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288 Alois Werne
06.10.15 12:46
Hallo Herr Jost

Eine tolle Seite die Sie da aufgebaut haben, sehr informatiev! Ich wollte schon die Flinte ins Korn werfen. Meine Fangergebnisse in diesem Jahr sind auserordentlich schlecht. Mit der Köderfalle von Neudorf habe ich gerade mal 3 Wühlmäuse erlegen können. Ein gewalltiges Ergebnis. Durch Ihre Seite habe ich jetzt neuen Mut gefasst und bin wieder top motiviert!
Habe mir gleich 6 Bayrische Fallen und den Kieferle Schussapparat bestellt. Ich hoffe nun auf einen guten Jagderfolg!! Das theoretische Wissen von Ihrer Seite veruche ich jetzt am Samstag praktisch umzusetzen. Ich hoffe ich bin Erfolgreich.

Viele Grüsse aus dem Südschwarzwald

Alois Werne

P.S. mein Urgrossvater war auch ein Mauser
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Kommentar:
Hallo Herr Werne
Die Wühlmausjagd ist eine recht einfache Sache und ein Aufgeben ist nicht vorteilhaft. Wir, ein Wühlmausfänger aus Dornbirn und ich haben schon zahlreiche Tests durchgeführt, wobei wir die bereits schlau gewordenen Mäuse genau unter die "Lupe" nahmen. Es hat nicht ein Stück überlebt. Diese schwierigen Tiere haben wir mit bereits erlegten Tieren in die Fallen gelockt. Es ist nicht jedermanns Sache mit toten Tieren zu ködern, aber es funktioniert.
Tipps:
Die Bayrischen vielfach verwenden sodass sie schnell rostig werden, hernach sind sie gut.
Den Schussapparat sehr scharf stellen und nach jeden erledigten Einsatz dieses Gerät als Waffen sehen. Waffen brauchen Pflege und dies ist beim Schussapparat ebenfalls wichtig. Die gleitenden Teile sollten immer leicht gängig bleiben.
Na dann bis Samstag. Sollte der Tag auch nicht so erfolgreich sein, an Kapitulation ist nicht zu denken.
Existieren zufällig noch Bilder von Ihrem Urgroßvater??
Schöne Grüße in den Südschwarzwald sendet Gerfried Jost
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287 Gero
18.07.15 08:39
Tolle Seite!
Etwas zu nüchtern, aber sehr informativ!
Weiter so.
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286 Rolf
06.05.15 10:43
Ich lese immer gerne die neuen Beiträge auf dieser Seite. Schade, dass Sie so lange schon nichts mehr berichtet haben.
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Kommentar:
Hallo Rolf
Leider fehlt es mir ein wenig an der Zeit.
Ich habe momentan einige kleine Projekte in Sache-Fallentest, wobei ich die dazu gemachten Bilder leider nicht veröffentlichen kann. Leider gibt es auch beim Fallenbau den Datenklau. Es würde die langjährige Arbeit dieser Firma gefährden. Die Bilder wären natürlich "Hammerbilder", denn die Mäuse putzt es her, dass es nur so raucht.
Werde mich aber bemühen, wieder mal eine "normale" Seite zusammen zu stellen, dass wird aber noch etwas dauern.
Schöne Grüße sendet Gerfried Jost
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285 Peter Waldschmidt
27.03.15 08:24
Sehr informative Seite, danke.
Gute und lesenswerte Beiträge hier.
  E-Mail http://www.llogin.com/heiztechnik-haustechnik-energieffizienz/


284 Stephan
27.10.14 18:04
Hallo Gerfried!

An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön für die nette Unterstützung seit Herbst letzten Jahres! Insgesamt 9 fröhliche Wühler haben meinen schönen neuen Rollrasen versucht zu "behügeln"! Damit ist jetzt Schluß und für den Fall der Fälle habe ich immernoch die angeschafften Fallen. Ich kann jedem nur den Hinweis geben, sich an seine Vorgaben zu halten - dann tritt auch der Fangerfolg ein! Tolle, hochinformative Seite, die allerdings mit einem Schnellkurs im Mäusefangen erst die volle Dymanik entwickelt.

