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263 Ossi
10.05.13 18:49
Hallo Geri,
Heee super die Geschichte von mir im Gewächshaus mit der kleinen Maus ("Jerry") die du in deiner Homepage geschildert hast, jaja die kleine Hausmaus hat uns ziemlich fertig gemacht, Ich find es SUPER wie du die Sache so machst. An die Besucher der Homepage. Ich habe Geri durch meinen Nachbar kennen gelernt, hatte im Garten Maulwurf Hügel und Löcher im Garten und Geri hat mich gerettet. Hat viele Maulwurf und Mäuse gefangen, bin jetzt Mäuse und Maulwurf frei. Falls Ihr fragen habt über die Viecher "nicht verzagen nur Geri fragen!" Wünsch dir viel Erfolg, gr.Ossi
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Kommentar:
Hallo Ossi
Ja, diese Hausmaus war eine echte Katastrophe und ohne deiner Idee mit der Kamera wäre ich bei diesem Fall vermutlich gescheitert.
Das war schon fast die Schlacht der Giganten. „Klein Jerry gegen groß Ossi und Geri“. Im Gegensatz zu diesem schlauen Tier war ja der Kampf gegen die übrigen Nager in deinem Garten ein gemütlicher „Spaziergang“.
LG. Gerfried
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262 Tobias Schäfer
18.04.13 19:18
Guten Abend,

ich fange schon seit vielen Jahren erfolgreich Mäuse, Ratten und Schermäuse. Ich dachte bis jetzt, dass ich schon alles weiß, aber Ihre Homepage hat mich eines Besseren belehrt. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man an der eigenen Methode verbessert, hat sich der Besuch bei Ihnen gelohnt. Offensichtlich sind Sie ein Tierfreund, der zwar weiß, dass er Schädlinge bekämpfen, aber nicht quälen muss. Auch ich fange ausschließlich mit Schlagfallen und benutze niemals Gift. Es ist gut, mit seiner Einstellung nicht alleine zu sein. Schöne Grüße
Tobias Schäfer
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Kommentar:
Hallo Tobias
Tja man lernt nie aus, auch ich nicht.
Wir beide sind nicht alleine mit der Einstellung, dass ein rascher Tod für das Tier besser ist als es in einer Lebendfalle stundenlang oder gar tagelang der Qual auszusetzen, bis sich endlich der pflichtbewußte Tierfreund zum Fangort bequemt.
Ich wünsche auf jeden Fall einen weiterhin guten Fangerfolg.
Es grüßt Gerfried Jost


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261 Martina
17.01.13 13:04
Moin,moin aus Bremen!

mit grossem Interesse habe ich ihre tolle u. informative Seite gelesen. Ich habe auch ein Wühlmaus im Garten und kann sie einfach nicht fangen. Mittlerweile ist mein Garten völlig von Gägnge durchzogen und ich könnte heulen! Habe 2 Zangenfallen u. 2 Selbstschussgeräte im Wechsel benutzt aber das Viech vergräbt sie dauernd. Am nächsten Morgen habe ich dann zur Strafe weitere Hügel (teils riesig) im Garten. Habe nun noch 4 bay. Fallen bestellt und hoffe, das ich die damit bekomme. Jedesmal wenn ich die Fallen einbaue stelle ich einen schw. Eimer drüber, so dass hier kein Licht einfallen kann, teilweise habe ich sogar Köder dazu gelegt (Möhren o. Lauchzwiebeln) aber sie verwühlt diese stets. Mittlerweile liegt auch im Norden Schnee u. ich sie buddelt weiter. Ich gebe schon fast auf...haben Sie einen Tip, was ich falsch machen könnte. Ich buddel schon nur, wie bei Ihnen gelesen, die kl. "Verwerfungen auf!" und geh´nicht an die dicken Hügel. Über eine information oder coaching ;o) wäre ich überaus dankbar. Der Rasen ist eh hin und muss neu begradigt werden, aber ich würd schon gerne diese Mistvieh erlegen. P.S. Habe 3 Katzen, die sitzen immer davor, wenn sie aktiv ist und schauen nur zu , wie die Haufen wachsen, da Maus sich nicht zeigt.

Lieben Gruss aus Bremen und vielen Dank für Ihre Mühe, die Sie sich mit der Seite gemacht haben.
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Kommentar:
Hallo Martina

