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273 Reiner
18.12.13 21:16
Hallo,
ich habe eine hervorragende "Technik" gefunden, damit gingen bestimmt schon über 30 Ratten lebend in eine Falle diesen Sommer!! Täglich mehrere!
Und Tierquälerei ist es auch nicht, trotz Lebendfalle, weil die Ratten sofort gefangen und mitgenommen werden können.

Das Ganze entstand mehr oder weniger nur durch "Zufall", da die Ratten im kleinen Kunststoff-Kompostierer ein Löchlein reingefressen haben und immer nur da rein- und rauskamen. Schleicht man sich an und stellt die Lebendfalle leise daneben, können auch schonmal 3 oder sogar 4 gleichzeitig ins "Netz" gehen, ich bin super zufrieden mit dieser Methode. Aber im Prinzip ist es immer gleich: Such dir etwas, wo gut Futter drin ist, mach ein Löchlein rein, bzw. seh zu, dass die Ratten nur den einen Eingang haben, Falle dranstellen, dann schön Lärm machen, und.... Bingo :-)

Ein Video dazu:
Videotitel bei Youtube: Ratten lebend fangen und umsiedeln - Superspezial-Trick :-)

Video-Link:
http://www.youtube.com/watch?v=LuwzaWpCqDQ
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Kommentar:
Hallo Reiner

Ja, wenns immer so leicht wäre, dann wäre es leicht.

Eine Ratte sollte man natürlich nicht anlocken, sondern deren Weg in den Komposthaufen oder in das Gebäude versperren. Wanderratten sind Krankeitsüberträger und man sollte daher jedes lebend gefangene Tier dieser Art töten.

MfG
Gerfried Jost

  E-Mail http://www.youtube.com/user/hanswelder/videos


272 Mario
11.12.13 20:23
Sehr geehrter Herr Jost,
ich verwende nun die Rapp2, um die Waldmausbestände in meinem Garten in Grenzen zu halten. Sie ist einfach zu bedienen und sie fängt gut. Allerdings kommt es doch vor, dass die Maus nicht getötet wird, sondern nur eingeklemmt (vor allem sehr kleine oder sehr große Tiere). Da ich die Fallen laufend kontrolliere, müssen die Tiere nicht lange leiden, aber ich möchte trotzdem nachfragen, ob Sie noch einen Tipp für mich haben, wie ich "Lebendfänge" vermeiden könnte. Wie oft kann ich denn die Rapp2 verwenden? Soll ich sie vielleicht ölen?

Vielen Dank für die informative Seite!
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Kommentar:
Hallo Mario
Solche Lebendfänge sind in der Tat nicht günstig. Ich hatte bis Dato nur einen einzigen Fall mit der Rapp2 dieser Art und zwar in Salzburg auf einem Bauernhof, ebenfalls mit einer Waldmaus.

Es ist halt so. Jede Mausefalle wird für eine „normale“ Maus gebaut. Es werden meinetwegen hundert Tiere der gleichen Art gefangen und hernach wird für das „Normalmaß“ eine Falle erstellt. Das so genannte Problem haben hernach die Jung und besonders starke Altmäuse. Die Rapp2 wäre also an und für sich für die normale erwachsene Hausmaus gedacht. Waldmäuse so wie sie bei Ihnen nun in der freien Natur vorkommen sind mitunter recht stark und groß. Ich habe ja in Wohngebäuden schon viele Waldmäuse mit der Rapp2 gefangen, jedoch waren das wenn man so sagen darf, „normale“ Tiere. Ich habe sogar schon Jungratten und Spatzen damit erwischt, letztere unabsichtlich.

Ich persönlich würde nun in ihrem Fall folgendes machen. Ich würde mir bei der Firma DeuFa – www.deufa.de – die Kastenmausefalle mit der Nr. 406006 bestellen. Vielleicht gleich 10 Stück, denn somit sind sie recht flexibel. Ich habe selber gut 50 Stück davon im Einsatz und es läuft in der Tat gut. Der einzige Hacken ist halt der, dass man die Tiere in einem Nylonsack erschlagen muss, aber sie hätten da ja schon ein wenig Übung. Man stülpt hierfür einen möglichst durchsichtigen 30 Litersack über den hinteren Teil der Falle und lässt das Tier hineinspringen. Die Falle sollte jedoch beim Ausgang mit dem Sack fest umschlossen sein, damit das Tier nicht im letzten Moment entwischen kann. Ein Schlag mit dem Sack auf die Mauer oder Boden genügt. Frei lassen kommt nicht in Frage. Als Köder kann man Kekse, Mehl, Schokolade und so weiter verwenden.

Man kann natürlich auch eine normale Rattenfalle zum Mäusefang umbauen. Sie sieht hernach wie ein Fliegentatscher aus. Das überlebt keine kleine oder große Maus.

Die Rapp2 sollte man schon am Anfang mit klaren flüssigen Paraffin einölen, allerdings nur die Blattfeder. Es sollte kein anderes Öl verwendet werdet werden, damit der Kunststoff nicht angegriffen wird. Weiters sollten die Fallen nur kurzfristig gestellt sein, damit die Spannkraft möglichst lange nicht nachlässt. Lange Standzeiten sind nicht so günstig. Eine Blattfeder kann auf die lange Zeit nicht mit einer gut gedrehten Feder mithalten.