LG aus Hamburg

Stephan
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Kommentar:
Ja, dass war schon was. Vom guten Wetter bis zum Extremregen. Trotz allem ein guter Erfolg. Der Schussapparat, die Bayrische und die TopCats erfolgreich. Wühlmausfang mit Terrier erfolgreich, was will man da noch mehr.

Nun mir scheint, dass du jetzt alle Nagerprobleme selbstständig lösen kannst. Na ja. Falls mal ne harte Nuss dazwischen kommen sollte, so kannst du dich ja jederzeit melden.

Gruß Gerfried
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283 Thomas
08.10.14 21:44
Hallo, Das Beste, das ich bis jetzt im Internet gefunden habe. Viele Dank für die vielen Tipp`s und weiter so. L.G. Thomas
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Kommentar:
Danke, man versucht das Beste zu geben. Müll gibt es ja bereits genug.

Gruß Gerfried
  E-Mail


282 Heiko
08.09.14 23:44
Hallo Gerfried,

ich besitze seit einer Weile die Conibearfalle 12 x 12 cm.
Mit dieser Falle hatte ich aber bisher noch keinen Fangerfolg. Zum tarnen gibt es bei mir eher schlechte Möglichkeiten da die Rattenlöcher meistens in verwinkelten Ecken sitzen. Außerdem gibt es dort nur Erde und Sand und dann würde es doch sehr auffallen wenn aufeinmal ein Haufen Gras und Sträucher eine Falle tarnt! Diese Falle hat allerdings nur eine Feder, ich weiß nicht ob das ein Problem darstellt, aber stark genug ist sie allemal!

Hast du zufällig auch Erfahrung und Ahnung von der Bekämpfung/Vergrämung anderer Tiere wie z.b. Hamster, Wiesel, Iltis, Marder, Bisam, Nutria oder gar Elster und Krähe?
Dann wäre es interresant mehr darüber zu erfahren.

Gruß
Heiko

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Kommentar:
Hallo Heiko

Die Einfedrige ist für die Ratten ausreichend. Sehe kein Problem die Fallen zu stellen. Du mußt halt a bisserl kreativ sein, es gibt immer eine Möglichkeit einen passenden Fangplatz zu basteln. Habe gerade gestern bei meinem besten Fangplatz die 806ste Ratte erledigt. Da geht es auch nicht immer so wie man will.

Auf deine Frage, ob ich mich ein wenig bei den übrigen Tieren welche du beschrieben auskenne. Ich kann hierzu nur eines sagen. Unser Wohnbezirk ist zum Beispiel marderfrei.

Gruß Gerfried
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281 Heiko
27.06.14 23:22
Moin Gerfried

Ich habe meinen Hühnerstall seit einer Weile Rattenfrei.
Ohne deine Tipps und Wissen hätte ich das so sicher nicht geschafft! Ich fing in der Zeit auch bei meinen Verwandten um die 20 Ratten, dabei erwieß sich die Uferfalle als ein richtiges Juwel.
Nun habe ich aber das Gefühl das wieder Ratten eingezogen sind, denn es gab auch einen Zwischfall. Sind Ratten dazu in der Lage ein 4wöchiges Fasanen-Küken zu reißen und ist das überhaupt ihre Art wie ein Raubtier Beute zu erlegen?

Bilder von den erlegten Ratten kann ich dir gerne zusenden.
Heiko
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Kommentar:
Servus Heiko

Ich gratuliere dir zum Niedergang deiner Ex-Ratten. Die Uferfalle ist der Rolls-Royce unter den Rattenfallen, da man den unteren Schlagbügel verstecken kann und die Ratte somit quasi auf einer Bombe steht.

Ja Ratten können sehrwohl Jungfasane bezwingen.