Das Tier in Ihrem Garten ist keine Wühlmaus sondern ein Maulwurf. Defacto ist es so, dass der Maulwurf der Wegebereiter oder Vorarbeiter der großen Wühlmaus ist. Möchte man nun das Tier aus welchem Grunde auch immer „schonend“ aus dem Garten nehmen, so muss man nicht unbedingt ein guter Jäger sein. Man muss nur Geduld haben und das Tier abpassen und das ist manchmal leichter als man denkt. Und zwar geht es so. Man ebnet alle Erdhaufen bis auf die letzten drei Stück welche der Scher geworfen hat. Man benötigt diese Haufen zur Orientierung. Von nun an muss man das Gelände gut im Auge behalten. Sobald der Scher nun seinen Tunnel erweitert, so wird er nach dem letzten der Drei wieder einen Erdhügel auswerfen. Tut er das, so geht man leise zum zweitletzten Haufen und schlägt mit einem kräftigen Hieb diesen aus und sucht das Loch in die Richtung, wo der Scher nun gerade tätig ist. Das Lochaushauen muss blitzschnell gehen, da der Scher beim ersten Hieb sofort mit der Flucht beginnt. Nun gräbt man die 2 oder 3 Meter langsam in Richtung Scher. Hierbei kann man auch die Hände verwenden, vorausgesetzt, der Gang ist nicht zu tief. Man öffnet also das Gangsystem komplett und zwar bis zum Ende des Ganges. Kommt man nun dort an so kann es sein, dass kein Tier vorhanden ist. Der Gegner hat sich sozusagen in Luft aufgelöst. Nun nimmt man sich einen Stuhl, und setzt sich so hin, dass der gesamte geöffnete Gang gut sichtbar ist und wartet eine gute halbe Stunde still ab. Nach dieser Zeit, vielleicht auch später oder früher, wird der Scher wieder aktiv. Er beginnt sich wieder aus seiner Versenkung auszugraben da er glaubt, die Luft wäre nun rein. Sobald sie die Stelle sehen wo das Tier aktiv wird, können sie ihn behutsam mit einer kleinen Gartenschaufel ausheben, in einen Kübel geben und weiter entfernt auf einem Acker frei lassen. Lassen sie ihn in ein Wühlmausloch, denn somit ist das Tier gleich wieder unter Tag. Müsste er sich langsam eingraben, so wird er es vermutlich nicht überleben. Die Wühlmaus tut ihm nichts, da er sich von deren Bau aus ohnehin selber einen Weg bereitet und hernach des Weges zieht. Die Wühlmaus profitiert halt davon, da ihr Bau für sie bequem erweitert wird. Der Maulwurf hat den Vorteil, dass er sich langsam absetzten kann. Es hat praktisch jeder was. Sie haben das Tier los, die Wühlmaus den Stollenbauer und der Scher die Freiheit in einem neuen Jagdrevier.

Schöne Grüße nach Bremen sendet Gerfried Jost

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260 Gaby
10.11.12 22:50
Diese Seite ist toll, sehr informativ, vielen Dank!
Ich bin auf sie gestoßen weil ich in unserem Garten zum ersten Mal Ratten gesichtet habe - drei habe ich gesehen, eine junge hat unser Kater erwischt.
Ich habe nun zwei Wina Fallen gekauft, aber eines ist mir noch unklar: da können doch Mäuse genauso gut rein laufen. Bei einem Probedurchlauf mit ungespannter Falle war die Salami weg und Mäuseköttel drin. Gerade eben schlug die Falle zu, erwischte aber nur den gebratenen Speck - das war sicher auch eine Maus.
Was macht man denn da am Besten?
Viele Grüße aus Frankfurt!

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Kommentar:
Hallo Gaby
Möglicherweise ist die Falle von selber abgeschnappt. Das kann vorkommen, hatte gerade letzte Woche 2 solcher Vorfälle. Habe den Schlag noch rechtzeitig gehört als ich den Fangplatz verließ.
Ich würde nun an ihrer Stelle die Jungtiere zuerst fangen. Ob es tatsächlich Ratten sind kann ich ohne Bild nicht beurteilen. Waldmäuse sind zum Beispiel auch recht groß und mangelt es an Erfahrung, so könnte man die Tiere schnell verwechseln.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Ratten und Mäuse in einem Garten zusammen leben. Ratten töten und fressen Mäuse, was ja kein Nachteil wäre.
Organisieren sie sich nun ein paar Lebendfallen. Schauen sie bei Kieferle oder DeuFa in den Shop. Dort gibt es kleine Mausekastenfallen aus Holz mit einer Falltüre. Diese Fallen sind sehr fängisch und ich verwende sie oftmals bei schwierigen Stellen wo eine Schlagfalle für Mäuse nicht gut stellbar ist.
Um wirklich das Tier bestimmen zu können so benötige ich ein Bild hierfür. Geht eines in die Lebendfalle, so machen sie ein Foto und senden sie es mir. Ich gebe ihnen nachher eine Antwort. Lassen sie die gefangenen Tiere nicht frei, sondern töten sie diese schnell mit einem einzigen Hieb. Frei lassen ist eine Problemverschiebung und sie werden das Tier nie wieder erwischen. Ihr Nachbar allerdings auch nicht. Hi, außer ihr Nachbar ist ein Trottel, dann ist es ja egal.
Sie könnten die Wina aber auch umbauen. Dann ist sie durchaus für Mäuse geeignet. Sehen sie diesen Link.
www.hausmaus.at/WinaRattenfalleVorstellenUmgebaut01.htm
Es grüßt Gerfried Jost

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259 Christian
28.10.12 22:22
Hallo Gerfried,

Zuerst einmal, möchte ich Ihnen zu dieser Homepage gratulieren, für die geplagten Haus - und Wohnungs - Innhaber eine ausgezeichnete Informationsquelle, für die Jagd nach den felligen Quälgeistern.
Vor allem darum, weil Sie genau das "Wesentliche" nicht verheimlichen, das ja letztendlich zum Fang ein Muss sein kann. Vielen Dank für die Infos und die Fotos.

