikfallen sind jedoch billig und daher für den unerfahrenen Käufer verlockend.

Jeder Mensch hat einen Verstand und sollte schon beim Einkauf überlegen ob gut oder schlecht. Sie Nellie haben es richtig gemacht und ich sag’s Ihnen ehrlich, ich würde es gleich machen.

Nun denn. Ich wünsche auf alle Fälle eine gute Wühlmausjagd. Aber wie gesagt, es kann auch diese oder jene Niederlage geben. Bleiben Sie daher fest bei der Sache. Lesen Sie die Webseiten daher wirklich gründlich durch.

Es grüßt Gerfried Jost

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245 Finn Geertsen
26.01.12 21:55
Welcher Köder für Wanderratte auf dem Balkon?

Hallo Gerfried, hatten ja länger keinen Kontakt, doch jetzt habe ich wieder eine Frage an Dich bezüglich des Fangens einer Wanderratte.

Die Ratte ist den Knöterich, der an der Hauswand emporwächst, hinaufgeklettert und hat sich auf dem Balkon eingenistet, wo die Vögel gefüttert werden.
Dass das Tier weg muss, ist klar.
Mein Vater hatte bereits drei Luna Fallen gestellt, wovon eine Falle von der Ratte ausgelöst wurde. Hiernach blieben die Fallen unberührt (die Ratte ist vermutlich verprellt).

Mein Plan ist folgender: Ich habe eine Wina Rattenfalle, welche ich dann stellen würde. Nur hab ich jetzt Angst, die Ratte nicht in diese Falle hineingelockt zu bekommen. Deshalb meine Frage an Dich: Welchen Köder würdest Du verwenden? Die Ratte hatte vorher das Körnerfutter zur Verfügung, sowie Rosinen.

Herzlichen Dank jetzt schon für Deine Antwort!
Liebe Grüße aus dem Norden,
Finn
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Kommentar:
Hallo Finn
In deinem speziellen Fall würde ich es nachdem das Tier bereits verprellet wurde zuerst mit einer Wieselwippfalle probieren. Da ich mich erinnern kann dass du ein guter Bastler bist, so ist ein solcher Fallenbau kein Problem für dich. Eine Anleitung habe ich leider keine, aber dafür diesen Link. http://www.tobias-buehrig.de/Wippbrettbau.htm
Baue aber die Falle so, dass die Innenmaße, Breite x Höhe mindestens 3cm mehr betragen als die Originale von Herrn Bührig. Große Ratten gehen nicht gerne in ein kleines unbekanntes Loch. Nimm wenn möglich alte Bretter und als Köder verwendest du eine 1x1x0,5cm große Speckschwarte.
Ist die Ratte in der Falle, dann nimmst du die Falle, stellst sie auf einen Tisch und stülpst im Vorderteil wo das Gitter ist einen durchsichtigen stabilen 60 Liter Nylon Sack darüber und ziehst gleichzeitig das Gitter aus der Verankerung. Die Ratte sitzt in diesem Moment im hintersten Winkel der Falle und wird zu 99% nicht freiwillig nach vorne kommen. Du umspannst nun die Falle fest mit dem Sack und hebst die Falle mit der anderen Hand beim Eingang auf, aber so, dass du gleichzeitig auch die Wippe fest hältst. Du stellst die Falle nun senkrecht, wobei der Sack den Boden nicht berührt. Nun fällt die Ratte in den Sack. Sie versucht zu springen, aber da der Sack in der Höhe ist, so kann sie die Sprungkraft nicht voll ausnützen und kommt nur wenig hoch. Du umschließt den Sack im oberen Bereich nun ganz und entfernst im selben Moment die Falle. Sobald du dies getan hast, schlägst du den Sack mit einem kräftigen Hieb an die Balkonmauer. Das geht seitwärts sehr gut, den würdest du den Sack auf den Boden schlagen, so müsstest du ihn über dich schwingen, was nicht so günstig ist, da das Tier kurz über dir wäre und na ja, man weiß ja nie. Ich geh da immer auf Nummer sicher, denn ein Rattenbiss wäre recht ungünstig.
Die Wina würde ich ungespannt im Gegenzug zur Wippfalle auf dem Balkonboden postieren. Du stellst sie aber mit einer Umrandung, damit das Tier schön von vorne kommen muss. Das Vorbrett sollte auch nicht fehlen. Du beköderst die Falle und lässt die Ratte den Köder einige Male holen. Über die Falle stellst du aber eine Obststeige. Somit wird ein Vogelfang ausgeschlossen. Die Ratte riecht den Köder. Der Einschlupf auf einer Seite sollte gut 5cm bei einer Spreißel betragen. Eine große Ratte kommt hernach leicht durch. Sollte die Wina wirklich benötigt werden, so ist die Ratte schon an die neue Falle gewohnt. Die Fanganleitungen für die Wina findest du unter der Wanderrattenseite bei meiner Webseite.
Nun den mein lieber Freund. Du wirst gefordert. An Fangerfahrungen fehlt es dir ja nicht. Ich denke, dass es für dich kein Problem darstellen wird. Vergräme das Tier nicht durch voreilige Taten. Ob die Ratte eine Woche länger lebt, dass ist doch wirklich wurscht. Das Endergebnis ist ausschlaggebend.
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
Gruß Gerfried
  E-Mail 431765082