Die ständige Fallenkontrolle zeigt, dass sie sehr gewissenhaft sind. Ich denke, dass sie mit den Mäusekastenfallen gut fahren. Falls sie solche Fallen kaufen, so polieren sie das Falltor auf der Seite welche mit dem Auslöser verbunden ist auf und geben sie ebenfalls eine Tropfen Paraffin darauf. Somit fallen die Türchen schnell und geschmeidig. Kaufen sie auf keinen Fall Fallen, welche von hinten das Käfig zuschlagen. Es verscheucht die übrigen Tiere und diese gehen hernach nur noch ungern ein.

Wünsche nun noch einen guten Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Jost
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271 Heiko
08.12.13 17:39
Moin Gerfried!

Ich hätte mal eine Frage bezüglich der Vorbretter zu den Rattenfallen.
Wieso ist so ein Vorbrett so wichtig, denn wenn die Ratten ungerne auf Stufen steigen, steigen sie doch auch sicher nicht gerne auf die Bretter?
Ist es nicht eigentlich das gleiche ob die Ratten erst auf ein Vorbrett oder gleich auf die Rattenfalle steigen?
Bei mir haben die Vorbretter leider sowieso nichts gebracht, denn die Ratten hier sind einfach viel zu schlau! Diese meiden sogar schon meine neue Uferfalle und scharren diese mit Erde zu!

MfG,
Heiko
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Kommentar:
Hallo Heiko

Das Vorbrett ist besonders bei den Wina-Fallen wichtig, damit die Tiere auf der gleichen Ebene stehen wie die Falle. Fehlt dieses Brett, so ist vor der Falle eine Stufe und die Tiere stehen somit ca. 1,5 cm tiefer mit ihrem Hinterteil. Ratten ziehen oder reißen in der Regel ihnen fremdes Futter nach vorne weg. Steht das Tier vorne durch das fehlende Brett tiefer, so zieht es am Köder gerade an, steht das Tier durch das Brett jedoch hinten höher, so ist auch der Oberkörper höher und der Köder wird schräg nach oben gezogen und die knapp gestellte Falle löst besser aus. Außerdem kann die Ratte durch ein fehlendes Brett einen schnelleren Rückzieher machen, was ihr möglicherweise das Leben rettet.

Bei der Uferfalle sollte der untere Bügel unbedingt verdeckt sein. Die Ratte sollte also nicht über den Eisenbügel steigen müssen, sondern diesen erst gar nicht sehen. Am besten sollte der Bügel so tief in die Erde gedrückt werden, dass er nicht mehr sichtbar ist und man den dadurch entstandenen Kreis im Rasen noch zusätzlich mit Erde überstreicht.

Man kann die Uferfalle auch auf einem normalen Brett stellen. Hierzu nimmt man zwei gleich große Bretter, ca. 40x20cm, und zeichnet auf das obere Brett von der Falle den Grundriss auf. Nun schneidet man den Grundriss mit der Stichsäge sauber aus und verschraubt die beiden Bretter miteinander. Nun wird die Falle eingesetzt und alle sichtbaren Schnitte mit Sägemehl verstrichen. Der Bügel ist somit im Brett versteckt. Die Umrandungen sollten allerdings nicht fehlen, damit das Tier nur von vorne kommen kann.

Man könnte die Tiere auch von ihrer Behausung weg zum Fangplatz locken. Man muss nicht immer Vorort stellen, es geht auch anders.

Ich fange auch vielfach Ratten mit im Innenmaß vergrößerten Wippfallen. Die Tiere muss man halt hernach erschlagen. Die Fallen können seitenverkehrt gestellt werden. Am einfachsten mit Wurst oder Käse beködert. Auch hierbei sollte ein Vorbrett sein, da durch die Wippe der Einstieg noch höher wird.

Wünsche noch einen schönen Abend.
Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Jost
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270 Manu
02.12.13 16:08
Hallo Gerfried...
nun ist schon ein Jahr seit den ersten Anzeichen vergangen...ein halbes Jahr seit meinem Hilferuf hier...

Nun, eine Maus wohnt hier immer noch.
Im Keller habe ich seither keine Spuren mehr entdecken können. Habe dort auch sehr viel Lärm beim umkrämpeln gemacht aber außer dem empörten Piepsen von irgendeiner Dachlatte kam nix. Und Schäden habe ich wie gesagt keine weiteren gefunden.

Die Wohnungsmaus aber...scheint Nachwuchs bekommen zu haben. Ende Oktober war in einer Nacht dermaßen viel Kot im Badezimmer, dass ich nicht denke, er war nur einer einzigen. Zumal es 3 große und 10-12 mini Knödel waren...

Der Kot liegt nach wie vor an den immer selben Stellen. Bad, manchmal Kinderzimmertür und neben meinem Bett. Momentan wieder alle 3-4 Tage ca. Im Sommer war ja mal einige Wochen ganz Ruhe...