Und das Sie in Vorarlberg wohnen, habe ich mir spätestens da gedacht, als Sie den Sutterlüty Berkkäse geschnitten haben. Ich wohne in Rankweil, in einem alten Holzhaus. Das ist ein Paradies für die Kleinen. Bis vor einem Jahr hatte ich noch ein Katze, die war äusserst fleissig, bis zu drei Mäuse am Tag. Und seit sie nicht mehr ist, geht es wieder etwas lauter zu, in den Wänden. Da ich aber die Mäuse nicht töten wollte, habe ich mir zuerst eine kleine Käfig-Lebendfalle besorgt. Der Erfolg kam sofort, ich dachte, wenn die Maus im Käfig ordentlich randaliert, werden die restlichen Reissaus nehmen. Dann war es lange ruhig, und schon wieder da. Die Falle jedoch war mehr Zierde als sonst was. Also hab ich eine supercat besorgt, 1 Tag, drei Mäuse. Nach einer Spazierfahrt hab ich sie dann freigelassen, im Wald.

Die Mäuse, oder doch Jungratten? Da ich im Gang einen Papiersack mit Altbrot stehen habe, sah ich eines Tages etwas grau-weisses davonrennen. Da die Mäuse hinter dem Kühlschrank aus der Wand hervorkommen, habe ich eine Videokamera installiert, das Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Das Tier hat also einen weissen Bauch,oben graubraun. Und da war noch ein zweites, nur braun. Die sind munter den Kühlschrank hochgeklettert, am glatten Eck, unglaublich. Und vorgestern lief mir ein Tier ungeniert in der Küche über den Weg, ohne jegliche Angst. Dafür habe ich Angst bekommen. Halten Sie es für möglich, das es sich bei den Beiden um ausgesetzte oder entflohene zahme Ratten handeln könnte? Oder gibt es ausgewachsene Mäuse, die eine Körperlänge Kopf-Rumpf von gestreckt ca.15cm haben? Die Supercat wurde auch von den Tieren angefressen...angenagt

Die Viecher bewegen sich in der ganzen Wohnung, die Spuren haben sie verraten. Per Zufall konnte ich ein Alttier, sowie ein Jungtier in einem Raum einschliessen. Dachte mir, Falle rein, ich hab eine Kastenfalle mit Wippe, 50cm lang, vorköder gelegt - keine Chance. Als ich zwei Stunden später Nachschau hielt, waren die Tiere dabei, sich ein Loch in die Wand zu fressen....schnell ein paar Fallen gestellt, und freies Geleit zugesichert durch die offene Türe,leider Schlagfallen für Mäuse, weil ich dachte......falsch gedacht. Nächster Morgen, Beide Fallen abgegangen, sämtliche Köder verschwunden. Ich habe mich offensichtlich zu lange dagegen gewehrt, es könnten Ratten sein, Mäuse mit gesamt ca.30cm Länge? Daraufhin gleich Rattenschlagfallen besorgt und beködert, in der Küche. Heute morgen, Vorköder weg, eine Falle abgegangen - leer. Und seither ist es ruhig im Haus. Wenn es eine Wanderratte war, ist sie geflüchtet?
Oder bereitet sie den nächsten Angriff vor. Offensichtlich habe ich genau diesen Fehler gemacht, von dem Sie sprechen - verprellt. Das heisst, jetzt habe ich ein schweres Brot.

Heute habe ich zwei Wina´s bestellt, für den Fall. Sie haben vollkommen recht, wenn man sich keine Mühe gibt, wird das nichts. Ich hoffe das Beste mit Ihrer virtuellen Anleitung. Und natürlich kommt da auch Berkäse rein, vom Sutterlüty!

Grüsse aus dem Vorderland
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Hallo Christian

Eine tolle Geschichte mit allem was man eigentlich vermeiden hätte sollen. Das Problem ist halt, die Tiere lernen extrem schnell dazu und werden fallenscheu. Sie sind sozusagen da, aber sie gehen nicht mehr ein. Ich hatte solche Fälle schon zur Genüge.

Mäuse mit einer Gesamtgröße von 30cm gibt es nicht und es ist nun wirklich möglich, dass es sich um Wanderratten handeln könnte. Die Kotspuren welche vielleicht vorhanden sind, würden eine mögliche Aufklärung bringen. Ich traue mich auf jeden Fall keine Fernprognose stellen, da ich die Spuren und Tiere nicht selber gesehen habe.

Wenn es jetzt ruhig ist so könnte sein, dass das Tier „angeschlagen“ wurde. Möglicherweise ist es auch verendet und liegt irgendwo im Raum. Ist dies der Fall, so wird man es in einigen Tagen „riechen“. Vielleicht sind die beiden Tiere auch ausgezogen, allerdings müsste in diesem Fall ein Rattenloch vorhanden sein. Man kann nun nur noch abwarten.

Wenn die Wina im Hause ist, so sollten sie die Anweisungen wirklich genau durchlesen um hernach keinen Fehler zu machen, da ansonsten auch dieser „Trumpf“ verworfen wurde. Man könnte die Tiere aber noch mit Lebendfallen fangen, allerdings ist hier eine Beschreibung nun zu langwierig und ich könnte es nur mit Bildern zum besseren Verständnis zeigen. Aber nun sollte zuerst die Wina den Klartext sprechen, hernach kann man immer noch auf andere Methoden ausweichen.