244 Stephan
15.01.12 12:08
Servus! Vielen Dank für diese tolle Seite, die hat mir schon sehr viel geholfen!

Ich bin 16 und um uns rum sind lauter Wiesen und Felder, weswegen wir jährlich einige Maulwürfe in unserem Garten haben. Schermäuse hatten wir noch nie, doch im Juli 2011 sind sie gekommen. Da hat mich der Fang von Schermäusen noch nicht interessiert, aber das ist mittlerweile das Gegenteil. Auf jeden Fall stellte mein Vater drei alte bayerische Drahtfallen, die jedoch immer zugewühlt wurden. Dann war auf einmal Ruhe und die Fallen wurden wieder eingesammelt. Nun denn, bis Oktober wurde der Teil des Gartens mit zwei jungen Kirschbäumen eher weniger von uns besucht, doch dann ging ich nichtsahnend hinter und sah ernsthaft wieder neue Haufen von den Wühlmäusen. So, dann habe ich mir von meinem Vater das Fallenstellen zeigen lassen und bin täglich hintergegangen, um die Fallen zu kontrollieren. Nichts ging rein. Entweder waren sie zugewühlt, ausgelöst oder sie standen wie unberührt da. Das neu aufstellen und wieder nachschauen ging bis Anfang November, als dann endlich die erste gefangen war. Doch das war nicht die Einzigste.
Das Gewühle ging weiter. Ich bin also ins Gartencenter gefahren und habe mir zwei SuperCat sowie sieben bayerische Drahtfallen zugelegt. Ende November kam ich dann auf die Idee, eine der SuperCat mit einer Karotte zu beködern, was auch Erfolg hatte. In der Falle war ein Wühlmauskopf, der Rest der Wühlmaus war weg. Leider hat eine unserer Katzen den dann weggefressen, weswegen ich kein Foto machen konnte. Seltsam war das aber schon. Gut, ab dann ging nichts mehr rein und sie wühlten immer näher an meine Kirschbäumchen ran. Anfang Dezember legte ich mir dann zwei Patent-Wühlmausfallen und nochmal zwei Bayerische Drahtfallen zu, mit denen ich eine Wühlmaus fangen konnte. Gesamtbilanz waren zu diesem Zeitpunkt drei Wühlmäuse (alle Jungtiere). Bis heute konnte ich leider keine weitere mehr fangen, obwohl noch immer keine Ruhe ist.

Mittlerweile weiß ich auch meinen Fehler, den ich gemacht habe. Ich habe ständig die Gänge aufgemacht, um zu schauen, ob die Wühlmaus sie wieder zu macht. Damit habe ich sie vergrämt.

Aber nun habe ich schon etwas Erfahrung dank Ihrer Seite und den Wühlmäusen bei uns in Sachen Wühlmaus fangen. Ich bin jetzt gerüstet im Kampf gegen die Wühlmäuse und werde bei den nächsten Besuchen von Wühlmäusen die Fallen von Anfang an sauber stellen, ohne vorangehender Verwühlprobe.

Schöne Grüße aus Bayern
Stephan
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Kommentar:
Hallo Stephan
Du mußt lernen die Tiere zu unterscheiden. Ist es eine Feldmaus, Wühlmaus oder eben ein Scher. Schau dir also die Webseiten von der Feld und Wühlmaus genau an. Beobachte die Wiese, prüfe die Erdhügel und möglichen Erdlöcher. Junge alleine gelassene Wühlmäuse zeigen ein ähnliches Wühl und Baumuster wie die Feldmaus. Alleingelassen werden die Jungtiere nur, wenn das Alttier vom Mäusejäger, der Katze oder einem sonstigen Feind gefangen wird.
Vermutlich sind bei dir Wühlmäuse und Maulwürfe am selben Ort, daher diese Unregelmäßigkeiten was die langen Pausen betrifft. Der Maulwurf kann mitunter wochenlang verschwinden und hernach wieder auftauchen. Die Wühlmaus wird durch den Maulwurf begünstigt und kann daher in ein Gangsystem leicht einwandern. Ist sie einmal drinnen, dann kann man es nur noch schwer unterscheiden, da die Wühlmaus recht ruhig dahin lebt. Der Mensch sieht lauter Maulwurfhügel und denkt, da kann ja eh nichts passieren. Falsch gedacht.
Du machst es richtig. Lege dir verschiedene Falletypen zu und probiere welche dir am besten in der Hand liegt. Diese verwendest du hernach hauptsächlich. Die anderen Fallen stellst du aber immer wieder einmal so nebenbei, damit du auch hierbei in Form bleibst. Wenn du Volljährig bist, dann kaufst du dir noch einen oder zwei Schussapparate.
Wenn du einmal ein erfahrener Fänger bist, dann kannst du dir auch gelegentlich eine Kleinigkeit dazu verdienen. Wissen und Können ist Macht.
Das ist normal dass eine Katze den Kopf der Maus frißt. Deine Katze ist halt kein verwöhnter Stubenhocker.
So. Nun wünsche ich dir noch einen weiterhin guten Fangerfolg und wenn du Fragen hast, so schreibst mir einfach ein Mail.
Es grüßt Gerfried aus Hohenems