Die Falle immer wieder neu zu laden bin ich leid. Das Ding verstaubt einfach nur.
Schäden in der Wohnung sind nach wie vor keine. Mittlerweile haben wir einen Hamster und selbst das Futter, welches ich provokativ für jede Maus erreichbar gestellt habe, wird verschmäht.
Ich muss langsam lachen...und ich denke ich werde nix daran ändern können...
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Kommentar:
Hoi Manu

Hast du die Falle wie ich dir empfohlen bei DeuFa nicht gekauft? Sie wäre höchstwahrscheinlich die Lösung gewesen.

Gruß Gerfried
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269 Heiko
05.10.13 23:20
Moin, Herr Gerfried!

Ich habe ein Problem und zwar mit Ratten. Die Tiere haben es sich an unserem Hühnerstall bequem gemacht und ich werde sie nicht mehr los.
Zunächst einmal möchte ich erklären das mir nur die Brettchenfallen von Luna bzw. Luchs und eine Kunststofffalle zur Verfügung stehen. Diese Fallen werden von den Ratten aber grundsätzlich ignoriert. Die Fallen außerhalb des Hühnerstalls wurden sogar regelmäßig mit Erde bedeckt, die die innerhalb des Hühnerstalls standen wurden trotz verschiedener Köder einfach ignoriert. Es ist weder der Fall das ich vor kurzem eine Ratte gefangen habe und die anderen Tiere die Falle deshalb scheuen, noch glaube ich daran das die Ratten die Falle wegen des Menschengeruchs meiden, weil es meiner Meinung nach am ganzen Hühnerstall nach "Mensch" riechen müsste. Woher kommt nun dieses Problem und wie kann ich es am besten lösen?
Von Gift halte ich auch nichts, weil die Tiere zum sterben dann unter den Stall kriechen und dort verwesen.
Vielleicht können sie mir ja auch sagen ob, und wenn ja, wo man speziellere Fallen wie die Haargreiffalle oder die Uferfalle bekommen könnte!

Mfg,
Heiko aus Ostfriesland
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Kommentar:
Hallo Heiko
Dieses Verhalten des Falleneinscharrens ist selten aber nicht ungewöhnlich. Ihre Ratten sind vielleicht schlauer als andere. Möglicherweise wurden sie von woanders her vertrieben und haben bereits ihre Erfahrungen gesammelt. Ich sende Ihnen nun drei Link. Diese Fallenhersteller sind Profis und wohnen in Deutschland. Sie haben sogar die Möglichkeit, mit ihnen telefonisch in Verbindung zu treten. Ratten brauchen eine gesunde Dosis und diese erhalten sie bei allen drei Anbietern.
Hier die Link:
www.fallenbau-weisser.de/
www.fallenbau-hausmann.de/
www.deufa.de/
Sepp Weisser hat eine größere Fallenauswahl, darunter auch die Wieselwippfalle. Ich habe sehr viele Ratten mit den von mir nach gebauten Wippfallen in einer etwas größeren Form gefangen. Allerdings muss man halt hernach die Ratte erschlagen. Dauert keine 3 Sekunden.
Hans Hausmann verfügt über die Ufer und Haargreiffalle. Die Uferfalle wird bodengleich eingebaut und umrandet, somit die Tiere nur von vorne kommen können. Sichtbar ist hernach nur noch der obere Bügel, das hintere Gestell und halt die saftige Berwurst. Die Uferfalle muss aber im Endstadium so knapp wie möglich gestellt werden. Sie darf nicht in einer der Kerben, welche den Auslöser verbinden, eingerastet sein, sondern muss an der äußersten glatten Stellen gerade noch halten. Die Falle ist hernach „brandgefährlich“ für die Ratten und auch für die eigenen Finger.
Deufa verkauft die Wina und den hoch stehenden Rattentöter.
Heiko. Bevor sie zum Angriff übergehen, sollten sie noch unbedingt meine Seiten im Internet studieren. Ungeduld ist fehl am Platz. Mit Geduld zieht man Rosen. Locken sie die Tiere möglichst weit vom ursprünglichen Fangplatz weg. Hierfür verwenden sie einen stark riechenden Käse oder eine Speckschwarte. Postieren sie dieses Lockmittel unter einer Obststeige, decken diese gegen Nässe mit Nylon ab und machen sie solch einen großen Spalt am Boden, dass die Tiere bequem von einer Seite einschlüpfen können. Ein Spalt von 5 Zentimeter ist vollkommen ausreichend. Katzen, Marder, Iltis und Igel sollten nicht an den Köder kommen, da sie sonst die Situation verschleiern. Es sollten nur die Ratten oder gegebenenfalls halt Mäuse an den Köder kommen.
Heiko. Hier noch eine Bauanleitung für Wippfallen.
www.tobias-buehrig.de/Wippbrettbau.htm
Bauen sie zwei Fallen und diese aber im Innenmaß ein paar Zentimeter größer. Große Ratten gehen nicht gerne in kleine unbekannte Löcher, solange sie ihnen fremd sind.
Nun denn.
Ich wünsche einen guten Fangerfolg
Mit freundlichen Grüßen
Jost Gerfried

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268 Rolf
01.10.13 10:05
Da hat doch tatsächlich eine Waldmaus einen groben Fehler begangen: Am Tag nachdem ich frische Komposterde ausgebracht habe, suchte sie sich unter unserer Terasse ein neues Zuhause. Die hellbraune sandige Erde, die sie dafür auf das Beet schaufeln musste, unterschied sich so deutlich von der dunkelbraunen krümeligen Komposterde, dass sie sich sofort verraten hat.