Mein Tipp. Verunsichern sie die Tiere nicht mehr und warten sie auf die neuen Fallen. Eines könnte man allerdings schon im Voraus machen. Bereiten sie den Fangplatz mit der Umrandung vor und legen sie einige Köder hinzu, damit die Tiere, falls überhaupt noch da, wieder ein Vertrauen finden.

Nun denn. Sollte alles daneben gehen, dann kommen sie halt einmal in Hohenems bei mir vorbei. Ist ja keine viertel Stunde mit dem Auto. Ich stehe im Telefonbuch, bin jedoch recht selten zuhause.

Schöne Grüße nach Rankweil sendet Gerfried Jost.

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258 Katharina
22.10.12 16:30
Wir haben vor einer Woche festgestellt, dass wir Mäuse in der Garage haben und ein kleines Loch in der Zwischenwand zum Haus gefunden. Da lag ein wenig Mäusekot.
Leider haben wir nicht direkt reagiert, sondern ein paar Tage gewartet: bei uns sind es wohl Feldmäuse und die sich nicht so schlimm… und es ist ja auch nur ein bisschen Kot, das wird eine kleine Maus sein.
Aber ich habe doch alles gesucht und gelesen, was ich finden konnte.


3 Tage später, da haben wir es auch schon in der Wand kratzen gehört und am nächsten Morgen sass die Maus in der Küche, auf der Arbeitsplatte. Beim Versuch sie zu fangen ist sie entwischt, in den Abstellraum und dort in ein Loch wo die Heizungsrohre aus dem Boden kommen.

Also:

- Garage leergeräumt, vor allem alle Kartonkisten raus und geöffnet > da kamen die ersten Mäuse raus und in der letzten Kiste war das Nest mit 10 Mäusen und die sind alle davongelaufen. Sie haben Plüschtiere, Schuhe, Plastiktüten, Styroporplatten, Kartons, … zernagt, zerrupft, in ihrem eigenen Pipi und Kaka gelebt - widerlich. Um zu verhindern, dass sie reinlaufen oder sich verstecken, haben wir ihnen mit einem 40 cm hohen Brett den Weg barrikadiert. Auch wen sie gut klettern, im Stress nehmen sie den freien Weg.

Blieb also die Frage, welche und wieviele noch in der Wand leben…

- In unserem Abstellraum haben wir das Loch gefunden in das die Maus aus der Küche verschwunden war. Also haben wir das Räumchen gesäubert, den Boden freigeräumt, Fallen aufgestellt > die Maus, die noch in der Wand gelebt hat, konnte also nur durch die Wand und das Loch in der Garage raus.

- In der Garage habe ich eine Lebendfalle direkt vor das Loch gestellt, so dass sie quasi rein musste > dann weiss ich wenigstens, dass ich sie habe :-)

- wir haben in der Garage und im Haus alles gesäubert und desinfiziert, Lebensmittel in Plastikbehälter verschlossen, so dass keine Alternativnahrung mehr zu finden war

- dann haben wir Fallen aufgestellt:
Schnappfallen mit allem möglichen drin (da sagt eh jeder was anderes): die Falle muss mit der Essensseite zur Wand in den Laufweg gestellt werden
Und eine alternative Lebendfalle: Eine Plastikflasche aufschneiden, den Köder unten auf den Boden und eine Zugangshilfe für die Maus. Ist sie in der Flasche, kommt sie nicht mehr raus (geht auch mit einem hohen Eimer)

- Alle Öffnungen und kleinste Löcher haben wir mit Stahlwolle gestopft

- Im Haus haben wir ein Ultraschallgerät angeschlossen > keine Ahnung ob das was hilft, aber es beruhigt das Gewissen

- auf der Treppe zu den Schlafzimmern haben wir Wattebäusche mit Eukalyptus verteilt > Es heisst, das mögen Mäuse nicht riechen und ich bilde mir ein, dann laufen sie nicht die Treppe hoch


In der Nacht habe ich die Maus im Abstellraum gehört, aber da sie dort nichts gefunden hat, ist sie wohl geradeaus in die Garage gelaufen und da sass sie dann in der Falle.

Seitdem, also 1 Nacht, ist Ruhe, und das in 24 Stunden.


Jetzt machen wir das Haus winterfest (Mäuse suchen im Oktober das Warme):

- Alle mit Stahlwolle gefüllten Löcher werden verputzt
- Das Garagentor hermetisch abgeschlossen
- die Fallen nochmal strategisch aufgestellt
- alle potentiellen Esswaren, Kleider, Schuhe etc in Aufbewahrungsboxen verschlossen
- ich versuche auch mit Eukalyptus sie fernzuhalten > das hilft vielleicht nicht wirklich, schadet aber nicht und riecht gut
Dann werden wir noch einen Holunderbeerstrauch pflanzen, aus den Blättern den Saft ziehen und ums Haus verteilen > es heisst, das mögen sie auch nicht

Katzen wirken natürlich gut, der Geruch schreckt die Mäuse ab, aber eben auch nicht immer, und dann muss die Katze sie auch noch jagen wollen ….