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243 Christoph
31.12.11 13:56
Einen guten Rutsch ins neue Jahr und ganz viel Fangerfolg!
Viele Grüsse aus dem schönen Bayern
Christoph
  E-Mail www.bayerntrapper.de


242 Dirk
20.12.11 13:00
Vielen Dank für die vielen Hinweise auf dieser Seite, die mir sehr geholfen haben.

Mit mehreren teuren Supercat habe ich in 3 Jahren (!) lediglich eine bedauernswerte Kreatur gefangen. Ich weiß nicht, für wie viel Geld ich Gasfackeln gekauft habe. Es müssen hunderte Euro (!) gewesen sein und dennoch sah mein
liebevoll gepflegter Rasen regelmäßig wie eine Mondlandschaft aus.

Als Akt der Verzweiflung habe ich mir vor 4 Wochen 5 bayrische Drahtfallen bestellt und in meinem Garten als Wühlmausfallen ausgelegt.
Binnen 3 Tagen habe ich drei davon erlegt! Sie hatten sich offenbar als Maulwurf verkleidet. So einen Fangerfolg hätte ich nie erwartet. Wenn ich nur halbwegs geahnt hätte, wie simpel dies mit der vergleichsweise billigen bayrischen Drahtfalle geht, dann hätte ich mir diese Falle viel früher gekauft. Diese Internetseite ist super, da sie viele wertvolle Tipps enthält und über manche Märchen aufklärt. Vielen Dank dafür!
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Kommentar:
Hallo Dirk
Wüßte man im Vorhinein was im Nachhinein herauskommt, dann würde man vieles anders machen. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen und dies ist auch keine Schande. Wir sind zum Lernen auf diese Welt gekommen und nicht etwa zum Nichtstun, wobei leider viele Menschen hierbei das 2tere vorziehen.
Die Supercat Fallen sollen dich nicht reuen. Vielleicht kannst du sie doch eines Tages gut einsetzen. Ich selber habe zwar keine Falle davon, aber ich habe schon über recht gute Fangerfolge von diesem Gerät gehört. Es wurden mir auch schon Bilder mit darinnen gefangenen Mäusen zugesendet. Es wird sich schon ergeben.
Ich wünsche dir auf alle Fälle noch einen weiterhin gut anhaltenden Fangerfolg und je älter die Bayrische wird, um so besser ist sie hernach.
Es grüßt Gerfried


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241 katzenmusik
10.11.11 12:03
Hallo Gerfried,
Ich muss dir großen Dank aussprechen, seit fast 2-3 Wochen ist eine Mäusesippe bei mir eingezogen und raubt mir fast täglich den Schlaf.
Nach langem Suchen bin ich gestern Nacht auf diese Seite gestoßen, und bin mehr als froh endlich genug über sie zu wissen und meine Vermutungen bestätigt zu bekommen. Das macht das Fangen hoffentlich leichter. Ich wollte noch etwas zu den Lebendfallen sagen.. Ich weiß du bist nicht wirklich dafür weil die Mäuse da einfach vereenden, und da sind Totschlagfallen manchmal wirklich die bessere Alternative, vor allem wenn es ein größeres Haus, oder sonst etwas ist wo man leicht den Überblick verliert. Aber ich wohne in einer 1-Zimmer Wohnung und habe eine Lebendfalle aufgestellt mit der ich bis jetzt schon 6 Mäuse gefangen habe. Die Falle funktioniert einwandfrei, und ich höre es sogar sobald die Maus drin ist, selbst wenn ich schon schlafe. Dannach werden sie sofort rausgebracht. Also, Leuten die wirklich darauf schauen kann ich eine Lebendfalle nur empfehlen.

Vielen Dank nochmal für die tolle Seite, und weiterhin viel Erfolg bei der Mäusejagd!
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Kommentar:
Hallo
Erstmals einen Glückwunsch zum guten Fangerfolg. Das läuft ja wir am Schnürchen. Alle Achtung, echt gut.

Leider ist es mit der Fallenkontrolle so eine Sache. Nicht jeder Mensch ist gleich verlässlich. Ich kenne jedoch mehrere Geschichten welche ich aber nicht nennen möchte, da selbst mir und nicht nur einem Tierschützer hierbei die Galle hochkommt.

Wenn nun jemand ein gewissenhafter Mensch ist, so ist es durchaus erträglich, wenn er Lebendfallen für eine Hausmaus stellt und diese meinetwegen wieder frei lässt. Wenn es dem Herzen hilfreich ist, so soll es so sein. Man sollte aber nicht vergessen, dass auch Mäuse Krankheiten auf den Menschen übertragen können. Ich persönlich würde in einer Wohnung, in welcher Mäuse noch frei herum laufen, kein Brot achtlos auf den Tisch, sondern immer nur auf einen Teller, welcher in einem Kasten eingesperrt ist, legen. Das Problem ist hierbei der Mäuseurin welchen man nicht sieht. Der Kot fällt ja ohnehin geschwind auf.