Also habe ich eine Brettchenfalle genommen, beködert, mit einem darübergestülpten Kistchen gegen Vögel geschützt und gewartet. Nun finde ich aber das Scharfstellen von Brettchenfallen recht kniffelig. Bei mir lösen sie entweder zum falschen Zeitpunkt oder gar nicht aus.

Nachdem ich der Mausfamilie somit zu ein paar guten Mahlzeiten (Haselnüsse und alte Vanillekipferl) verholfen hatte, erinnerte ich mich daran, dass Sie auf dieser Seite verschiedene Fallen vorstellen. Und nach der Lektüre entschied ich mich für Rapp2.

Hat prima funktioniert. Innerhalb von drei Tagen war die ganze Familie weggefangen.

Die Tierchen haben mir zwar leid getan und ein paar Waldmäuschen im Garten sind ja eigentlich harmlos. Aber sie haben sich ihren Einschlupf viel zu nahe an der Terassentür gebaut. Wollte ich nicht, wie schon vor einigen Jahren, Mäuse im Haus haben, musste ich also handeln.

Danke für die guten Tipps auf diesen Seiten.

Gruß ins schöne Vorarlberg
Rolf
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Kommentar:
Hallo Rolf
Die Rapp 2 war eine gute Entscheidung. Die bessere Entscheidung war jedoch die sofortige Bekämpfung der Waldmaus. Waldmäuse können sich explosionsartig vermehren. Ich kenne einen Fall bei Altenberg an der Rax, Bezirk Mürzzuschlag, wo vor einigen Jahren die "Häuslebesitzer" bis zu über 500 Stück dieser Tiere gefangen haben. Ein Jahr danach waren kaum noch nennenswerte Tiere vorhanden.
Die Rapp 2 hat den Vorteil, sie ist unscheinbar und unauffällig. Ihre Fangkraft wird jedoch gerne unterschätzt. Sie bezwingt nicht nur Mäuse.
Nun. Wäre ein Tier davon bei der Wohnung eingedrungen, so hätte es bei einer schlechten Fangerfahrung vielleicht einige Wochen gebraucht, das Problem zu lösen. Mir ist in dieser Hinsicht nicht nur ein Fall davon bekannt.
Nun wünsche ich noch ein restfreies "Mäusejahr".
MfG
Jost Gerfried
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267 Matthias Möller
27.08.13 11:27
Hallo Herr Jost,
ich möchte gerne Ihre Seite http://www.hausmaus.at/VerletzungSchussapparat.htm kommentieren. Dort schreiben Sie am Ende der Seite "Wenn ich in der Zeitung hin und wieder lese, dass sich ein Mensch mit dem Wühlmausschussapparat den Finger weggeschossen hat, dann kann ich nur darüber lachen."
Vielleicht korrigieren Sie Ihre Meinung und lachen nicht mehr, wenn ich Ihnen sage, dass ich im Moment mit einer Hand tippend vor dem PC sitze, weil mir vor gut 2 Wochen eine Wühlmausschussfalle in der Hand explodiert ist. Dabei wurde der linke Zeigefinger fast komplett abgerissen, lediglich eine ca. 1 cm breite Haut- bzw. Weichteilbrücke blieb stehen. Das nennt sich dann Teilamputation.
In einer fünfstündigen OP wurde der Finger wieder angenäht und dabei u. a. der Trümmerbruch im ersten Fingerglied mit mehreren Drähten wieder fixiert. Die Kraft, die Beweglichkeit und das Gefühl des Fingers werden dauerhaft eingeschränkt bleiben. Aktuelle Fotos meines Fingers erspare ich Ihnen.
Das mein Fall kein Einzelfall ist, können Sie gerne unter diesem Link nachlesen, ein Artikel des Medical Tribune Deutschland aus dem Jahr 2011 mit Fotos:
http://extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF/2011/MT _Deutschland/05_mtd/MTD_05_S08.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Möller
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Matthias Möller
Wenn es so ist wie sie schreiben, so ist es bedauerlich und ich wünsche Ihnen eine gute Besserung. Allerdings ist zu diesem Vorfall, zumindest von meiner Seite aus, jeder Kommentar überflüssig, da ich nicht direkt anwesend war und mir daher der gesamte Vorgang unbekannt ist.
Mit freundlichen Grüßen
Jost Gerfried
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266 Manu
01.06.13 11:26
...ich bin verzweifelt! Tolle Tipps und Infos habe ich hier gefunden, nur leider scheint unsere Maus das alles anders zu sehen. Die wohnt nämlich irgendwo in unserer Wohnung im dritten Stock. Und das seit mind. 4 Monaten. Die Falle bleibt seit Wochen leer. Die Küche wird seltsamerweise gemieden. Sprich: gelagerte Äpfel, Kartoffeln, Nüsse...werden verschmäht! Gelber Sack auch. Und wenn ich denke, sie ist nun doch ausgezogen...dann finde ich wieder 4-5 kleine Knödelchen im WC oder Bad. Da hat sie durst gehabt, die arme... Bisher gibt es auch noch keine Schäden an Stofftieren und co. Meine Sorge ist, dass sie irgendwann an Altersschwäche stirbt und dann unter einem Schrank vor sich hin "gammelt".