Wir haben dieses Wochenende eine Mäuseinvasion abgewehrt;

Dabei waren die wichtigsten Regeln:
- Die Tiere nicht zu unterschätzen > die vermehren sich potenzial in rauen Mengen, wo eine ist, sind oft ganz viele; sie sind widerlich dreckig und tragen alle möglichen Erreger mit sich (Handschuhe tragen !!); sie sind intelligent und haben ihr Codesystem

- man muss sie stressen und ihnen den Lebensraum ungemütlich machen: starke Gerüche wie Eukalyptus, putzen, desinfizieren, Krümmel und Staub wegschaffen, ihre Verstecke wegräumen, potentielle Nestplätze wegräumen, den Boden freiräumen, den Zugang zur Nahrung versperren, Ultraschallgerät aufstellen (geht nicht durch Wände), es heisst, sie mögen keinen Durchzug, mit Stahlwolle die Löcher zumachen und Alternativnahrung wegschaffen, sonst geht keine Maus an eine Falle dran

Ich weiss nicht , die Giftfallen wirken, die Maus darf keine andere Nahrung finden, damit sie da dran geht und dann weiss man nicht, ob die sich geruchlos zersetzen oder eben doch alles zustinken. Wir haben die Giftfallen zum Schluss ausgelegt, wenn alle Löcher zu sind und keine Maus in der Wand vergammeln kann.

Ich hoffe, wir sind alle los, aber ich weiss, dass es jetzt kalt wird und dann der Ansturm grösser wird.

Vielleicht kann unsere Erfahrung ja hilfreich sein.
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Kommentar:
Hallo Katharina

Wirklich ein toller und spannender Bericht. Gefällt mir sehr gut. Echt 1A-Klasse.

Eines kann ich mir aber nicht vorstellen. Wie meinst du das mit der Plastikflasche. Könntest du mir eventuell ein Bild auf meine Mail senden damit ich sehen kann, wie das mit der Aufstiegshilfe gemeint ist.

Gruß und Dank
Gerfried

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257 dilka
18.10.12 09:59
Hallo, wir haben es in unserer Garage mit einem anscheinend unsichtbarem Tier zu tun. Das Tier lässt sich einfach nicht fangen. Es frisst aus Lebend- und Rattenschnappfalle alles weg, aber die Fälle wird nicht ausgelöst. Was für ein Tier kann das sein und wie werden wir dass endlich los? Wir haben auch Angst, dass die Tiere irgendwann in unsere Haus übersiedeln. Worauf muss man achten, dass es soweit nicht kommt? Danke für diese Seite.
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Hallo
Es ist schwierig nach ihrer Beschreibung das Tier zu bestimmen. In diesem Fall wäre eine Wildkamera von Vorteil. Aber es gibt trotzdem einige Möglichkeiten herauszufinden, ob Ratte oder Maus.
Möglichkeit 1. Nehmen sie Sägemehl und machen sie am Mauerrad einen Haufen von ca. 30cm Länge, 20cm Breite und 7cm Höhe. Schütten sie auf dem obersten Punkt direkt zur Mauer eine handvoll Maiskörner. Legen sie auch beidseitig jeweils einige Körner hin. Über Nacht wird es sich zeigen was es für ein Tier ist. Man erkennt es an der Tiefe der Fußspuren.
Möglichkeit 2. Streuen sie mit einem Sieb einen Sand auf ca. 30x30cm aus und legen sie ebenfalls wie beim ersten Beispiel Körner in die Mitte. Die Sandschicht muss nicht dick sein. An den Abdrücken erkennt man das Tier.
Möglichkeit 3. Schlagen sie einen Nagel in ein Brett und stellen sie dieses Brett verkehrt auf. Bohren sie ein Loch in ein dickes Schokoladestück und stecken sie die Schokolade über den Nagel. An den Bissspuren kann man das Tier erkennen. Man kann es hernach mit einer Schiebelehre ausmessen.
Möglichkeit 4. Nehmen sie eine Wieselwippfalle und beködern sie diese mit Schokolade oder mit einem Stück Salami oder einer Braunschweiger. Legen sie vor die Wippfalle ein dickeres Brett, damit das Tier nicht in die Falle klettern muss. Es sollte also gerade einlaufen können. Legen sie ebenfalls Köder auf das Brett und vor das Brett.
Entweder erwischen sie das Tier mit der Wippfalle, oder sie können anhand der Beispiele 1-3 die richtige Fallenwahl treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Jost

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256 Michael Büchel
10.09.12 00:51
Nun im zweiten Jahr ist mir diese Seite extrem guter Ratgeber. Wir haben die Rötelmaus, große Schermäuse, die Hausmaus ubd vermutlich auch Ratten (tote haben wir bereits gefunden)

Diese Tiere sind hier keine Plage, aber der Schaden ist enorm und die Intelligenz der Nager groß.

Alle bereits erlegten Tiere waren mit Parasiten übersäht.

Für mich kommen Lebendfalle nur zu Studienzwecken in Frage, ich akzeptiere diese Schädlinge nicht.