Besonders der Rattenurin ist brandgefährlich, denn man kann nicht im Vorhinein sagen, ob dieser infiziert ist oder nicht. Im schlimmsten Falle liegt der betroffene Mensch in 6 Tagen auf dem Friedhof, vorausgesetzt, er kommt nicht vorher auf die Gerichtsmedizin, ja dann dauerts halt a bisserl länger. Aber man soll ja nicht gleich schwarzsehen.

Kurz um. Mäuschen kann man wenn man es wirklich will wieder frei lassen, wobei es ja auch nur eine Problemverlagerung ist. Ratten hingegen sollte man gnadenlos töten.

Die Ratten haben über die Jahrhunderte hinweg mehr Menschenleben auf dem Gewissen, als zum Beispiel ein jeder Kaiser, König, Diktator oder sonstiger Tyrann.

Es grüßt Gerfried
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240 Walter
22.10.11 13:55
Hallo Gerfried,

vielen Dank fuer die tolle Information auf Deiner Homepage !!!

Da wir am Feldrand wohnen und seitlich auch noch an ein Baugrundstueck angrenzen hatten wir dieses Jahr besonders viele Wuehlmauese im Umfeld.
Meine Frau wurde beim Ausgraben der Kartoffeln ploezlich von einer Wuehlmaus begruesst :-)
Als die Maeuse dann an die Rosen meiner Frau rangingen war die Zeit reif was dagegen zu tun. Ich hatte es immer wieder rausgeschoben weil ich schlechte Fang-Erfahrungen mit der Zangenfalle und der Neudorf Falle gemacht hatte: nie was damit gefangen.
Ich bin beim Internet-Stoebern dann auf die SuperCat Falle gestossen und waehrend ich auf die Falle gewartet habe bin ich zum Glueck auf Deine Homepage gekommen. Ich denke dass die beste Falle nichts nutzt wenn man das typische Verhalten der Tiere nicht kennt. Und das ist auf Deiner Homepage super beschrieben.

Inzwischen habe ich 4 von den SuperCat Fallen und habe innerhalb von 3 Wochen 15 Wuehlmaeuse damit gefangen, 3 davon waren Jungtiere.

Ich hatte auch schon 2 Mal den Fall, dass die Falle 4-5 Mal zugewuehlt wurde, also war mir klar: diese Maus hat gelernt dass Gefahr droht. Da ich aber wusste dass die Tiere zwanghaft ihre Gaenge verschliessen, habe ich die Falle dann weiter nach hinten in den Gang gestellt und den Gang vorne offen gelassen. Die Wuehlmaeuse sind in beiden Faellen darrauf hereingefallen.

Die SuperCat Fallen sind zwar wesentlich guenstiger als die TopCat Fallen, sind allerdings auch bei Weitem nicht so robust da sie aus Kunststoff sind: an einer Falle ist bereits der Buegel unten angebrochen.

Ich habe festgestellt, dass ich nach einem Fangerfolg mit derselben Falle erstmal ein paar Tage nichts mehr fange obwohl ich die immer mit Wasser abspuele. Koennte das unzureichend sein um den Geruch der gefangenen Maus wegzukriegen und kannst Du mir eventuell empfehlen was da besser hilft ?

Vielen Dank,
Walter.
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Kommentar:
Hallo Walter
An und für sich sollte der Geschmack an der Falle keine Rolle spielen. Du könntest praktisch eine einzige Falle ununterbrochen stellen und damit ein ganzes Revier leer fangen. Woran es nun in deinem Fall liegt ist schwer zu sagen, nein, man müsste spekulieren und das bringt nichts. Ich würde mir eventuell noch eine zweite Garnitur von Fallen zulegen, zum Beispiel die Bayrische Drahtfalle. Somit bist du nicht mehr auf einen Fallentyp angewiesen und kannst experimentieren. Es sind auch nicht immer so viele Tiere vorhanden wie man vielleicht vermutet.
Da ich keine SuperCat im Einsatz habe, so kann ich es leider nicht beurteilen, ob die Falle das hält was sie verspricht. Plastik ist halt Plastik und ich persönlich stehe halt auf Eisenfallen. Die Eisernen haben mich noch nie im Stich gelassen.
Es grüßt Gerfried