Bei uns auf dem Hof holten sie zum Beispiel, Junghasen, Hühnereier, Junghühner, Meerschweinchen und einmal wurde sogar eine Altsau angefressen. Mein Onkel und ich haben damals die Nistplätze der Ratten aufgespürt und mit einer doppelläufigen Schrotflinte rein geschossen. Die Sache war echt nicht ganz "Koscher", aber die Ratten hat es natürlich "verblasen", oder besser gesagt, sie wurden / waren wie vom Winde verweht. Viele blieben von diesem Trupp nicht übrig. Den Restbestand haben wir mit allen Mitteln welche uns zur Verfügung standen bekämpft. Schrotflinte ging leider nicht überall, da das Nutzvieh gefährdet gewesen wäre.

Ich würde nun bei dir zuerst einmal eine Wippfalle beködern und schauen, ob es wirklich eine Ratte, oder was ich jetzt nicht glaube, doch ein Hermelin war. Das Hermelin könntest ja einige Kilometer weit weg fahren, ist halt doch ein guter Mäuse und Rattenjäger und fast zu schade um es umzubringen.

Ja. Sende mir bitte die Bilder, sie würden mich freuen.

Gruß Gerfried
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280 Tobias Reichardt
19.06.14 18:13
Hallo, vielen Dank für Ihre tolle Seite, sie gefällt mir sehr. Besonders die Bilder zur Drahtfalle scharfmachen gefallen mir sehr gut. Könnten wir eventuell unsere Seiten verlinken? Sie einen Link zu mir und ich einen auf Ihre Seite? Würde mich sehr freuen.
Gruß
Tobias Reichardt
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Reichardt
Ich persönlich und sogar namhafte Kammerjäger halten nicht sehr viel von Karbid und sonstigen "Vertreibungsgiften". Die Wühlmaus muß umgebracht und nicht möglicherweise wie der Maulwurf nur ausgesiedelt werden. Aussiedelung ist eine Problemverlagerung und deshalb muss das Tier schon vom Anfang an mit allen möglichen mechanischen Mitteln bekämpft werden. Sollten sie allerdings einmal mechanische Mittel in ihre Webseite eingliedern, so kann ich mir durchaus einen Link zu ihrer Seite vorstellen.
MfG
Gerfried Jost
  E-Mail http://www.maulwurfgas-wuehlmausgas.de


279 Ingrid Neumann
01.06.14 16:22
Sehr geehrter Herr Jost,
tolle Seite mit sehr praktischen Hinweisen,insbesondere die Funktion der Schussfalle,da hier das Tier nicht lange leiden muss.Mir ist bei der Suche nach einer Lösung meines Problems (suchen mit Hilfe von Google) immer wieder aufgefallen, das die Schussfalle als sehr hilfreich dargestellt wird.Also habe ich mir die Sache mal genauer angesehen und habe dann eine Schussfalle gefunden, die angeblich von beiden Seiten funktioniert.
Leider habe ich noch keine Erfahrungen von anderen Leuten finden können. Haben Sie schon mal was von dieser Falle gehört,denn das praktische scheint mir das diese Falle beidseitig fängt.Die Falle heißt top-fox.Haben Sie schon mal was von der Falle gehört?Für Ihre Einschätzung bezüglich dieser Falle wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Neumann
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Kommentar:
Sehr geehrte Frau Neumann
Leider habe ich nur einen einzigen Versuch mit der top-fox gemacht, wobei dies ein voller Kopfschuss war. Zufall oder nicht? Für ein wirklich glaubwürdiges Ergebnis müßte ich an die 50 Versuche machen, erst dann weiß man, was wirklich Sache ist. Derzeit bin ich allerdings aus Zeitgründen nicht in der Lage dies durchzuführen. Eines ist jedoch gewiss. Um die Falle richtig zu stellen, benötigen sie in ihrem Fangsortiment einen Meterstab um die halbwegs genaue Tiefe auszumessen, damit die Falle dementsprechend gesetzt werden kann. Es gibt keinen Universalwühlmausgang, was die Tunneltiefe betrifft. Positiv für das Gerät finde ich die rote Patrone, welche wirklch einen "Pfuß" hat. (Pfuß = gleich Power)
MfG
Gerfried Jost