Sie ist scheinbar auch nicht mit der Maus in unserem Keller verwandt. Diese nimmt sich nämlich alles was sie kriegen kann und macht nach und nach unsere Campingausrüstung zu nichte. Falle wird ebenso ignoriert! Nest habe ich zwar gefunden aber seit sie das gemerkt hat, geht sie da nicht mehr rein (Skischuh). Auch hier nach Wochenlagem umräumen und Ausmisten keine Chance. Man hört sie nur empört piepen, wenn man ihre Ruhe stört.

Wir sind langsam wirklich sehr genervt! ;-)
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Kommentar:
Hallo Manu
Nur nicht die Nerven verlieren. Vier Monate für eine Maus ist aber wirklich verdammt lang. Ich sende ihnen hier einen Link mit einer Falle, welche tadellos funktioniert. Machen sie aber ja nicht den Fehler und lassen sie das Tier aus, sagen wir so, in ihrer unmittelbaren Nähe aus. Fahren sie mit dem Tier einige Kilometer weg, falls ein Töten nicht in Betracht kommen sollte. Ich sags aber wie es ist. Eine Maus auslassen ist ein Fehler, da sie hernach auch solche gutfangende Lebend-Fallen meidet.
Hier der Link:
http://www.deufa.de
Artikelnummer der Falle ist 406 006 (Kastenmausefalle)
Wünsche einen guten Fangerfolg.
MfG
Gerfried Jost
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265 Markus Schmidt
11.05.13 19:48
Guten Abend aus Augsburg.
Nach dem Studium Ihrer nicht nur fachlich umfassenden sondern auch hochinteressanten Seite musste ich schon ein bisschen schmunzeln.
Kraft- und Koordinationstraining zum Fallenstellen klingt im ersten Moment fast schon satirisch.
Aber: Die fette Wühlmaus war nach 6h in der Falle und meine Steckzwiebeln gerettet!

Ihre Seite hat mir nicht nur großes Vergnügen beim Lesen sondern auch beim Ausprobieren gemacht.
Danke schön!

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Kommentar:
Hallo Markus
Oh, da sitzen Sie ja direkt in der "Fallenherstellermetropole", denn in Augsburg wohnt ja der berühmte Friedrich Wolf welcher die Augsburger Wühlmausfallen produziert. Ich beneide Sie hierfür.
Es stimmt natürlich schon, dass das Finger – Krafttraining nur für Profis einen wirklichen Sinn macht. Besonders in der kalten Jahreszeit kommt einem hierbei diese Übung zu Hilfe.
Ich gratuliere natürlich auch für den Fangerfolg und es freut mich sehr, wenn die Webseite hierbei einen Beitrag leisten konnte.
Ich versuche die Webseiten natürlich auch etwas mit Humor zu bestücken, denn trockne Seiten gibt es ja genug und wir sollten den Alkoholismus ja verringern und nicht etwa fördern.
In diesem Sinne wünsche ich noch einen guten Fangerfolg, sodass die Steckzwiebeln von allen Wühlmäusen verschont bleiben.
Schöne Grüße nach Augsburg sendet Gerfried Jost

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264 Ossi
10.05.13 19:04
Hallo Geri,
Finde deine Homepage Superrrr. Ich weiß nun einiges über Mäuse und find es einzigartig. Wünsche dir bei deiner Forschung und bei der Jagd viel Erfolg, gr.Ossi
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Kommentar:
Hi Ossi
Vielen Dank für deine netten Beiträge.
Ich habe heute Nachmittag bei dir die 3 TopCat Fallen geholt und ich kann nur sagen. "Die Operation ist gelungen, die Patienten sind tot". Um aber wirklich ganz sicher zu gehen, so werde ich entweder am Sonntag oder in der kommenden Woche nochmals eine genaue Kontrolle im vorderen Gartenbeetbereich durchführen. Ossi. Du bist ein ehrlicher Mensch und sprichst mit deinem Herzen. Dies ist für mich ein Grund dir gerne zu helfen.
Schöne Grüße an dich und deine Familie sendet Gerfried
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263 Ossi
10.05.13 18:49
Hallo Geri,
Heee super die Geschichte von mir im Gewächshaus mit der kleinen Maus ("Jerry") die du in deiner Homepage geschildert hast, jaja die kleine Hausmaus hat uns ziemlich fertig gemacht, Ich find es SUPER wie du die Sache so machst. An die Besucher der Homepage. Ich habe Geri durch meinen Nachbar kennen gelernt, hatte im Garten Maulwurf Hügel und Löcher im Garten und Geri hat mich gerettet. Hat viele Maulwurf und Mäuse gefangen, bin jetzt Mäuse und Maulwurf frei. Falls Ihr fragen habt über die Viecher "nicht verzagen nur Geri fragen!" Wünsch dir viel Erfolg, gr.Ossi
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Kommentar:
Hallo Ossi
Ja, diese Hausmaus war eine echte Katastrophe und ohne deiner Idee mit der Kamera wäre ich bei diesem Fall vermutlich gescheitert.
Das war schon fast die Schlacht der Giganten. „Klein Jerry gegen groß Ossi und Geri“. Im Gegensatz zu diesem schlauen Tier war ja der Kampf gegen die übrigen Nager in deinem Garten ein gemütlicher „Spaziergang“.
LG. Gerfried
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262 Tobias Schäfer
18.04.13 19:18
Guten Abend,