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239 Reinhold
13.10.11 13:24
Hallo Gerfried,
Vielen Dank für Dein Feedback. Ich kann Dich nur bestätigen. Die Jagderfolge mit den Röhrenfallen sind mäßig; auch dann wenn man Sie richtig in die Gänge einsetzt, was ich am Anfang falsch gemacht habe. Die Röhrenfallen kommen bei Maulwürfen zum Einsatz; darf man ja in D nicht anders jagen. Aber man braucht schon sehr viel Geduld und Disziplin. Disziplin um die Fallen laufend zu kontrollieren und wieder auszubauen, wenn man das nicht kann. Insgesamt habe ich 4 Maulwürfe gefangen, 3 lebend und 1 versehentlich mit der Bayrischen. Die Qualität der Röhrenfallen ist unbefriedigend. Nach einem Jagderfolg kann man sie üblicherweise wegschmeißen, da der Maulwurf die Metallklappe und den Klappmechanismus kräfig verbogen hat.
Die Bayrische kommt bei Wühlmäusen zum Einsatz. Da kann man die Disziplin lascher angehen und auch mal auf Geschäftsreise gehen. Die Haltbarkeit ist deutlich besser; fast schon je älter je besser. Nach einem halben Jahr Einsatz sind meine jetzt prima.
Mein Vater hat Wühlmäuse noch mit der Hacke gejagt, so wie von Dir beschrieben. Das habe ich als Erstes versucht. Mir fehlte jedoch die Geduld und ich kam mir ziemlich bescheuert vor minutenlang mit erhobener Hacke im Garten zu verharren.
Seit 3 Wochen finde ich keine frischen Hügel mehr. Irgendwie schade, da mich aufgrund der aufgetretenen Erfolge wohl das Jagdfieber gepackt hat. Aber vielleicht kriege ich ja nächstes Jahr wieder Besuch.
Viele Grüße
Reinhold
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Kommentar:
Hallo Reinhold
Die Lebendfallen gebe ich extra nicht in die Webseite, da der Mensch zur Schlamperei neigt und wenn nach ein paar Tagen nichts eingeht, er das Kontrollieren der Fallen „vergisst“. Das hat aber nichts mit Alzheimer zu tun. Es ist eine reine Verantwortungslosigkeit welche sich einschleicht. Nachher tut es dem Fänger leid, „Ach hät ich bloß“.
Das mit der Haue ist schon ein gewisser Reiz und wenn man die Geduld und Ruhe hat, so kann man die Tiere recht gut heraus schlagen. Es geht auch bei offenen Gängen. Allerdings sollte man, wenn man mit dem Spaten über dem Gangloch lauert hinter seinen breit gestellten Beinen, sozusagen unterm „Arsch“ einen Spiegel in Richtung Mausgangöffnung gestellt haben, damit man das Tier sobald es mit der Nase herausschnuppert auch sofort ausschlagen kann. Da man ja mit dem Oberkörper und Kopf fast über der Maus ist, so hat man sonst keine Chance sie zu sehen und das Tier ist vorher im Tunnel wieder verschwunden ehe man es bemerkt. Ich hätte es aber mit dir und würde nur die Bayrische stellen, denn mit diesem Gerät fängt man von 500 möglichen Mäusen mindestens 498 davon.
Ja, wenn einem einmal das Jagdfieber gepackt hat, dann wird man fast „süchtig“, denn man will einfach wissen, ob es weiter so gut läuft, oder ob man sich schon beim nächsten Tier die „Zähne“ ausbeißt. Es gibt auch Schlaue unter den Mäusen.
Wünsche dir noch einen schönen Abend.
Es grüßt Gerfried
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238 Reinhold
11.10.11 16:09
Vielen Dank für die aufschlußreiche Homepage. Sehr viele nützliche Tips, die mir bei meinem 2.000 qm-Garten weitergeholfen haben. Ich habe es zuerst mit Lebendfallen (Röhrenfallen) versucht; allerdings aufgrund falscher Anwendung mit mäßigen Erfolg (nach 2 Monaten 1Tier). Danach bin ich über Deine Homepage gestolpert und habe nun vier Monate und 7 Wühlmäuse (+ leider einen Maulwurf) mittels der bayrischen Drahtfalle und verbesserter Anwendung einen wühlmausfreien Garten.
Danke und liebe Grüße
Reinhold
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Hallo Reinhold
Die Lebendfallen bringen nur dann einen Erfolg, wenn sie den richitgen Durchmesser haben und auch richtig gestellt werden. Die im Handel befindlichen Fallen sind ein Klumpert. Das Mass passt nicht.
Das die Erfolge mit der Bayrischen gut sind ist erfreulich. Sie sind am Anfang nicht so einfach zu stellen, aber man bekommt den "Dreh" bald heraus.
Ich wünsche dir noch eine lange wühlmausfreie Zeit.
Es grüßt Gerfried
  E-Mail


237 Linda
05.10.11 18:02
Hallo,
deine Internetseite finde ich sehr schön. Sie hat tolle Informationen die sehr nützlich sind.


Schöne liebe Grüße

Linda
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Kommentar:
Hallo Linda

Ists vom Nutzen, so ists nicht vom Schaden. Jeder Leser sollte sich das Beste herauspicken.