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278 Hannes Birnbacher
02.03.14 23:42
Kurze Statistik für Wühlmäuse:
15 Jahre Wühler im Garten gehabt, alles probiert, Abgase, teure Arrex-Giftgaspatronen, Buttersäure, alles rausgeschmissenes Geld. Haber hier zwar ein größeres Grundstück genau am Waldrand, aber mein "Hausgarten" ist vielleicht 170 Quadratmeter groß und zum Sitzen bräuchte ich die vordersten 6-8 Meter Entfernung. Geht aber nicht, alles wird kaputtgemacht und in den Gängen kann man sich noch die Haxen brechen. In der Zeit viel gelesen und gelernt.
Nochmal diese Website hier durchstudiert. Neue Probleme mit den Tieren, neue Fallen gekauft. Dieses Jahr zum erstenmal Erfolg. Mit einer "Supercat" eine ziemlich dunkle Wühlmaus gefangen, wenig später eine goldene. Mit Zangenfallen nochmal zwei Wühlmäuse erwischt, eine mit und eine ohne Köder. An Köder (Mohrrübe) waren sie schon gewöhnt und haben sie drei- oder viermal aus der Falle rausgefressen, wenn aussenrum Platz war.

Alle vier Fänge waren dort, wo die Falle (vor allem durch die Bauweise natürlich die "Supercat" eng im Gang waren. Alle vier Fänge waren mit einem schwarzen Bau-Eimer abgedeckt. Mit Drahtfallen habe ich nie Erfolg gehabt, obwohl ich sie seit mehreren Jahren, als Laie, probiert habe.

Zur Zeit lege ich den Rasen in Haus-Nähe neu an. Mit dem Ratschlag, die Wühler gleich im Frühjahr beim ersten Anzeichen zu bekämpfen, denke ich, daß es sich in Zukunft doch lohnen wird, einen Garten zu betreiben.
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Kommentar:
Hallo Hannes

15 Jahre sind eine lange Zeit, aber sobald man einmal eine gewisse Erfahrung gesammelt hat, dann stellt sich auch der Erfolg ein.

Ich hoffe sehr, dass dir auch in Zukunft das Fangglück treu beibt.

Gruß Gerfried
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277 Heiko
22.01.14 22:39
Moin Gerfried!