ich fange schon seit vielen Jahren erfolgreich Mäuse, Ratten und Schermäuse. Ich dachte bis jetzt, dass ich schon alles weiß, aber Ihre Homepage hat mich eines Besseren belehrt. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die man an der eigenen Methode verbessert, hat sich der Besuch bei Ihnen gelohnt. Offensichtlich sind Sie ein Tierfreund, der zwar weiß, dass er Schädlinge bekämpfen, aber nicht quälen muss. Auch ich fange ausschließlich mit Schlagfallen und benutze niemals Gift. Es ist gut, mit seiner Einstellung nicht alleine zu sein. Schöne Grüße
Tobias Schäfer
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Kommentar:
Hallo Tobias
Tja man lernt nie aus, auch ich nicht.
Wir beide sind nicht alleine mit der Einstellung, dass ein rascher Tod für das Tier besser ist als es in einer Lebendfalle stundenlang oder gar tagelang der Qual auszusetzen, bis sich endlich der pflichtbewußte Tierfreund zum Fangort bequemt.
Ich wünsche auf jeden Fall einen weiterhin guten Fangerfolg.
Es grüßt Gerfried Jost


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261 Martina
17.01.13 13:04
Moin,moin aus Bremen!

mit grossem Interesse habe ich ihre tolle u. informative Seite gelesen. Ich habe auch ein Wühlmaus im Garten und kann sie einfach nicht fangen. Mittlerweile ist mein Garten völlig von Gägnge durchzogen und ich könnte heulen! Habe 2 Zangenfallen u. 2 Selbstschussgeräte im Wechsel benutzt aber das Viech vergräbt sie dauernd. Am nächsten Morgen habe ich dann zur Strafe weitere Hügel (teils riesig) im Garten. Habe nun noch 4 bay. Fallen bestellt und hoffe, das ich die damit bekomme. Jedesmal wenn ich die Fallen einbaue stelle ich einen schw. Eimer drüber, so dass hier kein Licht einfallen kann, teilweise habe ich sogar Köder dazu gelegt (Möhren o. Lauchzwiebeln) aber sie verwühlt diese stets. Mittlerweile liegt auch im Norden Schnee u. ich sie buddelt weiter. Ich gebe schon fast auf...haben Sie einen Tip, was ich falsch machen könnte. Ich buddel schon nur, wie bei Ihnen gelesen, die kl. "Verwerfungen auf!" und geh´nicht an die dicken Hügel. Über eine information oder coaching ;o) wäre ich überaus dankbar. Der Rasen ist eh hin und muss neu begradigt werden, aber ich würd schon gerne diese Mistvieh erlegen. P.S. Habe 3 Katzen, die sitzen immer davor, wenn sie aktiv ist und schauen nur zu , wie die Haufen wachsen, da Maus sich nicht zeigt.

Lieben Gruss aus Bremen und vielen Dank für Ihre Mühe, die Sie sich mit der Seite gemacht haben.
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Kommentar:
Hallo Martina

Das Tier in Ihrem Garten ist keine Wühlmaus sondern ein Maulwurf. Defacto ist es so, dass der Maulwurf der Wegebereiter oder Vorarbeiter der großen Wühlmaus ist. Möchte man nun das Tier aus welchem Grunde auch immer „schonend“ aus dem Garten nehmen, so muss man nicht unbedingt ein guter Jäger sein. Man muss nur Geduld haben und das Tier abpassen und das ist manchmal leichter als man denkt. Und zwar geht es so. Man ebnet alle Erdhaufen bis auf die letzten drei Stück welche der Scher geworfen hat. Man benötigt diese Haufen zur Orientierung. Von nun an muss man das Gelände gut im Auge behalten. Sobald der Scher nun seinen Tunnel erweitert, so wird er nach dem letzten der Drei wieder einen Erdhügel auswerfen. Tut er das, so geht man leise zum zweitletzten Haufen und schlägt mit einem kräftigen Hieb diesen aus und sucht das Loch in die Richtung, wo der Scher nun gerade tätig ist. Das Lochaushauen muss blitzschnell gehen, da der Scher beim ersten Hieb sofort mit der Flucht beginnt. Nun gräbt man die 2 oder 3 Meter langsam in Richtung Scher. Hierbei kann man auch die Hände verwenden, vorausgesetzt, der Gang ist nicht zu tief. Man öffnet also das Gangsystem komplett und zwar bis zum Ende des Ganges. Kommt man nun dort an so kann es sein, dass kein Tier vorhanden ist. Der Gegner hat sich sozusagen in Luft aufgelöst. Nun nimmt man sich einen Stuhl, und setzt sich so hin, dass der gesamte geöffnete Gang gut sichtbar ist und wartet eine gute halbe Stunde still ab. Nach dieser Zeit, vielleicht auch später oder früher, wird der Scher wieder aktiv. Er beginnt sich wieder aus seiner Versenkung auszugraben da er glaubt, die Luft wäre nun rein. Sobald sie die Stelle sehen wo das Tier aktiv wird, können sie ihn behutsam mit einer kleinen Gartenschaufel ausheben, in einen Kübel geben und weiter entfernt auf einem Acker frei lassen. Lassen sie ihn in ein Wühlmausloch, denn somit ist das Tier gleich wieder unter Tag. Müsste er sich langsam eingraben, so wird er es vermutlich nicht überleben. Die Wühlmaus tut ihm nichts, da er sich von deren Bau aus ohnehin selber einen Weg bereitet und hernach des Weges zieht. Die Wühlmaus profitiert halt davon, da ihr Bau für sie bequem erweitert wird. Der Maulwurf hat den Vorteil, dass er sich langsam absetzten kann. Es hat praktisch jeder was. Sie haben das Tier los, die Wühlmaus den Stollenbauer und der Scher die Freiheit in einem neuen Jagdrevier.