Gruß Gerfried
  E-Mail http://www.winterreifenonline.eu/


236 Karin
03.10.11 16:37
Kompliment zu deiner HP. Es ist alles sehr ausführlich erklärt und mit Bildern ergänzt. Ich habe dieses Wochenende im Keller einen "Schatten" springen sehen. Ich glaube erkannt zu haben, dass es eine Ratte war. Die Luna Rattenfalle die ich ausgelegt habe war am nächsten Tag um 50cm verschoben und hat ausgelöst. Ratte war keine in der Falle. Mit welcher Falle würdest du es an meiner Stelle probieren? Mein eigentlichges Problem ist aber, dass ich mich nicht mehr in den Keller traue da ich Angst vor den Viechern habe.
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Hallo Karin
Der Fang des Tieres wird nun vermutlich etwas schwierig, da die Falle den gewünschten Erfolg nicht brachte und das Tier vermutlich "angeschlagen" wurde, wenn auch vielleicht nicht ernsthaft. Zumindest kann die Ratte nun fallenscheu sein. Ein weiterer Versuch ist nun notwendig um das Tier zu prüfen. Stelle nun die Falle nicht scharf und lege Köder auf den Auslöser und um die Falle herum. Meidet sie nun den Köder auf der Falle, dann ist es sozusagen gelaufen. Holt sie den Köder, dann legst du einige Tage einen weiteren Köder auf die nicht scharfe Falle nach und wenn sich das Tier sicher fühlt, dann stellst du scharf. Ist zwar gemein, aber es hilft unter Umständen.
Hilft dies nichts mehr, dann könnte eine mittelgroße Lebenfalle aus Gitter hilfreich sein. Siehe einen Link aus der Webseite, denn ich habe solche Fallen nicht im Einsatz.
http://www.hausmaus.at/WanderratteLebendfalleSchrank01.htm
Anhand der Bilder kannst du dir vorstellen was ich meine.
Vor dem Tier brauchst du keine Angst zu haben, da es vor dir Angst hat. Ansonsten würde es sich nicht verstecken, sondern sich stellen und angreifen. Eine Ratte ist kein bissiger Hund. Sie wird immer ausweichen wenn sie eine Chance hat, denn im Gegensatz zu ihr bist du ein Riese und eine Gefahr.
Genug der Worte. Ich wünsche einen guten Enderfolg. Ich denke, mit einer Kastenfalle könnte es klappen.
Es grüßt Gerfried
  E-Mail


235 Silvia Candreia
17.09.11 21:02
Hallo,
Diese Seiten sind der Hammer!Die Beschreibungen der einzelnen Fallen und die Bilder, einfach super.Ich habe vor ca. 50 Jahren als Kind "gelernt" Mäuse zu fangen und kann es immer noch. Wir sind vor einer Woche fertig geworden mit mähen (wohne in der Schweiz auf 1400m). Erdhaufen ohne Ende. Also Fallen aus dem Keller holen und stellen,fange jeden Tag einige Tiere.Mich dünkt, dass bei jeder gefangenen Maus 10 weitere zur Beerdigung kommen. Nun habe ich zusätzliche Fallen (Ringlifallen) kaufen müssen und neue Fallen sind sehr schlecht zustellen, darum eine Frage (habe das in der Homepage nirgends gefunden), wie kann man neue Fallen behandeln, dass sie schneller rostig sind. Meine baden momentan im Salzwasser und sollten anschliessend im garten vergraben werden.Bloss, ich brauche sie bevor diese Prozedur beendet ist. Auch habe ich damals gelernt, dass man bestehende Erdhaufen einebnen soll, so kann man leichter feststellen ob es neue Haufen gibt. Davon habe ich auch nichts gelesen, ist dem eventuell gar nicht so. Habe heute alle meine Fallen eingesammelt, da Schnee angesagt wurde bis 1200m. Schon mal vielen Dank für die Antworten auf meine Fragen und weiter so. Es geht nichts über eine gute Fangtechnik. Liebe Grüsse aus den Bündner Bergen, Silvia
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Hallo Silvia
Es ist tatsächlich nichts von Beiden welches sie erwähnen in der Webseite. Ich werde mir da was einfallen lassen. Ist mir gar nicht aufgefallen.

Sie verfügen über eine lange Fallensteller–Erfahrung, alle Achtung.

Nun zu den Fragen. Ich selber lasse die Fallen immer während einer Fangperiode im Gangsystem rostig werden. Die Fallen sind zwar schwer zu stellen, aber das pendelt sich nach einiger Zeit ein. Ich habe zum Beispiel am 18.06.2011 neue Fallen ins alte „Regiment“ aufgenommen, (ich benötigte bei einem Einsatz extrem viele Fallen) und heute den 17.09.2011 sind diese Geräte recht gut einstellbar. Drei Monate immer wieder bei jeder Witterung gestellt und sie sind sozusagen „reif“. Die Fallen schwitzen recht gerne im Gangsystem und deshalb rosten sie auch fröhlich dahin. Salzwasser oder Salzsäure habe ich noch nie probiert, aber ich habe gehört, dass es hin und wieder ein Fallensteller macht. Man könnte allerdings auch die Fallen mit einem Schmirgelpapier an den Stellen wo das Ringli hinkommt abschleifen und somit wäre das Eisen blank und rostet auch schneller. Auch das Ringli könnte etwas am Außenrand geschliffen werden.

Die Erdhügel werden von mir immer erst nach dem Abtöten der Wühlmaus flach gemacht. Werden sie im Vorhinein geebnet, so kann es passieren, dass das Tier beunruhigt wird oder was noch schlechter wäre, es könnten beim Haufenausebnen oberflächliche Gänge ungewollt geöffnet werden und zum allen Überfluss müsste man hernach noch zusätzliche Fallen an diesem Wühlmausbau stellen. Man sollte immer nur so wenige Fallen wie nur möglich für eine Wühlmaus verwenden. Das Tier kommt so oder so. Ob die Maus in einer Stunde oder erst in drei Stunden stirbt, dass ist ja ohnehin egal. Hauptsache dass Problem konnte gelöst werden. Ich habe zum Beispiel letzthin 52 Fallen bei 48 Bauen gestellt. Hiervon waren 45 Endgänge, 2 Durchgeher und 1 Dreifacher. Endgänge sind optimal, denn es können mit wenigen Fallen viele Tiere gefangen werden.