Ich hab immer noch mit meiner Rattenplage zutun und ich kriege sie einfach nicht klein.
Ich habe zwar dieses Jahr noch 4 Ratten mit der Neudorff Rattenfalle gefangen, was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber dies waren alle Jungtiere des gleichen Wurfs, an dem gleichen Standort nämlich am Hühnerstall bei meiner Tante. An meinen anderen beiden Standorten hat sich schon lange nichts mehr getan. Es ist nämlich so das ich Ratten an drei verschieden Standorten bekämpfen muss:An unserem Hühnerstall, dem Hühnerstall meiner Tante und im Gewächshaus meines Opas! Diese drei Orte bilden sozusagen die Eckpunkte eines Dreiecks, wobei die Entfernung der Punkte ca. 100m weit auseinander liegen. Genau in der Mitte des Dreiecks befindet sich noch der Hühnerstall meines Opas wo komischerweise keine Ratten wohnen. Kann es nun sein das die Ratten zueinander gehören (denn sie sind alle sehr schlau und sie wissen wie man Fallen zu scharrt) und wohl mal ihren Standpunkt ändern, oder haben sie alle ihren eigenen Klan?
Nun kommt auch noch hinzu, ich trau mich kaum dies hier zu schreiben, das mein Vater Gift ausgelegt hat! Ich bin halt erst 16 und wenn mein Vater was sagt so wird es gemacht! Ein kleiner Trost ist das die Ratten das Gift genauso wenig anrühren wie meine Fallen. Die Ratten scheinen jegliche Gefahr zu ahnen. Das Gift ist in sicheren Boxen verwahrt und solange keine Ratte davon frisst wird der Natur wohl nicht allzugroßen Schaden angerichtet. Hoffe ich jedenfalls!
Ist ihre Homepage so eigentlich fertiggestellt oder kommen noch mal neue Beiträge dazu? Ich spiele nämlich mit dem Gedanken mir eine Hausmann Haargreiffalle zuzulegen und eine Conibearfalle für Ratten habe ich schon, da wäre es interressant die genaue Anleitung zum richtigen Stellen zu sehen, genau wie bei den anderen vorgestellten Fallen.
Ich habe auf ihren Seiten auch gesehen das eine Wühlmausschussfalle eine Ratte erschossen hat. Wir besitzen diese Falle, aber da es bei dem Fall ja ein Versehen war und mit einer Wühlmaus gerechnet wurde, weiß ich nicht ob man diese Falle absichtlich für Ratten stellen soll? Die 9mm Patronen sollen ja sehr stark sein.
Ich hab auch schon daran gedacht mir ein Wiesel oder Frettchen zu besorgen und diesen dann in das Rattenloch zu jagen. Ich habe das mal auf Norderney gesehen wo die Frettchen in Kaninchenlöcher geschickt wurden um diese herauszutreiben, ob das auch bei Ratten klappt weiß ich nicht, aber wieso eigentlich nicht?! Ich denke das wird aber nur ein Gedanke bleiben und nie in die Tat umgesetzt!
Dann gibt es da ja noch das Tellereisen für Ratten, aber ich weiß auch nicht ob das für meinen Fall sinnvoll ist, geschweige denn wo ich so eine Falle überhaupt herbekomme.
Mit wie vielen Ratten muss ich überhaupt noch rechnen?

Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr belästigt mit meinen Problemen.

MfG.
Heiko
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Kommentar:
Servus Heiko

Deine Fragen sind kein Problem, absolut nicht.

Ich kenne Bauernhöfe, an welchen es noch nie Ratten gab und welche, wo es nur so wimmelte. Die Voraussetzungen waren jedoch dieselben. Bach hunderte Meter weg und der Misthaufen vorm Stall.

Warum sich die Tiere bei dir so hartnäckig halten kann ich nicht sagen, vielleicht wurde ihnen bis jetzt zu wenig "eingeheizt".

Weißt du was. Wenn du willst, so kann ich dir einige Unterlagen, unter anderem auch über den Fallenbau für Ratten zukommen lassen. Die Schriften sind schon alt, aber ich denke, dass du sie schon lesen könntest. Ich würde halt Kopien anfertigen und sie dir zusenden. Ich schenke sie dir und du hast keine Kosten. Du schreibst mir deine Adresse aber an meine Mail und nicht hier ins Gästebuch. Ich überlasse es dir, du kannst es dir ja überlegen.

Tja. Neue Berichte hätte ich schon in Bildern aber ich bearbeite derzeit die historischen Fangmethoden über die Wühlmaus und wie du vielleicht bemerkt hast, so füge ich diese in der Wühlmausdatei ein. Es nimmt allerdings recht viel Zeit in Anspruch, da ich viele alte Schriften durchlesen muss. Bekam gerade wieder 4 alte Artikel aus 1904+1906, darunter eine Wühlmausschussfalle wie ich noch nie gesehen habe. Na Ideen hatten die Leute, echt stark.

Die Conibaer habe ich nicht in der Wegseite, da sie eine für Wanderratten nicht übliche Falle und diese auch nicht überall erhältlich ist. Eine Überlegung wär es aber.

Die Haargreiffalle solltest du nach einem Kauf unbedingt umbauen, damit sie wie ein großer "Fliegenpracker" funktioniert. Wird die Falle für Ratten nicht umgebaut, so können die kleinen nach dem Auslösen der Falle entwischen. Die Großen könnten schlecht hängen und das wär keine saubere Sach mehr.