Schöne Grüße nach Bremen sendet Gerfried Jost

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260 Gaby
10.11.12 22:50
Diese Seite ist toll, sehr informativ, vielen Dank!
Ich bin auf sie gestoßen weil ich in unserem Garten zum ersten Mal Ratten gesichtet habe - drei habe ich gesehen, eine junge hat unser Kater erwischt.
Ich habe nun zwei Wina Fallen gekauft, aber eines ist mir noch unklar: da können doch Mäuse genauso gut rein laufen. Bei einem Probedurchlauf mit ungespannter Falle war die Salami weg und Mäuseköttel drin. Gerade eben schlug die Falle zu, erwischte aber nur den gebratenen Speck - das war sicher auch eine Maus.
Was macht man denn da am Besten?
Viele Grüße aus Frankfurt!

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Kommentar:
Hallo Gaby
Möglicherweise ist die Falle von selber abgeschnappt. Das kann vorkommen, hatte gerade letzte Woche 2 solcher Vorfälle. Habe den Schlag noch rechtzeitig gehört als ich den Fangplatz verließ.
Ich würde nun an ihrer Stelle die Jungtiere zuerst fangen. Ob es tatsächlich Ratten sind kann ich ohne Bild nicht beurteilen. Waldmäuse sind zum Beispiel auch recht groß und mangelt es an Erfahrung, so könnte man die Tiere schnell verwechseln.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass Ratten und Mäuse in einem Garten zusammen leben. Ratten töten und fressen Mäuse, was ja kein Nachteil wäre.
Organisieren sie sich nun ein paar Lebendfallen. Schauen sie bei Kieferle oder DeuFa in den Shop. Dort gibt es kleine Mausekastenfallen aus Holz mit einer Falltüre. Diese Fallen sind sehr fängisch und ich verwende sie oftmals bei schwierigen Stellen wo eine Schlagfalle für Mäuse nicht gut stellbar ist.
Um wirklich das Tier bestimmen zu können so benötige ich ein Bild hierfür. Geht eines in die Lebendfalle, so machen sie ein Foto und senden sie es mir. Ich gebe ihnen nachher eine Antwort. Lassen sie die gefangenen Tiere nicht frei, sondern töten sie diese schnell mit einem einzigen Hieb. Frei lassen ist eine Problemverschiebung und sie werden das Tier nie wieder erwischen. Ihr Nachbar allerdings auch nicht. Hi, außer ihr Nachbar ist ein Trottel, dann ist es ja egal.
Sie könnten die Wina aber auch umbauen. Dann ist sie durchaus für Mäuse geeignet. Sehen sie diesen Link.
www.hausmaus.at/WinaRattenfalleVorstellenUmgebaut01.htm
Es grüßt Gerfried Jost

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259 Christian
28.10.12 22:22
Hallo Gerfried,

Zuerst einmal, möchte ich Ihnen zu dieser Homepage gratulieren, für die geplagten Haus - und Wohnungs - Innhaber eine ausgezeichnete Informationsquelle, für die Jagd nach den felligen Quälgeistern.
Vor allem darum, weil Sie genau das "Wesentliche" nicht verheimlichen, das ja letztendlich zum Fang ein Muss sein kann. Vielen Dank für die Infos und die Fotos.

Und das Sie in Vorarlberg wohnen, habe ich mir spätestens da gedacht, als Sie den Sutterlüty Berkkäse geschnitten haben. Ich wohne in Rankweil, in einem alten Holzhaus. Das ist ein Paradies für die Kleinen. Bis vor einem Jahr hatte ich noch ein Katze, die war äusserst fleissig, bis zu drei Mäuse am Tag. Und seit sie nicht mehr ist, geht es wieder etwas lauter zu, in den Wänden. Da ich aber die Mäuse nicht töten wollte, habe ich mir zuerst eine kleine Käfig-Lebendfalle besorgt. Der Erfolg kam sofort, ich dachte, wenn die Maus im Käfig ordentlich randaliert, werden die restlichen Reissaus nehmen. Dann war es lange ruhig, und schon wieder da. Die Falle jedoch war mehr Zierde als sonst was. Also hab ich eine supercat besorgt, 1 Tag, drei Mäuse. Nach einer Spazierfahrt hab ich sie dann freigelassen, im Wald.