Aufs Konto der Schädlinge gehen bereits mehrere Apfelbäume, Weinstöcke, Johannisbeerem, auch Weißdorne, Vogel- und Hasenfutter, Lilien, Johanniskraut, Sellerie, Zwiebeln.

Ich habe Tests mit lebenden Wühlmäusen gemacht, sie fressen wirklich alles: Knoblauch, Ingwer, Zucker, Kartoffeln, Äpfel, Distel, Löwenzahn und und und

Und es ist Ihnen wurscht, ob es nach Mensch riecht, liegt es vor Ihrer Nase, beißen sie rein!

Diese Webseite kann nicht hoch genug geschätzt werden und sollte wirklich als guter Ratgeber ernst genommen werden!

Viele Grüße

Michael Büchel

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Kommentar:
Hallo Michael

Es ist so wie Sie es schreiben. Den Mäusen ist jeglicher menschlicher Geruch egal. Dies gilt auch für Steinmarder und Füchse, soweit sie nicht gerade im hintersten Wald hausen.

Aber wie gesagt, es gibt immer wieder "Gescheitere" und der Mensch glaubt halt lieber jeden dahererzählten Blödsinn.

Und was die Krankheiten betrifft welche die Mäuse übertragen können. Gerade gestern habe ich wieder einen Artikel über einen Todesfall durch Hantaviren gelesen.

Es grüßt Gerfried Jost

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255 Mary Koch
17.07.12 14:45
Mir gefällt die Seite sehr gut.
Herzliche Grüße
Mary

  E-Mail http://www.heizungsbauhamburg.de


254 Ralf
06.07.12 22:40
Hallo Gerfried,

vielen Dank für Deine informativen und praktischen Tipps.

Wir haben drei kleine Wiesenstücke in Streuobstwiesen renaturiert. Die Überlebens- und Anwachsrate der Bäume ist jedoch nicht sehr ermutigend. Nach unserer Analyse (unter Zuhilfenahme Deiner Infos) haben wir jede Menge Wühlmäuse (Verwühlungen; Stämmchen ohne Wurzel herausziehbar, trotz Wühlmauskorb) und Feldmäuse (Rinde an den Stämchen abgenagt).

Jetzt habe ich mit der bayrischen Drahtfalle begonnen die Wühlmäuse zu bekämpfen: Über 20 Stück konnte ich bereits nach einer Woche erlegen (1.Wiesenstück). Beim zweiten Wiesenstück, das deutlich feuchter ist, aber quasi an das erste angrenzt, haben wir viel weniger Wühlmäuse (Hast Du ähnliche Erfahrungen: Je feuchter desto weniger Wühlmäuse?). Beim dritten Wiesenstück habe ich noch nicht angefangen.

Als nächstes muß ich mich auch um die Feldmäuse kümmern. Ich glaube, dass wird noch schwieriger und aufwändiger (größere Stückzahl; mit den Fallen vor die Löcher legen)?!

Ehrlich gesagt macht es mir keinen Spass die Tiere zu erlegen, aber ich glaube es geht nicht anders. Aus meiner Sicht ist die Methode mit den Fallen die tier- und umweltgerechteste (ich sage nicht "tierfreundlichste") Vorgehensweise.

Ich bedanke mich bei Dir für die detaillierten/praxisnahen Anleitungen und Instruktionen. Ohne diese Wissen würde ein Teil unseres Projekts sicherlich scheitern.

Ob jemand dem Fang und Töten der Mäuse positiv oder negativ gegenübersteht und Deine Homepage passend oder unpassend findet:
Deine Homepage ist sehr praxisnah, mit professionellem Wissen gespickt, anschaulich und das ganze Thema umreissend. Leider sind manche Kommentare hier nicht auf ordentlichem Niveau und wenig respektvoll.

Viele Grüße aus dem Biosphärengebiet der Schwäbischen Alb nach Österreich
Ralf


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Kommentar:
Hallo Ralf

20 Wühlmäuse sind für einen noch etwas ungeübten Fänger eine sehr gute Leistung und es zeigt, dass du auf dem richtigen Weg bist um das Wühlmausproblem in den Griff zu bekommen. Ich gratuliere hierzu herzlich.

Es gibt immer unterschiedliche Fangplätze. Mitunter kann es vorkommen, dass auf einem Wiesenstück extrem viele Tiere sind und auf dem Nachbargrundstück eben fast keine. Warum es so ist weiß ich nicht. Die Feuchtigkeit glaube ich weniger, da ich schon viele Tiere aus regelrechte „Sumpflöcher“ gefangen habe. Ich fange lieber bei feuchten Böden, da die Fallen besser eingebaut werden können.

Der Feldmaus solltest du den Garaus machen, da dieses Tier in seiner Schädlichkeit gerne unterschätzt wird. Ich verfüge über zahlreiche Dokumente, welche meine Erfahrungen bestätigen.

Tiere töten sollte nicht in Spaß ausarten. Der Schritt zu Weiterem wäre dann nicht mehr weit.

Ich wünsche dir noch einen guten Fangerfolg und ich denke, dass du deine Aufgabe gut lösen wirst.