Der Erfolg mit dem Schussapparat war sicher ein Zufall, normalerweise meidet eine Ratte solche Geräte. Nun ja. Wennst das Gerät schon hast, ein Versuch wärs schon wert. Kann ja dein Vater stellen.

Wünsche dir noch einen schönen Tag.
Gruß Gerfried
  E-Mail


276 Hannes Birnbacher, Windhagen/Ww.
22.01.14 02:16
Danke für die vielen Infos! Ich habe in 15 Jahren nicht eine Wühlmaus mit einer meiner Fallen (Lebendfalle, Drahtfalle Bayerisch, 2 Badische) gefangen und jetzt am 2. Tag mit einer Supercat Erfolg gehabt. 1 winziger Garten, 1 Wühler, 1 gute Falle, das passt schon, auch wenn sie was teurer ist und der Kunststoff nicht solange hält. Als Suchstab habe ich schon lange ein Stück Abfallrohr aus Kupfer, an einem Ende flachgeklopft.
Hab' mir jetzt aber Ihre Anleitungen zu Herzen genommen und denke, dass ich auch die Drahtfallen noch erfolgreich einsetzen kann, wenn die Wühler wiederkommen. Mit ein bisschen Übung und weil sie schon etwas Flugrost angesetzt haben, sodass sie bei der leichtesten Einstellung nicht gleich wegflutschen, kann ich sei schon so stellen, daß sie sich mit einem Stück Papier auslösen lassen und nicht mit einem Schraubenzieher oder Bleistift.
Früher hab' ich schon mal ein Nest aufgegraben, flaschenförmig, und dabei gelernt, dass es wohl Fressgänge ganz oben, Transportwege (vielleicht jahrelang benutzte, von Maulwurf und Wühlmaus abwechselnd) und Wohnungen gibt, alles in verschiedenen Stockwerken.

Ich bin nett zu Katzen, die haben mir schon viele von den Viechern als Geschenk unter's Schlafzimmerfenster gelegt (kein Witz).
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Hannes Birnbacher

Hi, die Mäuse werden von den Katzen wohl so als eine Art "Opfergabe" für einen guten Schluck Milch gebracht.

Ich gratuliere auf jeden Fall für den Fangerfolg mit der SuperCat.

Wenn sie von der Feineinstellung der Drahtfallen sprechen, so gehe ich davon aus, dass sie die Bayrische Drahtfalle meinen.

Ich garantiere ihnen, sollten sie sich genau an meine Fanganweisung halten, so werden sie 99% der Wühlmäuse mit der Bayrischen bezwingen.

Ich habe mehrere Fangkollegen welche heute nicht mehr: "Gott sei Dank, die Maus ist hin", sondern, "Bayrisch sei Dank, die Maus ist hin" sagen.

Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach dem Ursprung dieser Falle und habe nur einen einzigen Bildnachweis aus dem Jahre 1907 gefunden. Die Bayrische ist also über 100 Jahre in ihrem Bestehen was außer ihr nur noch die Badische geschafft hat.

Nun denn. Ich wünsche auf jeden Fall noch einen guten Fangerfolg.

Schöne Grüße sendet Gerfried Jost

  E-Mail http://tinyurl.com/ykpskco


275 Eduard Springinsfeld
06.01.14 11:38
S. g. Herr Jost, zunächst vielen Dank und allerhöchste Anerkennung für die ausführliche und professionelle Aufarbeitung der Thematik, die Sie jedem Betroffenen kostenfrei zur Verfügung stellen. Das ist nicht selbstverständlich!

Ich habe eine Frage zur Swissinno SuperCat Wühlmausfalle. Liest man bei Amazon nach, kostet Sie nur ein Viertel der TopCat, die Bewertungen sind unterschiedlich, sie lassen vermuten, dass die Qualität bedingt durch die Kunststoffbauweise wohl geringer ist, für einen Gartenbesitzer möglicherweise ausreicht. Das Zubehör kostet nur einen Bruchteil, wobei der Lochstecher speziell für härtere Böden zu schwach sein soll und der Suchstab durch die Zweiteilung auch Mängel haben soll. Wir haben im Garten, der vor vier Jahren angelegt wurde, einen weichen Boden. Haben Sie Erfahrungen mit diesem Produkt? Es scheint ein Nachbau der TopCat zu sein, aber Swissinno ist ebenfalls eine Schweizer Firma, von der man eine gewisse Qualität erwarten kann.