Die Mäuse, oder doch Jungratten? Da ich im Gang einen Papiersack mit Altbrot stehen habe, sah ich eines Tages etwas grau-weisses davonrennen. Da die Mäuse hinter dem Kühlschrank aus der Wand hervorkommen, habe ich eine Videokamera installiert, das Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Das Tier hat also einen weissen Bauch,oben graubraun. Und da war noch ein zweites, nur braun. Die sind munter den Kühlschrank hochgeklettert, am glatten Eck, unglaublich. Und vorgestern lief mir ein Tier ungeniert in der Küche über den Weg, ohne jegliche Angst. Dafür habe ich Angst bekommen. Halten Sie es für möglich, das es sich bei den Beiden um ausgesetzte oder entflohene zahme Ratten handeln könnte? Oder gibt es ausgewachsene Mäuse, die eine Körperlänge Kopf-Rumpf von gestreckt ca.15cm haben? Die Supercat wurde auch von den Tieren angefressen...angenagt

Die Viecher bewegen sich in der ganzen Wohnung, die Spuren haben sie verraten. Per Zufall konnte ich ein Alttier, sowie ein Jungtier in einem Raum einschliessen. Dachte mir, Falle rein, ich hab eine Kastenfalle mit Wippe, 50cm lang, vorköder gelegt - keine Chance. Als ich zwei Stunden später Nachschau hielt, waren die Tiere dabei, sich ein Loch in die Wand zu fressen....schnell ein paar Fallen gestellt, und freies Geleit zugesichert durch die offene Türe,leider Schlagfallen für Mäuse, weil ich dachte......falsch gedacht. Nächster Morgen, Beide Fallen abgegangen, sämtliche Köder verschwunden. Ich habe mich offensichtlich zu lange dagegen gewehrt, es könnten Ratten sein, Mäuse mit gesamt ca.30cm Länge? Daraufhin gleich Rattenschlagfallen besorgt und beködert, in der Küche. Heute morgen, Vorköder weg, eine Falle abgegangen - leer. Und seither ist es ruhig im Haus. Wenn es eine Wanderratte war, ist sie geflüchtet?
Oder bereitet sie den nächsten Angriff vor. Offensichtlich habe ich genau diesen Fehler gemacht, von dem Sie sprechen - verprellt. Das heisst, jetzt habe ich ein schweres Brot.

Heute habe ich zwei Wina´s bestellt, für den Fall. Sie haben vollkommen recht, wenn man sich keine Mühe gibt, wird das nichts. Ich hoffe das Beste mit Ihrer virtuellen Anleitung. Und natürlich kommt da auch Berkäse rein, vom Sutterlüty!

Grüsse aus dem Vorderland
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Kommentar:
Hallo Christian

Eine tolle Geschichte mit allem was man eigentlich vermeiden hätte sollen. Das Problem ist halt, die Tiere lernen extrem schnell dazu und werden fallenscheu. Sie sind sozusagen da, aber sie gehen nicht mehr ein. Ich hatte solche Fälle schon zur Genüge.

Mäuse mit einer Gesamtgröße von 30cm gibt es nicht und es ist nun wirklich möglich, dass es sich um Wanderratten handeln könnte. Die Kotspuren welche vielleicht vorhanden sind, würden eine mögliche Aufklärung bringen. Ich traue mich auf jeden Fall keine Fernprognose stellen, da ich die Spuren und Tiere nicht selber gesehen habe.

Wenn es jetzt ruhig ist so könnte sein, dass das Tier „angeschlagen“ wurde. Möglicherweise ist es auch verendet und liegt irgendwo im Raum. Ist dies der Fall, so wird man es in einigen Tagen „riechen“. Vielleicht sind die beiden Tiere auch ausgezogen, allerdings müsste in diesem Fall ein Rattenloch vorhanden sein. Man kann nun nur noch abwarten.

Wenn die Wina im Hause ist, so sollten sie die Anweisungen wirklich genau durchlesen um hernach keinen Fehler zu machen, da ansonsten auch dieser „Trumpf“ verworfen wurde. Man könnte die Tiere aber noch mit Lebendfallen fangen, allerdings ist hier eine Beschreibung nun zu langwierig und ich könnte es nur mit Bildern zum besseren Verständnis zeigen. Aber nun sollte zuerst die Wina den Klartext sprechen, hernach kann man immer noch auf andere Methoden ausweichen.

Mein Tipp. Verunsichern sie die Tiere nicht mehr und warten sie auf die neuen Fallen. Eines könnte man allerdings schon im Voraus machen. Bereiten sie den Fangplatz mit der Umrandung vor und legen sie einige Köder hinzu, damit die Tiere, falls überhaupt noch da, wieder ein Vertrauen finden.

Nun denn. Sollte alles daneben gehen, dann kommen sie halt einmal in Hohenems bei mir vorbei. Ist ja keine viertel Stunde mit dem Auto. Ich stehe im Telefonbuch, bin jedoch recht selten zuhause.

Schöne Grüße nach Rankweil sendet Gerfried Jost.

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