Es grüßt Gerfried Jost aus Vorarlberg

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253 Lina Khant
18.06.12 11:26
Ich möchte an dieser Stelle nicht unfreundlich rüberkommen, aber Lebendfallen sind eindeutig besser bzw. unschädlicher als Totschlagfallen, bei denen die Organe rausgequetscht werden und die Mäuse an einem qualvollem Tod sterben. Außerdem denke ich nicht,dass jemand den die Mäuse stören, seine Fallen außer Acht läßt ;)
Sie können ja mal eine Totschlagfallle an sich ausprobieren und gucken wie es auf sie wirkt, vielleicht ändern sie dadurch ihre eher fäkale Stellungnahme.
Liebe Grüße Lina
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Kommentar:
Liebe Lina

Sie haben ein gutes Herz und denken daher anders. Wissen sie, wenn alle Menschen gewissenhaft wären, so könnte man durchaus mit Lebendfallen leben. Aber was machen sie hernach mit einer gefangen Wanderratte? Frei lassen? Sie riskieren eine saftige Geldstrafe, falls es zur Anzeige kommen sollte. Fakt ist, dass der lebend gefangene Schädling hernach getötet werden muss, oder würden sie wirklich ihren Nachbarn das Problem „zuschieben“?

Tiere welche in einer Lebendfalle gefangen werden gehen in der Regel nur 1x ein, außer es handelt sich um ein dummes Tier. Selbst eine Katze geht ein 2tes Mal kaum noch in eine Kastenfalle.

Sie schreiben von raus gequetschten Organen bei den mit Schlagfallen gefangenen Tieren. Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Bei welcher Falle haben sie den das gesehen? Ich kenne nur die von Autos überfahrenen Tiere, welche so aussahen.

Übrigens. Ich führe beim Fallenstellen den Leuten welche bei mir einen Fangkurs machen immer wieder die Schlagkraft an meinen eigenen Fingern vor. Glauben sie wirklich, dass ich mich vor einem Hieb auf die Finger fürchte? Ich fürchte nicht einmal den Schussapparat, von welchem behauptet wird, dass einem die Finger weggeschossen werden. Ich habe mich selber 3x angeschossen und weiß daher was für ein Gefühl es ist. Ich spürte jedoch keinen Schmerz. Lästig war hierbei höchstens der Verband, welcher mich bei der Arbeit störte.

Ich hoffe, dass ich nun ihr Anliegen zu ihrer Zufriedenheit beantworten konnte und verbleibe mit freundlichen Grüßen ihr Gerfried Jost

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252 Tamara
08.06.12 22:30
Hallo, wir haben mind. 1 Ratte im Komposthaufen. Jetzt habe ich diese sehr informative Seite entdeckt. Vielleicht können Sie mir noch ein paar Tipps geben:

In die Falle aus dem Gartencenter (Plastikteil) wurde der Köder (Käse) rausgefressen, teilweise hat die Falle aber nicht mal ausgelöst. Und wenn ausgelöst wurde, war keine Ratte drinnen.

Sollten wir einen anderen Köder verwenden, bzw. wo bekommt man denn diese Profi-Fallen (z. B. Topcat).

Vielen Dank für eine Antwort!

VG
Tamara
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Kommentar:
Hallo Tamara

Die TopCat Falle ist für eine größere Ratte nicht geeignet. Die Falle ist im Durchmesser zu klein und das Tier würde verprellt.

Am Besten wären die Wina Rattenfalle (erhältlich bei www.deufa.de), die Uferfalle (erhältlich bei www.fallenbau-hausmann.de) und halt die Haargreiffalle, oder eine Wippfalle für Wiesel. Die Wippfalle sollte aber im Innendurchmesser größer sein, da erwachsene Ratten nicht unbedingt wie gerne behauptet, in jedes schmale Loch schlüpfen.

Wenn nun aber schon mal eine Kunststofffalle hier ist, so würde ich sie mit Gries beködern. Siehe hierfür diesen Link aus meiner Webseite.
http://www.hausmaus.at/HausmausfalleGriesLockmittel01.htm

Die TopCat Falle bekommt man bei www.topcat.ch , aber wie gesagt, ist die Falle für Ratten nicht geeignet.

Ich wünsche noch einen schönen Tag.
Es grüßt Gerfried Jost

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251 Rolf Ott
04.06.12 15:46
Nachdem ich endlich auf diese Homepage gestoßen bin, habe ich erst mal gelernt, um welche Maus es sich bei uns im Garten Handelt - eindeutig Feldmäuse.
Ich habe dann eine Falle mit Namen Supercat gekauft, die aber den Feldmäusen recht egal war. Nach einem tiefen Griff in den Geldbeutel kommt jetzt die Topcat zum Einsatz. Es verging noch kein Tag, an dem ich nicht ein bis zwei Mäuse gefangen hätte. Als Köder verwende ich Haferflocken, die aber öfter mal sorgfältig aus der Falle rausgefressen werden. Merkwürdigerweise rennt die Maus dann aber in die köderlose Falle.
Als nächstes werde ich die Falle mit der Drahtfeder und dem Rohr nachbauen, denn ich würde gern mehrere Fallen gleichzeitig stellen.
Für die Mäuse-Homepage bedanke ich mich recht herzlich, denn ohne sie würden uns die Viecher den Garten kahl fressen.
Viele Grüße
Rolf Ott aus Schwaben