Danke für Ihren Kommentar, alles Gute im Neuen Jahr und liebe Grüße

E.S.
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Kommentar:
Sehr geehrter Herr Eduard Springisfeld

So eine Webseite zu gestalten ist an und für sich recht einfach. Man braucht halt ein gutes Wissen, Geduld, eine Kamera und viel Zeit.

Ihre Frage wegen der Swissinno SuperCat Wühlmausfalle kann ich gar nicht wirklich beantworten, da ich nicht ein einziges Stück davon im Einsatz habe. Ich habe zwar vor längerer Zeit ein Stück von einem Kollegen geschenkt bekommen, verwendet habe ich dieses Gerät allerdings nie. Ich habe das Gerät einmal im Keller gespannt und angesehen und somit war das Thema auch für mich schon erledigt.

Es ist halt so. Mit der TopCatFalle kann ich auch kleinste Mäuse fangen, mit der Plastikfalle geht dies nicht, da nur ein Stift in der Mitte herunter steht und somit die Jungwühlmäuse und Feldmäuse daran vorbei schlüpfen können. Was mir bei der Plastikfalle nicht schlecht gefiel war, dass kein Boden vorhanden ist. Ein Abdecken des Bodens mit Erde ist daher nicht notwendig. Aber was nützt mir solch ein „Vorteil“, wenn ich im Gegenzug die Jungbrut nicht vernichten kann. Ein kluger Fallensteller fängt entweder alles oder er lässt es besser gleich. Halbe Sachen kann sich ein Gartenbesitzer nicht leisten, er muss also dem Übel schnell und gründlich ein Ende schaffen können. Verprellte Mäuse sind unter Umständen schwer zu fangen und können ein echtes Problem werden.

Was die dazugehörenden Hilfsmittel für die SuperCat betrifft so kann ich nur das sagen, was mir von Lesern berichtet wurde. Der Ausstecher brach am Griff, der Ausstecher lässt sich schwer in den Boden drücken, bei trockner Erde anscheinend schier unmöglich. Der Suchstock sei schwach und habe sich verbogen, der Suchstock sei geknickt. Inwieweit diese Angaben richtig sind kann ich nicht sagen, da ich selber weder einen Suchstock noch einen Ausstecher dieser Art besitze.

Na ja. Kauft man günstig, so darf man sich hernach auch keine Wunder erwarten. Die TopCatFalle und deren Zubehör sind zwar sauteuer, aber ich sag es wie es ist. Diese Geräte kann man unter normale Umstände nicht kaputt machen. Ich habe eine TopCat aus allererster Serie und die funktioniert heute noch. Das Gerät wird heuer 14 Jahre alt und kostete damals 550 Schilling, auf gut deutsch, um die 40 Euro. Ich habe den Kauf bis heute nicht bereut.

Es ist so. Die TopCatFalle und deren Zubehör werden jedes Jahr teurer. So eine einmalige Anschaffung kostet einen saftigen Preis. Es gibt jedoch viele Dinge welche man bezahlen muss. Autoversicherung, Miete, Telefon, Strom, Sprit und vieles mehr und das jeden Monat, und so wiederum gesehen kommt mir eine einmalige Anschaffung einer guten Fangausrüstung wieder „günstig“ vor, denn so eine Ausgabe fällt hernach nicht mehr an.

Der TopCat Ausstecher ist scharf geschliffen und lässt sich auch in trockene Böden gut eindrehen. Der Suchstock ist unverwüstlich und ebenfalls aus Niro Stahl. Beide Teile sind so ausgelegt, dass man sich bei der Arbeit nicht bücken muss, was natürlich auch seine Vorteile mit sich bringt.