Bei der Ringlifalle sollten sie mindestens 3 verschieden große Ringe haben. Sie sollten die Fangbacken dem Gangsystem anpassen können. Ringe machen sie aus einem alten rostigen weicheren Draht welchen sie um verschieden dicke Rohre oder Eisenstangen drehen und mit einem Seitenschneider hernach abzwicken. Ist der Draht auch etwas weich, so ist dies bei einem Kreis kein Problem. Der Kreis bleibt meistens schön rund. Ringli lassen sich also flott und in verschieden Größen problemlos fertigen.

1400m Seehöhe, ja dass ist echt hoch. Meine Schwiegereltern wohnen schon in 1000m und dort ist es im Winter zum Teil extrem kalt.

Recht schöne Grüße „vom Tal ins Gebirge“ sendet Gerfried

  E-Mail


234 Uli
14.09.11 19:41
Lieber Jost,

herzlichen Dank für Deine hilfreiche Homepage, ohne die mir der erste Schermausfang sicher nicht gelungen wäre.

Bericht: Das Tier hatte sich unter einem Stück Hainbuchenhecke eingenistet, einen Plattenweg unterwühlt und dabei auch schon die Grenze zum "begeisterten" Nachbarn überschritten. Befallene Fläche 5-10 qm.
In den letzten Tagen beobachtete ich an einem angrenzenden, frisch eingesäten Stück erneute Aktivität.
Gestrige Verwühlprobe ergab nach einer halben Stunde Zeitungslesen einen mit hübsch lockerer Erde verwühlten Gang, genau wie auf Deinen Bildern. OK, denk ich, dann muss ich wohl rasch aktiv werden.
Heute also den Fachhandel gestürmt und für 3,90 EUR eine Zangenfalle besorgt; andere hatten sie nicht im Angebot. Gang nahe der gestrigen Probestelle geöffnet, Falle gestellt und mit Grasplacken abgedeckt. Ich denk noch, das wird sicher nichts bei der Unruhe (Ballspielende Kinder, lebhaftes Nachbarschaftsgeschwätz über den Zaun usw.), aber nach 10min bereits erblicke ich die wieder zusammengeschnappten Handhebel der Falle - Volltreffer:

http://caes.dyndns.org/pics/schermaus.jpg

Falle zur Sicherheit nochmal gestellt, seit zwei Stunden nichts festzustellen. Was meinst Du, ist der Fall damit erledigt?

Herzliche Grüße aus Ostwestfalen

Uli

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Kommentar:
Hallo Uli
Ich gratuliere zum schnellen Erfolg. Alles perfekt gemacht. Beobachten, Verwühlprobe und Fang. Besser kann man es nicht mehr machen.
Ich könnte mir nun vorstellen, dass das Gangsystem leer ist. Wühlmäuse sind in vielen Fällen mürrische Einzelgänger. Es können aber auch mitunter bis zu sechs Tiere in einem Bau sein. Hierbei sind dann die vier Jungmäuse, der Bock und das hitzige Weibchen vorhanden. Nach dieser Rammel und Aufziehugsphase sind die Tiere aber meistens wieder alleine. Der Bock wird "rausgeworfen" und den Jungtieren ergeht es hernach nicht anders.
Ich würde nun das Gangsystem fest verschließen und einfach den Garten weiter beobachten. Wühlmäuse kommen ja als Neuankömmlinge nicht unter, sondern über der Erde daher und siedeln sich hernach je nach Gutdünken an. Ich wäre ohne Sorge. Du hast bereits eine Fangerfahrung und wirst beim zweiten Einsatz gelassen an die Sache gehen. Wenn man die erste Wühlmaus erlegt hat, dann beginnt man schon fast zu hoffen, dass sich ein zweiter "Gegner" in den Garten verirrt. Es ist das Jagdfieber und gleichzeitig eine gewisse Unsicherheit, klappts das nächste Mal auch so locker? oder vielleicht zwickts hernach ein bisschen? Das sind dann recht spannende Momente.
So. Genug der Worte. Ich wünsche Dir noch einen weiterhin guten Fangerfolg.
Es grüßt dich Gerfried
  E-Mail


233 Stefan
13.09.11 21:41
hallo gerfried,
erstmal respekt vor deiner homepage. ich bin echt baff über die professionalität und hingabe, mit der du deine seite betreibst. deine seite ist echt nicht zu toppen, und hat mir sehr geholfen. du kannst dich zurecht könig der wühlmausbekämpfer nennen.
grüsse aus dem allgäu
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Kommentar:
Hallo Stefan.
Danke der anerkennenden Worte welche mich sehr freuen.
Es ist in der Tat eine nicht ganz leichte Aufgabe den Mäuse und Rattenfang bildlich festzuhalten. Vielfach hat man keine Kamera dabei. Bei ganz besonderen Fällen fahre ich aber nachhause und hole sie. Es ist einfach wichtig, dass sich jeder Bürger selber gegen diese Tiere wirksam und dauerhaft durchsetzen kann. Man darf natürlich auch unsere Ur-Ahnen, welche die Fallen in Kleinstarbeit mit einfachsten Mitteln erfunden haben dabei nicht vergessen. Ohne Bill Gates wäre diese weltweite Verbindung möglicherweise auch nicht oder noch nicht möglich. Nein wir leben derzeit in einer günstigen Zeit, wo wir unser Wissen auch weltweit weitergeben können, denn das Ratten und Mäuseproblem ist ja kein nationales, sondern ein internationales Problem. Ich hoffe natürlich sehr, dass viele Leute wie du Stefan einen Nutzen aus meiner Webseite ziehen können, denn was ist den schon besser und günstiger, als eine Aufgabe selbst zu lösen.
Es grüßt ins Nachbarland Allgäu, ist ja nur einen Katzensprung von mir entfernt, Gerfried Jost
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232 Uwe
15.08.11 16:53
Hallo Gerfried,