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Kommentar:
Hallo Rolf
Es ist wichtig seinen Gegner genau zu kennen, um ihn hernach gezielt zu bekämpfen. Der Spruch kommt nicht von mir, sondern von meinen ehemaligen Ausbildnern beim Militär.
Ja, man sollte vor einem Falleneinsatz das zu bekämpfende Tier kennen. Somit kann man sofort die richtige Fallenauswahl treffen.
Die Feldmaus kann man mit der TopCat sehr gut bekämpfen. Der teure Kauf lohnt sich hierbei immer, denn schlussendlich ist die Falle noch nach vielen Jahren fangtüchtig, was man von einem Plastikklumpert ja nicht unbedingt behaupten kann.
Es ist normal, dass die Tiere den Köder aus der Falle fressen und sie haben hierbei keine Eile. Sie sind ja im Inneren des Gangsystems geschützt. Ist die Falle nun aber leer gefressen, so rennen sie hernach das Gangsystem wie üblich ab und werden dabei gefangen. Ein kleines Drahtgeflecht am Auslöser kann dieses Leerfressen verhindern, da sie durch das Hindernis nicht auf die Gegenseite können und daher den Auslöser vorzeitig betätigen.
Die Kunststofffalle aus Iso – Rohr ist sehr fängisch. Es werden damit Feld, junge Wühl, erwachsene Haus und Waldmäuse gefangen. Der Kostenpunkt ist fast Null für solch ein Gerät.
Ich wünsche dir auf alle Fälle einen guten Fangerfolg.
Es grüßt Gerfried aus Vorarlberg

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250 Hermann Huber
02.06.12 21:46
Hallo!
Die Website ist wirklich ein Hammer für jeden angehenden Mauser. Bei mir sind die Schermäuse eingefallen und jetzt suche ich Abhilfe. Gemerkt hatte ich die erstmals als unsere brave Katze der Frau eine als Futter ins Bett legte :-)
In der Zwischenzeit zeigen sich aber im Hochbeet schon erste Schäden und da muß ich jetzt ran. 6 Bayrische habe ich vorerst geordert.

Beim Lesen fiel mir eine Frage auf zum Lebendfang von Mäusen, also das machen wir am einfachsten und effizientesten mit einem 1l Gurkenglas bei dem einfach eine halbe Nuß (mit der Schale nach außen) unter den Rand aufgestellt wird welche die Maus beim Fressen wegschiebt. Der Untergrund sollte halt glatt sein damit sie mit dem Glas nicht wandert.
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Kommentar:
Hallo Hermann

Hi,hi, dass mit der Maus im Bett ist schon urig. Meine Frau würde in Ohnmacht fallen.

Wühlmäuse muss man das ganze Jahr über bekämpfen. Man sollte daher ständige Kontrollen durchführen. Die Tiere können sich mitunter recht versteckt halten. Nicht alle Tiere werfen sofort erkennbare Erdhügel. Als Suchender sollte man langsam des Weges schreiten.

Nun. Mit den 6 Bayrischen kann man recht gut arbeiten. Die Fallen sollten jedoch etwas rostig sein, damit sie recht scharf gestellt werden können. Anfangs ist es etwas schwierig, aber mit der Zeit bekommt man den richtige „Dreh“ heraus.

Das mit dem Gurkenglas werde ich demnächst versuchen. Ich gehe davon aus, dass dies nur bei Haus und Waldmäusen klappen wird. Wirklich eine schlaue Idee, denn es gibt immer wieder richtig kluge und daher kaum fangbare Tiere. Vielleicht ist dies ein weiterer „Schlüssel“ zum Erfolg.

Ich wünsche nun noch einen guten Mäusefangerfolg.
Es grüßt Gerfried


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249 Mäuschen
25.05.12 10:08
Hallo an alle Mäusejäger...

Obwohl ich eher für Tierschutz als für Tiertötung bin, kann ich gebeutelte Gartenbesitzer verstehen die ihre Blumen schützen wollen, ich würde es nicht anders halten und freue mich mit dieser Seite etwas gefunden zu haben, was mir im Falle einer Mausplage (falls die ganzen Katzen der Nachbarschaft dem nicht Herr werden sollten) Hilfe bietet, vielen Dank für die ganzen Informationen!

Zur Zeit erfreue ich mich aber noch jeden Abend an einer kleinen süßen knopfäugigen Maus auf der Terrasse, die sich runtergefallene Körner aus dem Vogelhaus holt und somit die Terrasse sauber hält... :-)
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Kommentar:
Hallo "Mäuschen".

Tierschutz ist schon in Ordnung, dennoch sollte man Mäuse und Ratten möglichst in die Schranken weisen.

Eigentlich müsste ich mit dir ja schimpfen, aber da es ja in meiner eigenen Verwandtschaft auch Tierfreunde gibt, welche Vögel das ganze Jahr hinweg füttern, so lasse ich es lieber.

Ich wünsche dir daher, dass dein süßes Mäuschen ein langes Leben hat und du dich lange an seinem Anblick erfreuen kannst.

Es grüßt dich Gerfried

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