Man könnte natürlich, ich komme jetzt zu meiner heiß geliebten Bayrischen Drahtfalle, zurückgreifen. Diese Falle ist recht günstig, leicht, und gut eingestellt für mittelgroße und erwachsene Wühlmäuse bestens geeignet. Die Jungmäuse könnte man nach der Tötung der Alten mit einfache Mausefallen welche man für Hausmäuse verwendet weg fangen. Ich persönlich verwende die Bayrische Falle immer wieder auf dem Feld und im Garten. Habe gerade heute wieder mit 4 Bayrische und 2 TopCat Fallen sechs große Wühlmäuse gefangen. Heute ging es 4:2 für die „Bayern“ aus. War aber umgekehrt auch schon so.

Wünsche ebenfalls noch ein gutes neues Jahr.
Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Jost
  E-Mail


274 Heiko
31.12.13 16:06
Moin Gerfried!

Ich bin nun seit dem 06.10. dieses Jahres auf Rattenjagd und habe seit dem Zeitpunkt bis nun 14 Ratten erlegt!
-10 davon in den normalen Brettfallen,
-4 davon in der Hausmann Uferfalle.
Genau in diesem Zeitraum habe ich auch 41 Haus und Feldmäuse gefangen.
-17 davon in den normalen Brettfallen,
-12 davon in diversen Kunststofffallen,
-7 davon in der Neudorff Mausefalle,
-5 davon in Rattenfallen.
Ich weiß nicht ob dies besonders gute Zahlen sind,aber ich bin damit durchaus zufrieden!
3 der 4 Ratten die in meine Uferfalle gingen wurden übrigens mit toten Mäusen als Köder gefangen, die ich an den Auslöser befestigte. Ich kam darauf weil ich mal eine gefangene Maus bei den Ratten vergaß und diese am nächsten Tag verschwunden war.
Nun habe ich noch eine Frage und zwar weshalb die Prototyp "TopRatCat" Falle nie in Produktion gelang?
Ich hätte mir sie sofort gekauft.

Ich wünsche einen guten Rutsch!

Mfg. Heiko
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Kommentar:
Hallo Heiko

Ich persönlich finde dieses Fangergebnis hervorragend. Der Rattenfang kann sich zu einer schwierigen Aufgabe entwickeln und ist nicht so einfach wie mancher vielleicht glaubt. Beim Rattenfang muss der Fänger schon etwas im Kopf haben, denn er muss schnell die jeweilige Situation erkennen und gegebenenfalls die Strategie sofort ändern.

Das die TopRattCat nie in Produktion kam ist darauf zurückzuführen, da Jean leider in Pension ging und die Firma verkaufte. Vermutlich gibt es über diesen Fallentyp auch keine Unterlagen, denn Jean hat viele Ideen einfach nur so und daher ohne Zeichnungen umgesetzt, um diese hernach zu testen. Ich bekam damals 2 Stück dieser Fallen zur Verfügung gestellt. Beide sind unterschiedlicher Bauart, wobei die 2te bereits ein Gesamtgewicht vom 2,35Kg hat. Ich habe 1tere mit 1,90Kg in der Webseite vorgestellt.

Die Fallenproduktion welche Jean begonnen hat läuft Gott sei Dank weiter und man muss dem neuem Team einfach Zeit lassen. Es wurde ja bereits inzwischen wieder eine neue Mausefalle von den neuen Besitzern entwickelt und dies zeigt, dass kein Stillstand vorgesehen ist. Wer weiß. Möglicherweise kommt auch eines Tages eine Rattenfalle in Betracht.

Ich wünsche dir und deinen Lieben ebenfalls ein gutes neues Jahr 2014

Hi, mögen viele Ratten dein Gelände stürmen, sodass sich deine Fang – Erfahrungen stets erweitern werden. Wissen ist Macht und gute Rattenfänger sind gefragte Leute, und was man einmal kann, dass kann man.

Es grüßt Gerfried Jost
  E-Mail


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