bin heute durch Zufall auf Deine Seite gestoßen; sie ist super und vermutlich meine letzte Rettung.

Haben uns letztes Jahr ein Anwesen mit 1,2 ha Grund zugelegt. Und seit dem Frühjahr machen uns Wühlmäuse die Hölle heiß. Bekomme diese Plage nicht mehr in den Griff!
Der Vorbesitzer hat uns zwei Wolff'sche Drahtfallen zurück gelassen, die er mit Erfolg anwendete. Nach unzähligen Fehlversuchen habe ich die Dinger vor ein paar Tagen wutentbrannt in die Mülltonne geschmissen, nach zweistündiger Lektüre Deiner Seiten aber vorhin wieder (im komplett zerwühlten Vorgarten) aufgestellt. Samstag kam meine bestellte SuperCat. Hat auch über Nacht ausgelöst, war aber keine Maus drin.
Gift legen; den Motorrad- und Motorsensen-auspuff an einen Schlauch, ab damit in den Bau und Vollgas; stundenlanges Warten mit dem Luftgewehr... nix!
Bin echt am Verzweifeln und dies ist mein letzter Versuch. Werde über Erfolg / Mißerfolg berichten!

Vermutlich liegt es am Anwender und am fehlenden (praktischen) Wissen. Ein Motorsägenkurs hat mir vor 15 Jahren auch viel gebracht.
Vielleicht kannst Du mir eine Adresse nennen, wo ich im Raum Ingolstadt - Augsburg einen Fallenstellerkurs machen kann? Ich mache irgendwas falsch, weiß aber nicht was...

Viele liebe Grüße aus dem Donaumoos nach Österreich und mach weiter so mit Deiner tollen Seite!

Uwe
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Kommentar:
Hallo Uwe
Ungeduld ist die schlechteste Tugend, besonders bei einem Mäuse und Rattenjäger.
Du sagst es. In den meisten Fällen sind die Fallen besser als der Fänger. Es ist Geduld angesagt, denn mit Gewalt kann man bei der Fallenjagd nichts erzwingen. Jeder Fänger, selbst ich, muss immer wieder Rückschläge in Kauf nehmen. Aber aus Rückschlägen kann man stets lernen. Alles hierbei Erlernte ist Wissen und Wissen ist Macht.
Nun zu deinem Mäuseproblem. Ich denke dass das Problem vermutlich ein oder mehrere Maulwürfe sind. Maulwürfe machen unzählige Erdauswürfe, daher vermutlich auch die verwühlten Fallen. Der Maulwurf ist ein Vorwühler und schiebt mitunter Erde vor und löst daher die Falle im Vorhinein aus. Der Maulwurf wäre an und für sich nicht unbedingt schädlich, jedoch ist er leider der Wegebereiter der großen Wühlmaus. Allerdings ist der Maulwurf bei euch in Deutschland unter Schutz gestellt.
1,2ha sind nicht extrem groß (Ich habe schon 60ha ausgeräumt), aber es ist natürlich recht ungünstig, wenn sich nun wirklich bereits die Wühlmaus eingenistet hat. Die Wühlmaus vermehrt sich im Gegensatz zum Maulwurf recht flott.
Zu deiner Frage wegen einem Fallesteller in eurer Umgebung.
In Augsburg kenne ich nur einen Fallesteller und das ist der Hersteller der Augsburger Kippbügelfalle und Wolff'schen Drahtfalle. Der Name lautet Friedrich Wolf und er wohnt in Augsburg in der Flugfeldstrasse. Er wäre was diese Falle betrifft der richtige Ansprechpartner und Profi. Die Tel.Nr. findest du im Telefonregister. Fragen kostet ja nichts.
Wenn du willst, so kannst du aber auch einmal zu mir nach Vorarlberg kommen und ich zeige dir die Fallenstellerei von der Picke auf. Allerdings wirst du da mindesten einen Tag einplanen müssen und dies bei jeder Witterung. Du solltest also was aushalten, denn ein Gejammer ist bei mir fehl am Platz. Von Augsburg zu mir sind es ungefähr 190Km. Wenn du diese Reise in Kauf nehmen willst, so sag mir Bescheid. Derzeit hätte ich ein paar gute Fangplätze bei befreundeten Bauern. Also an Mäusen mangelt es nicht. Sollte dies eventuell in Frage kommen, so sende mir ein Mail und wir machen einen Wochenendtermin aus.
Es grüßt dich Gerfried aus Vorarlberg
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